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wie es begonnen hat

ARCHIV > Der zweite "Fall"

Das Drama einer modernen Hexenjagd

- böswillig geoutet

- an den Pranger gestellt

- von der Gesellschaft ausgeschlossenen




Geschrieben am zweitletzten Tag des Jahres 2008,
(zum Teil später aktualisiert)


Am Ende des Jahres in dem ich ins "Verbrecheralbum" aufgenommen wurde...


:

sda- Bericht am 29.Dezember 2008 im "Sarganserländer":

Weil ich mich im Internet zu meiner "pädophilen Neigung bekannt" habe, soll ich "bald vor Gericht geladen" werden.

Danke, "sda" für die Information! Oder muss ich dem Staatsanwalt danken, dass er mich über die Zeitung darüber informiert?

In dieser "Schweizerischen Depeschenagentur" sollten ja eigentlich einigermassen gebildetete und denkfähige Journalisten ihre Schreibprodukte abliefern.

Glauben Sie der "sda" , dass jemand vor Gericht geladen wird, "nur" weil er sich zu seinen "pädophilen Neigungen" bekennt?

Ich überlasse es meinen Leserinnen und Lesern, was von solchen Informationen zu halten ist.

Zudem: Was hat "mein Fall" mit "Verbrechen und Unfällen" zu tun?



Wem gefällt diese Politik, welche nur die Gleichgesinnten und Gleichgeschalteten akzeptiert, die anderen als "schwarze Schafe" davon jagt?


Doch nun der Reihe nach:

1.Akt
Angefangen hat die Hetzkampagne gegen mich mit einem Mail, das ein pensionierter Krinminalpolizei-Beamter der Stadt Zürich an die katholische Administration, an den Präsidenten des Kirchenverwaltungsrates und an den Pfarrer von Murg - und
gleichzeitig an den "Blick" sandte. Er war zu seiner Amtszeit wegen seiner Lieblingsbeschäftigung bekannt oder berüchtigt: dem Erstellen von Fichen...

Der Präsident des Kirchenverwaltungsrates hat mich über dieses Mail orientiert. Darin stand wörtlich:


"
die kath. kirchgemeinde murg hat seit kurzem einen neuen internetauftritt, kreiert vom dorfgoldschmid martin joos, wie auf www.murg.ch/kirche , ersichtlich ist; ist dieser kirche  und ihren schäfchen eigentlich bekannt, welcher „wolf im schafspelz“ sich damit hier herumschleicht? martin joos betreibt nicht nur die angegebene homepage seines goldschmiedeladens www.art-injo.ch , sondern auch die webseite www.tinjo.ch, und die hat es in sich; darin autet sich joos als bekennender pädophiler und wehe dem, der nicht seiner meinung ist; angesichts der angestrebten distanzierung der kirche von pädophilen seelsorgern, dürfte man eine sofortige reaktion der kirche selbstverständlich erwarten. "

Dieser Ex-Kriminalist wohnt nun in einem nahegelegenen Dorf und fühlt sich scheinbar bemüssigt, seinem Hobby weiter zu frönen. Zwar bekennt er in einem weiteren Mail:

"ich bin aus der kath kirche ausgetreten und finde meinen weg als mensch dieser erde ohne religion; organisierte religionen wurden von menschen geschaffen, von priestern und bischöfen, rabbinern, imamen und ayatollahs; ich glaube, dies sagt alles"

Nein das sagt noch nicht alles. Doch er gibt im folgenden bekannt, was ihn dazu treibt, den Kirchenverantwortlichen - und als Auftrag an den "Blick" - der ganzen Öffentlichkeit bekannt zu geben, welcher „wolf im schafspelz“ in Murg "herumschleicht":

"
mir gehts nicht um die kirchgemeinde murg, sondern mir gehts um die tatsache der leiden der vielen tausend opfer von pädophilen bischöfen und priestern auf der ganzen welt; ich kenne auch einige ministrantenopfer aus dem sarganserland und deren eltern; diese menschen leiden und können vieles nicht verstehen und haben auch nicht den mut,  öffentlich darüber zu sprechen; ich will niemanden zur sau machen, möchte aber darauf hinweisen, dass die öffentlichkeit keinerlei verständnis aufbringt, wenn pädophile geister in kirchlichen verbänden tätig sind,"

Nein, zur Sau macht er damit niemanden. Nur - wenn er so weit durchzudringen vermag in seinen eigenen Gedanken, müsste ihm auffallen, dass er mir, als dem "wolf im schafspelz" all die Sauereien zutraut, die er meint, von "pädophilen bischöfen und priestern auf der ganzen welt" gehört oder gelesen zu haben. Es gehe ihm um " die tatsache der leiden der vielen tausend opfer ".

