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Was man mir vorwarf

ARCHIV > Der zweite "Fall"

Die nebenstehenden Schlagzeilen vom August 2008 sind nur eine kleine Auswahl von all den Meldungen in den Zeitungen, den Radiostationen und im Fernsehen zu der "Sensationsmeldung":


"
Kinderpornos beim Ex-Kirchenrat Joos gefunden!"


Seither gehört dieses Wissen zu mir, wenn ich in Kontakt zur Öffentlichkeit trete, wie mein Gehstock, ohne den ich nicht auf die Strasse kann:


"Kinderpornos"! Was stellt sich das Volk darunter vor? Bilder von missbrauchten Kindern? Erwachsene, die an ihnen ihre Lust befriedigen?

  • Es läuft ein Strafverfahren gegen mich, weil man solche Bilder bei mir fand. Gemäss Rechtsordnung und zum Schutz des Volkes vor "solchen Leuten" hat man mich und mein Haus bis in die hintersten Winkel kontrolliert, als ich in die Schlagzeilen der Boulevardmedien geriet, - und man ist fündig geworden!.


Ist doch klar: Strafe, wo Recht verletzt wird!

Ich "besass" etwas, das (heute!) verboten ist. Also muss ich zur Rechenschaft gezogen werden.

Ist doch klar: Joos begeilt sich an Kinderpornos!


Ist das wirklich so klar, wie es von den Medien vermittelt wurde?

Niemand interessierte weshalb man bei mir solches Material gefunden hat und was ich wirklich gesagt habe dazu. "Joos besitzt Kinderpornos" . Basta!

Ich kann weder den Medien noch dem Staatsanwalt einen Vorwurf machen, dass - nach all den Meldungen über mich - auch diese Tatsache bekannt gemacht wurde.

  • Doch wie das gemacht wurde, dagegen protestiere ich?
  • Wer hat sich je überlegt, was dies für mich bedeutet?


Es ist eine indirekte Vorverurteilung der schlimmsten Art!

Damit steht etwas zwischen mir und Ihnen, die Sie diese Zeilen lesen, da wir wahrscheinlich unterschiedlicher Auffassung sind.

Ich muss damit leben, dass zwischen mir und meinen Mitmenschen eine fast unüberwindbare Schranke aufgebaut wurde, seit die Polizei meine Wohnung so professionell durchsuchte, wie ich dies leider nicht getan habe...
(6 Beamte haben während 4 Stunden gesucht, also 24 Stunden Profiarbeit!)

  • Glaubt mir noch jemand, wenn ich aus innerster Überzeugung sage, dass ich nur Abscheu, Ekel und Wut empfinde beim Anblick von Bildern, in denen Kinder zur Lust von Erwachsenen missbraucht werden, wenn man bei mir "KInderpornos" gefunden hat?


  • Ist das die Aufgabe des Staatsanwaltes, den Medien einseitige, tendenziöse Auskünfte zu geben und zu verschweigen, was der Angeklagte dazu protokollieren liess ?


  • Ich habe ausdrücklich ausgesagt, dass ich nichts wusste vom Vorhandensein des gefundenden Materials.Also kann man mich nicht beschuldigen dass ich solches "besitze", geschweige denn konsumiere, bevor die näheren Umstände nicht gerichtlich abgeklärt wurden!


Die Gerichtsverhandlung findet am 28.Oktober 2009 statt.
Dort wird es allein um das Material gehen, das man bei mir konfisziert hat.
An mehreren Polizeiverhören habe ich detailliert geschildert, weshalb man dieses bei mir gefunden hat und warum ich es nicht zum richtigen Zeitpunkt vernichtet habe. Vor dem 1.April 2002 konnte man solche Dinge in Sex-Shops frei kaufen, gewisse Hefte sogar in reommierten Buchhandlungen. Oder man konnte sie im Ausland per Post beziehen und musste dafür sogar ganz regulär eidgenössische Zolltaxen bezahlen!


Ich habe nie selber solches Material gekauft,















Ostschweiz:
15. August 2008, 15:18
Pornobilder bei pädophilem Kirchenrat gefunden





16:49 Pub. 15.08.08; 16:49
Pädophiler Katholik
Kinderpornos beim Ex-Kirchenrat gefunden
Er bezeichnete sich stets als nicht aktiven Pädophilen. Doch nun wurde die Polizei auf seinem Computer fündig. Der 66-jährige Katholik soll
im Besitz von kinderpornografischem Material sein.






16. August 2008,
Die Südostschweiz
...
Kantons St. Gallen hat gegen den demissionierten Kirchenrat von Murg, Martin Joos, ein Strafverfahren eröffnet. Murg/Uznach. ­ Der bekennende und nach eigenenAngaben nicht aktive pädophile Kirchenverwaltungsrat der katholischen Kirchgemeinde Murg hat gegenüber der Sendung «Schweiz aktuell» vom Freitag ausgesagt, dass er im Besitz von pädophilem Bildmaterial sei. Die Staatsanwa ... Region, Seite 3 (268 KB)



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Auszüge aus damaligen Reaktionen auf diese Meldungen hier!

