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5.Juli - der "Club" im SF1:Urbaniok im Fokus!

ZUM TAG > 2011 > Juli 2011

Heute im "Club"

"Jean-Louis B. - warum dürfen verwahrte Gewaltverbrecher spazieren gehen?"

Im Focus habe ich die Aussagen von Frank Urbaniok, Psychiater, Leiter Psychiatrisch-Psychologischer Dienst Kanton Zürich. Ansonsten gibt es nichts Weltbewegendes zu melden zu dieser Sendung.

Peter Holenstein, Publizist, musste Urabaniok korrigieren, als er stolz verkündete, dass die Rückfallquote der Straffälligen zurückgegangen sein. Klar ging sie zurück, weil eben viel mehr Straftäter verwahrt wurden und gar keine Gelegenheit mehr hatten, rückfällig zu werden.

Das Hauptproblem für Urbaniok sind nicht die Verwahrten, sondern diejenigen die irgend wann wieder hinauskommen.

Mag wohl stimmen, aber dass er noch ruhig schlafen kann mit dem Wissen, dass ein Grossteil jener, denen er für den Rest des Lebens die Freiheit nimmt, nicht wirklich rückfallgefährdet sind, wundert mich.
Ich bin in meinen Ansichten vorbelastet, dazu stehe ich. Wenn Urbaniok Beat Meier als "hochgefährlich" taxiert, obwohl er sich
nie gewalttätig verhalten hat (da kann man alle seine Akten hervorholen!), dann genügt mir ein Beispiel. Urbaniok masst sich an, Beat Meier als "hochgefährlich" und "untherapierbar" einzuschätzen, obwohl beides ganz einfach nicht stimmt..

Ich lasse mir den Vorwurf gerne gefallen, ich sei da nicht der Fachmann. Aber ich kenne die Fakten und ich kenne Beat Meier nun seit Jahren.

Sind es denn die Leute am Stammtisch oder jene, die mit Argusaugen beobachten, was im Strafvollzug geschieht und bei jedem Zwischenfall alle Alarmglocken läuten lassen?

Sind es die zuständigen Leute, die entscheiden müssen, wer wieder in die Gesellschaft entlassen werden darf?

Oder sind es letztlich die Boulevardmedien, die darüber wachen und indirekt bestimmen, wer verwahrt bleibt und wer nicht?

Ich habe das Vertrauen in die Justiz verloren.

Ich bin nicht gegen eine Rechtsordnung, aber sie sollte nicht missbraucht werden für eigene Macht- und Geltungsansprüche.




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