Ein bisschen Schweine-Eintopfbrei ist das schon, was er hier auftischt und was ihm Anlass gab zu seiner "Heldentat."


Er fühlt sich sodann als kirchenferner Moralhüter und veranlasst, in Eigenregie bekanntzugeben,

"dass die öffentlichkeit keinerlei verständnis aufbringt, wenn pädophile geister in kirchlichen verbänden tätig sind,"


Ein "pädophiler Geist" bin ich also! Wer Geister sieht, gerät vielleicht in Gefahr, die Wirklichkeit nicht mehr von eigenen Phantasien trennen zu können!

Der Fichensammler hat sogar festgestellt, dass ich mich für einen Mitmenschen einsetze, der ihm nicht in sein geschultes Polizeihirn passt. "Geister" wie ich, sind für ihn schon von Natur aus ein Gefahr,

"
geschweige, wenn sie sich sogar für einen auch vom bundesgericht verurteilten kinderschänder einsetzen und das besagte gericht sogar kritisieren; gerichtsberichterstatter viktor dammann vom blick hat dies auch schon öfters öffentlich angeprangert;"

Da erlaube ich mir doch, Herr Alt-Kriminalbeamter, Sie darauf aufmerksam zu machen, dass wir uns in einer relativ freien Schweiz befinden und nicht in einer Diktatur, und dass das tausendjährige Reich längst vergangen ist, in welchem man unbequeme Zeitgenossen "gemäss höherem Befehl" zum ewigen Schweigen brachte.
Darf ich Sie auch darauf aufmerksam machen, dass Sie weder der Papst, noch ein Bischof, noch ein Imam und auch kein Ayatollah sind, sondern ein einfacher, lebensgeschulter Pensionist, wie ich auch?

  • Haben sie mehr Rechte als ich zu einer eigenen Meinung?


  • Trauen Sie mir keine Lebenserfahrung und kein Verantwortungsgefühl zu?


  • Ist es Ihr Gewissen oder meines, das entscheiden soll, für wen ich mich einsetze?


Aber sie beziehen ja ihre Informationen aus dem "Blick". Und wenn der "Blick" etwas meldet, dann soll es nicht nur wahr, sondern sogar wahrhaft heiliger sein als das , was der Papst verkündet:


Und wenn ich schon bei Ihrem Leibblatt bin, dopple ich gleich nach. Sie schreiben ja, um was es Ihnen geht:

"
es geht wirklich nur um die bekämpfung von übergriffen zum nachteil unserer schwächsten, der kinder dieser erde; "

Hier ist so eines dieser Schwachen und zeigt Ihnen, im edlen Auftrag des "Blicks", was es zu tun bereit wäre aus Protest gegen die nervenden Erwachsenen: (Oder habe ich den Fingerzeig falsch verstanden?):



Nun aber möchte ich mich nicht weiter mit Ihnen beschäftigen, Herr "Missionar". Ihren richtigen Namen verschweige ich zwar nun nicht mehr.

Sie waren ja auch in einem öffentlichen Amt - viel länger und hoffentlich ehrenvoller als ich. Als Ehrenmann hätten Sie ja auch offen zu Ihrer "Mission" stehen können!

Aber vielleicht wussten Sie aus der Polizeischule und aus den Erfahrungen Ihrer langen Kripokarriere, dass man auch bestraft werden kann, wenn man aus eigenen Rachegedanken unprofessionell vorgeht! ( Hier das Beispiel von einem Ihrer Nachfolger. Interessant auch die Diskussionsbeiträge dazu!)