Meine eifrigsten Homepage-Leserinnen und -Leser sind scheinbar die ewig gestrigen Moralapostel und solche, die mich mitschuldig sprechen wollen für selbst erlittenen Missbrauch. Sie reagieren auf jede Erweiterung meiner Einträge.


Auch jetzt noch!

Immerhin wird in Foren über hier behandelte Thematas diskutiert.

Nicht alle reagieren auf andere Ansichten und urteilen über ihnen fremde Lebenseigenschaften so pharisäerisch wie diese moralischen Eiferer. Nach deren Denken scheint es nur schwarz und weiss, oder schmutzig und sauber zu geben. Sie sind die Weissen (mit zwei "s") und die Reinen!


Hauptsache, Sie, geschätzte, kritische Leserin, unvoreingenommener Leser, stossen auf meine Seite und urteilen selbst!








Ihnen herzlichen Dank dafür!


Vor etwa vierzig Jahren zwar, (da war ich noch jung und ziemlich unerfahren!), hatte ich mir nach einer feuchtfröhlichen Nacht (ohne Sex!) in einem Travestie-Club in Hamburg einen sehr teuren, sehr simplen Super8-Film aufschwatzen lassen, auf dem sich Jünglinge (sicher über 16!) lieben und ihre Potenz zur Schau stellen. Mehr nicht. Seit Jahren besitze ich keinen Projektor mehr und wusste nicht einmal, dass dieser Streifen zuunterst in einer Schachtel lag mit Heftli, die auch konfisziert wurden, fast alle aber wieder bei mir sind. In dieser Schachtel archivierte ich alte Homosexuellen-Zeitschriften der Schweiz. Diese Schachtel habe ich schon vier mal gezügelt und leider nie mehr durchkontrolliert. Wegwerfen wollte ich diese Zeitzeugen der Homosexuellen-Emanzipation nicht, weil sie Dokumentationswert besitzen. Dass sich darin noch inzwischen verbotenes Material (aber keine Missbrauchsopfer-Abbildungen!) befanden, war mir ganz einfach nicht mehr bewusst. Ich habe diese Schachtel seit etlichen Jahren nie mehr durchsucht. Das war wohl ein Fehler!

Doch das wäre alles noch nicht so dramatisch. Was mir zu denken gab, war eine andere Schachtel, welche mir die sechs Fahnder nach der vierstündigen Hausdurchsuchung in der Auslegeordnung der konfiszierten Sachen präsentierten. Darin befanden sich einige Dutzend "uralte" Computer-Disketten! Mich darüber zu ärgern, dass ich diese Disketten nicht weggeworfen habe, war jetzt zu spät.

Das war dann auch der Grund, weshalb ich schon bei der ersten Polizei-Einvernahme auf die Frage, ob unter dem konfiszierten Material Verbotenes sei, zu Protokoll gab, "möglicherweise" könnte etwas dabei sein, das die Strafbehörde als "harte Pornographie" einstufen werde. Es wurde aber verschwiegen, was ich weiter dazu gesagt habe und weshalb solches dabei sein könnte.

Ich wusste ja, dass ich vor Jahren von einem Kollegen immer mal wieder
unverlangt "Material" geschenkt bekam, das er aus seiner grossen, einschlägigen Bildersammlung kopierte. Damals war dies ja noch nicht verboten und auch noch kein öffentliches Thema der persönlichen Verantwortung. Da ich spürte, dass dieser Kollege mir mit diesen Bildern jeweils seine Dankbarkeit zeigen wollte und er sehr empfindlich auf Abweisungen reagierte, nahm ich die (wie schon erwähnt, damals noch nicht verbotenen!) Geschenke an. Wenn ich überhaupt mal reinschaute, interessierten mich nur schöne Bildchen!. Ich schaute also ab und zu mal eine Serie Bilder von netten Knaben an und überging einfach die Bilder, die mir missfielen und legte die Diskette wieder weg. Als dann der Besitz von "kinderpornographischem Material" verboten wurde, habe ich diese Bildersammlungen gelöscht, oder Disketten entsorgt. Scheinbar aber habe ich dies damals nicht gründlich genug getan! Die gefundene Schachtel war voll mit Archiv-Disketten. Früher gab es noch keine anderen elektronischen Archivierungs-Möglichkeiten.

Ich erhielt - ausser diesen zwei konfiszierten - sämtliche, fast hundert Disketten mit Geschäfts-, Studien-, Unterrichts- und Privat-Dokumenten mit einem detaillierten Inhaltsverzeichnis wieder zurück!

