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Es MUSS etwas geschehen...

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 1/10/2017 10:50:02

Es hätte schon längst etwas geschehen sollen, was die Denkweise der  Menschen in dieser "Sache" grundlegend verändern müsste...

Ich bin zwar nur einer von Vielen, die seit eh und je Versuche unternommen haben, eine Änderung anzuregen. Doch diese "Vielen" sind - und waren schon immer (sogar bei den alten Griechen) in der Masse der Zeitgenossen eine verschwindend kleine Minderheit, die zu jeder Zeit von der grossen Masse mehr oder weniger einschränkend in Kontrolle gehalten wurden und heute - wie wohl noch nie - generell einfach als "Kindmissbaucher" oder deren Unterstützer disqualifiziert werden.

DAS DARF DOCH EINFACH NICHT SO BLEIBEN IN UNSERER AUFGESCHLOSSENEN(?) GESELLSCHAFT!

   
Auf einen Fall von vielen wird hier aufmerksam gemacht.

   
Hier - wie in fast jedem "Kindsmissbrauchs"-Fall - wird ganz einfach angenommen, dass der "Täter" ein Kind schwer schädigt und die betroffenen Kinder dürfen keinesfalls eine positive Haltung gegenüber ihrem "Missbraucher" bekunden oder  - falls sie ihn in Schutz nehmen wollen - werden sie belehrt, wie schwerwiegend er in ihr "unschudiges" Leben eingegriffen hat und wie wichtig es nun sei, den erlittenenen Schaden so gut wie möglich zu heilen...

Ich kenne keine einzige
wissenschaftliche Expertise, bei der "Missbrauchte" vorurteilslos und unbeeinflusst von Belehrung durch Erwachsene über ihr eigenes Empfinden und ihre Haltung gegenüber dem "Missbraucher" hätten berichten dürfen.
Man geht einfach immer davon aus, dass Kinder Schaden angetan wird, wenn sie etwas "Sexuelles" mit Erwachsenen erleben, bzw. eben erleiden müssen.
Weder gesellschaftlich noch juristisch werden auf diesem Gebiet Ansichten von Fachleuten und wissenschaftlichen Expertisen ernst genommen, die nicht generell
 als "sexuell" gedeutete Begegnungen zwischen Kindern und Erwachsenenein als schädlich für das Kind  deuten.

Ich kenne keine einzige gesellschaftliche Problematik in welcher wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen so einheitlich missachtet oder gar nicht erst zur Kenntnis genommen werden wie auf dem Gebiet des "Missbrauchs" von Kindern und ich höre schon den Ruf von (fast?) allen Seiten:

"Sie nehmen Kindmissbraucher in Schutz",

ohne dass sich die Rufer bewusst werden, dass sie einfach nicht bereit sind, unvoreingenommen und wirklichkeitsbezogen an die Problematik heranzugehen und so eben genau diese unhaltbare Situation auch weiterhin fördern.

Ein Widerspruch in sich selbst, gegen den anzukämpfen es sich scheinbar nicht lohnt. Trotzdem möchte ich zu jenen "aufgeschlossenen" Zeitgenossen gehören, die nicht einfach althergebrachte Anischten weiter tradieren, ohne meine eigene Erfahrung und meine Erkenntnisse daraus einzubringen.

So werde ich auch weiterhin mich quer stellen zu einer skandalösen Missachtung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und der Weigerung, kindliche Reaktionen auch dann ernst zu nehmen, wenn das Kind sich nicht als "Opfer" sieht, sondern vorwiegend Positives in einer Beziehung zu einem Erwachensen erlebt, indem es auch zu sexuellen Begegnungen kam und nicht jede einfach generell als "Missbauch" betrachtet und bei Aufdeckung juristisch verfolgt wird.


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