So entlasse ich Sie wieder in Ihre Anonymität. (Es wird Sie niemand wegen meiner "Denunzierung" angreifen) Ich wünsche Ihnen eigentlich nur weiter Gutes. Denn nach Ihrem Empfinden haben Sie ja gut gehandelt. Ich will hier nur aufzeigen, dass dies aus meinem Sichtwinkel etwas anders aussieht.

Es sei dem Leser, der Leserin überlassen, sich eine eigene Meinung zu Ihrem Handeln zu bilden.

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Martin Joos, KVR und Aktuar der Kirchgemeinde 8877 Murg

OFFENER BRIEF UND DEMISSIONSANZEIGE

Lieber Urs, liebe Ratskollegin und –kollege, lieber Emil, geschätzte Kirchbürgerinnen und Kirchbürger in Nah und Fern,

Ich verstehe Euch alle, dass durch diesen Eingriff eines Boulevard-Journalisten in unser Dorf-Kirchenleben eine unhaltbare Situation entstanden ist, die sich zu einem Flächenbrand ausgebreitet hat. Ich habe volles Verständnis, dass Ihr weder bereit noch motiviert seid, Euch weiter mit dem Euch von aussen aufgedrängten Thema Pädophilie zu befassen. Dass auch Du, Urs jetzt nicht mehr hinter mir stehen kannst, hat nichts mehr direkt mit mir zu tun, sondern mit der Art und Weise, wie jetzt die Problematik dieser Eigenschaft an meiner Person abgehandelt wird und wie man mich in die Pfanne haut. Ich selber fühle mich absolut unfähig, je wieder mein Amt aufzunehmen. Es kommt mir vor, wie wenn ich nackt unter lauter anständig gekleideten Leuten stünde. Ich muss mir zuerst neue Kleider beschaffen, in denen ich wieder existieren kann, ohne dass jedes Wort, das ich sage, jede Tat, die ich begangen haben soll oder mir noch zugemutet wird, Euer Leben belastet.

Ich weiss, dass Ihr alle vom Rat liebend gerne weiter mit mir zusammen gearbeitet hättet. Allein schon deshalb, weil es so schwierig ist, Leute für solche Ämter zu finden. Ich weiss auch, dass Ihr bis jetzt voll hinter mir gestanden seid, was nicht heisst, dass Ihr Euch mit mir identifiziert habt. Ist ja gar nicht möglich! Ich danke Euch allen ganz herzlich für die so gute Zusammenarbeit und Euere so unvoreingenommene Haltung und Euer Vertrauen mir gegenüber, ganz besonders Urs. Es wird mir ein Inhalt meines Lebens in Murg genommen, den ich schmerzlich vermissen werde. Ich habe Euer Vertrauen nie missbraucht und werde es auch in Zukunft nicht tun. Ich weiss, dass Ihr in mir und nicht im Blick gelesen habt, wer ich wirklich bin.

Die Haltung der Administration war für mich bis heute entscheidend, dass ich mich weigerte, zurückzutreten. Niemand hat Einhalt geboten, als ich zum Schuldigen an allem gemacht wurde, niemand hat mich selbst gefragt. Ein Angeklagter vor Gericht hat einen Verteidiger. Dem Angeklagten wird das letzte Wort gegeben vor seiner Verurteilung. In der katholischen Administration lässt man sich das Vorgehen vom Blick diktieren. Enttäuschend, aber dennoch verständlich, ist für mich die Haltung von unserem Pfarrer Emil Hobi. Ich kann mir vorstellen, wie er von allen Seiten attackiert wird. Ein nicht enden wollender Sturm, der normales Weiterarbeiten und -leben verunmöglicht. Da will man einfach wieder Normalität.

Noch vor einer Woche hätte wohl kaum jemand von mir und meiner Arbeit besondere Notiz genommen oder mich anders behandelt als die andern, oder gar weg haben wollen.

