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GeRECHTigkeit??!

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 30/12/2017 18:10:05

Fragen am Ende eines Jahres, die schon lange auf eine menschengeRECHTe Lösung warten:


GeRECHTigkeit???!


Ist es ge
RECHT, Menschen vorsorglich einzusperren, weil  sie einmal etwas getan haben, das nicht den Normen der Gesellschaft entsprach?

Das heisst, dass Menschen, weiterhin gefangen gehalten werden, weil man vermutet, dass sie wieder straffällig werden, würde man sie frei lassen, obwohl sie eine von Richter/innen ausgesprochene Strafe abgesessen haben. Das heisst, dass man solche Menschen verwahrt!

Wer aber hat das
RECHT, Menschen zu verwahren für Dinge, die sie gar nie tun können, weil sie eben keine Freiheit mehr dazu haben!

Wer kann mit Sicherheit beurteilen, dass ein Verwahrter für die Gesellschaft eine Gefahr bedeutet und dass dieser
RECHTens auf Freiheit vielleicht für den ganzen Rest des Lebens verzichten muss ?
Wer kann es mit seinem Gewissen verantworten, dass Menschen die Freiheit verweigert wird, ohne dass es eine menschenge
RECHTe Begründung dazu gibt?

Diese Frage geht vor allem an jene Bevollmächtigten, welche diese Menschen einschliessen, aber ebenso an ALLE Mitmenschen, die es ge
RECHT finden, dass sie eingeschlossen bleiben, obwohl sie ihre Strafe (schon längst) abgesessen haben.

Weil es "gewöhnlichen" Menschen praktisch unmöglich ist, bei diesem (Un-)
RECHTssystem ein Wort mitzureden, liegt eine grosse Mitverantwortung bei den Journalist/innen und Politiker/innen. Die Politiker/innen interessieren sich aus eigenem Antrieb nach meinem Empfinden kaum um die Problematik der Verwahrung und finden es scheinbar unnötig, sich da einzumischen. So liegt es also in erster Linie an Journalist/innen, auf dieses UnRECHT aufmerksam zu machen. Doch die meisten wollen oder wagen nicht, in dieser Sache unser RECHTssystem zu kritisieren. Es scheint, sowohl die meisten Politiker/innen wie Journalist/innen unterstützen lieber das vom Volk gewünschte vorsorgliche Sicherheitsdenken und schenken dem ungeRECHTen "Lateralschaden" keine Beachtung, dass die meisten Verwahrten zu UnRECHT gefangen gehalten werden, weil sie in Freiheit gar nie die Delikte begehen würden, für die man ihnen vorsorglicherweise die Freiheit nicht mehr zurückgibt. (Es gibt dazu diverse Statistiken und Berichte von anerkannten Fachleuten!)

Kommt etwas hinzu, in dem von den hochzivilisierten Ländern vor allem die Schweiz hervorsticht, dass Verwahrten eben nicht nur die Freiheit verweigert wird, sondern dass sie ihre Tage vielleicht bis zum Lebensende als Strafgefangene in einem Hochsicherheitsgefängnis verbringen müssen ohne jegliche Erleichterung oder Vorzugsbehandlung gegenüber "gewöhnlichen" Strafgefangenen!

Noch einmal die Frage :
Ist das Ge
RECHTigkeit? Wer kann dies mit ruhigem Gewissen einfach weiter so bestehen lassen?
Aber auch noch einmal die Frage:
Was können Sie - was kann ich gegen dieses Un
RECHT tun?

Ich jedenfalls kann es nicht einfach weiter geschehen lassen, ohne dass ich immer wieder nach meinen Möglichkeiten darauf aufmerksam machen werde.
Was bleibt mir anderes übrig?

Darum nochmals:
Die POLITIKER/INNEN sind zum Handeln aufgerufen. Rufe an diese können von Journalist/innen und anderen einflussreichen Menschen ausgehen.
Auch die Anwält/innen der Eingesperrten müssen immer wieder versuchen GeRECHTigkeit von unserem RECHTssystem zu fordern.
Aber auch "gewöhnliche" Menschen sind aufgerufen, auf dieses UnRECHT immer wieder aufmerksam zu machen!

Ein neues Jahr beginnt - Tag für Tag Möglichkeiten, diesem UnRECHT ein Wende zur GeRECHTigkeit zu geben.


        
Mit den besten Wünschen zum neuen Jahr, Martin Joos


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Schweizer (Un-)Recht!

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 8/12/2017 15:27:52
Wieder komme ich auf die Situation des in der Pöschwies in Regensdorf Verwahrten Beat Meier zu sprechen. Es geht um einen "Vollzugsbericht", mit dem weiteren Vermerk: "Bericht/Empfehlung für die bedingte Entlassung aus der Verwahrung Art.64 StGB" Ausgestellt wurde dieser Bericht von Thomas Honegger, dipl. Souialarbeiter in der Justizvollzugsanstalt Pöschwies.

Ein Mädchenbild von Balthus!

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 6/12/2017 18:26:39
Tags: Balthus
Museum trotzt Protesten gegen Mädchen-Gemälde «Therese, täumend»: Das Gemälde hat der Maler Balthus 1938 geschaffen.
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