In den letzten Jahren suchte ich nie mehr nach alten Daten. Zu schnell vergeht die Zeit, zu viel Neues kommt jeden Tag hinzu! So konnte ich mir auch keine Gedanken darüber machen, ob in diesem Archiv noch etwas Verbotenes sein könnte. Ganz einfach deshalb, weil mir diese Disketten nie mehr in die Hände geraten sind!

Man hat übrigens auch meine
vier Laptops mitgenommen. (Auch da habe ich altes, nicht mehr verwendetes aufbewahrt, anstatt entsorgt!) Nur einer von diesen hatte noch ein Disketten-Laufwerk, aber den benutzte ich schon seit ca. 6 Jahren nicht mehr.

Nach drei Wochen hatte ich sie alle zurück.
Es war nichts Verbotenes darauf zu finden. Auf allen vier nicht!

Auf einer "Zip"-Diskette aber habe man über 1000 Abbildungen gefunden, die alle unter den Begriff "harte Pornographie" gehören sollen! (Eine "ZIP"-Diskette, die ich schon seit Jahren nicht einmal mehr hätte öffnen können, weil das Lesegerät schon lange seinen Geist aufgab... ! Solche Disketten waren der erste Fortschritt im Speicher von grösseren Datenmengen, aber eine eher fehleranfällige Sache!)


Man könne auch nachweisen, wann diese Bilder gespeichert wurden: Im Februar 2002. Damals war dies noch nicht verboten. Aber geöffnet worden sei diese Diskette zum letzten Mal im April 2004. Und da war solcher Bilderbesitz schon ein Straftatbestand!

Nur - was heisst "geöffnet"? Damals hatte ich ja noch keine andere elektronische Archivierungs-Möglichkeit als diese Disketten. Da kam man sich oft vor wie ein Disk-Jockey, und musste diverse Disketten öffnen, bis man eine gesuchte Datei fand. Meist pressierte es und fehlte die Zeit, für Abschweifungen auf Inhalt, der nicht dem Gesuchten entsprach.(Wer z.B. dringend "doc"-Dokumente sucht, schliesst unbesehen eine solche, die z.B nur jpg.-Dokumente enthält und sucht weiter!)

Im April 2004 soll ich also noch Kinderpornos angeschaut haben. Auf meinen Laptops war kein solches Material, in meinen Schubladen auch nicht.

  • Wenn man mich schon wegen "Besitz von Kinderpornos" weit über die Region hinaus diskreditiert und um Amt und Würde bringt, weshalb ist nicht auch erwähnenswert dass nicht nachgewiesen werden kann, ob ich dies Bilder "konsumiert" habe?


  • Weshalb dieser Lärm um nichts?


Angenommen, ich hätte die Bilder damals noch "konsumiert":

  • Warum hätte ich sie dann nicht verschwinden lassen?

Ich bin doch nicht blöd!!!


Ich kann nur wiederholen:

Ich habe nie gesagt, ich besässe "Kinderpornos". Ich habe gesagt, man würde sicher etwas finden, das als "harte Pornographie" ausgelegt werden könnte und dass ich beim Inhalt der gefundenen Disketten nicht sicher sagen kann, ob nicht irgendwo noch belastendes Material drauf sei aus der Zeit, als man noch nicht auf solche Verbote achten musste.

Schlussbemerkung:

Ich muss mich zwar an die gesetzlichen Bestimmungen halten
und war auch überzeugt, dass ich danach gehandelt hatte. So gründlich und so professionell wie die Fahnder habe ich aber leider nie alles durchsucht.

  • Ich lehne aber nach wie vor solch massive Eingriffe in die Intimsphäre ab, wie diese"vorsorgliche Hausdurchsuchung" ohne zwingenden Grund.


  • Wo steckt der Sinn solcher Aktionen? Geht es um die Blosstellung und Diskriminierung eines "Pädophilen" , oder geht es um den


Schutz der Kinder?


  • Ich protestiere gegen die unhaltbare Vermutungs-Zuweisung, dass ich mich an Bildern aufgeile, bei deren Herstellung Kinder geschädigt wurden und der indirekten moralischen Schuldzuweisung am Missbrauch der abgebildeten Kinder.


  • Ich betrachte es als eine menschenunwürdige Bevormundung und ungerechtfertigte Diskriminierung einer bisher unbescholtenen Person, wenn dieser eine unmoralische Denk- und Handelsweise aufgezwungen wird aufgrund von unabsichtlich aufbewahrten Gegenständen.


  • Ich protestiere gegen die staatsanwaltliche und öffentliche Falsch-Information und die Unterschlagung meiner Aussagen zum konfiszierten Material und die tendenziöse Berichterstattung über "Besitz von Kinderpornografie", was einer ehr- und kreditschädigenden Vorverurteilung gleichkommt.


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