Doch jetzt ist es unwiderruflich anders. Mich kann man als Stütze des Baus nicht mehr gebrauchen. Ich habe ganz einfach nicht die tragfähigen Eigenschaften, die es braucht. Das ist keine Schuldfrage, sondern eine solche der Struktur. Die Frage ist nicht mehr, ob ich bleibe, sondern wie der Abgang vollzogen wird. Ich weigere mich, als der Schuldige zurückzutreten, aber nicht als derjenige, der eine normale Weiterarbeit verhindert, weil man mich absolut unnötigerweise vor der total überforderten Öffentlichkeit geoutet hat.
Ich danke allen herzlich, die mir Vertrauen und Achtung geschenkt haben. Ich weiss dass Viele es mir auch weiter schenken werden. Mit besten Grüssen, Martin Joos

2.Akt

Viktor Dammann, der mir (un)wohlbekannte Gerichtsberichterstatter des "Blick" reagierte sofort. (Darauf hat er schon lange gewartet, siehe "der 1.Fall!") Er schrieb an den Präsidenten des Kirchenverwaltungsrates und an den Pfarrer von Murg ein Mail mit Fragen auf welche der Kirchenverwaltungs-Präsident wie folgt antwortete:

1. Wussten Sie, dass Martin Joos ein bekennender Pädophiler ist?
- Ja, ich wusste, dass er zu seiner Veranlagung steht.

2. Wussten Sie, dass er die Aktion "Freebeat" unterstützt?
- Ja, ich wusste, dass er sich für eine Neubeurteilung einsetzt.

3. Ist Ihnen der Inhalt seiner Homepage www.tinjo.ch bekannt?
- Ja

4. Erscheint Ihnen Martin Joos angesichts seines Engagements für pädophile Straftaeter der geeignete Kirchenverwaltungsrat?
-
Ja, er setzt sich für Gerechtigkeit ein, ohne geschehene Taten zu verharmlosen.

5. Welche Aufgaben hat ein Kirchenverwaltungsrat?
- wie es der Name sagt, der Rat verwaltet die Einrichtungen der Kirchgemeinde, führt Rechnung, macht die Anstellungen, er wird von der Bürgerschaft gewählt und von einer GPK kontrolliert. Der Rat arbeitet nach Verfassung, Gemeindegesetz, Gemeindeordnung und einigen Dekreten.

6. Hat Joos in seiner Eigenschaft als Kirchenverwaltungsrat oder Verantwortlicher der Homepage  mit minderjährigen Burschen zu tun?
- Nein.

Als Damman erfuhr, dass meine Wahl eine Bürgerwahl gewesen sei, stellte er Zusatzfragen:

A. Wussten Sie v o r der Wahl von den Aktivitäten (www.tinjo.ch und www.itp-arcados.net etc.) von Martin Joos?
-
Ja

B. Wenn ja, haben Sie die Bürger vor der Wahl entsprechende informiert?
- Nein

C. Wenn nein, weshalb nicht?
-
Weshalb auch? - Herr Joos hat sich nichts zu Schulden kommen lassen. Er propagiert keine pädophilen Praktiken, im Gegenteil hilft er Betroffenen verantwortungs- und respektvoll zu leben. Es wäre etwas völlig anderes, wenn Herr Joos Übergriffe verharmlosen oder gar gutheissen würde, das macht er nicht, auch im Fall Beat Meier nicht! Seine private Beratertätigkeit steht nicht im Widerspruch zu seinem Amt als Kirchenverwaltungsrat und Aktuar.

Der Präsident des Kirchenverwaltungsrates und ich nahmen einzeln Kontakt auf mit dem kath. Administrationsrat in St.Gallen. Zuerst wurde uns geraten, nicht auf die Anfragen des "Blicks" zu reagieren. Bald aber kam gegenteilge Weisung an den Präsidenten mit der Begründung, man wolle nicht einen weiteren Skandal provozieren, in dem es dann heissen würde, die Kirche wolle einen weiteren "Pädophiliefall" vertuschen. Das entsprach auch meinem Empfinden, weil ich ja dafür einstehe, dass die Kirche nichts verbergen, sich aber auch nicht alles gefallen lassen soll! (Beispiel)

Dammann schickte mir eine Kopie dieses Mails und stellte auch mir Fragen, auf die ich aber nicht antwortete, weil ich keinen Grund sah, meinem einmal gefassten Entschluss - nach einer mit diesem geführten Korrespondenz - untreu zu werden. (s.hier)


Darauf erscheint im BLICK der gross aufgemachte erste Bericht:
Donnerstag, 7.August 2008





>>>Fortsetzung : hier<<<


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