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Umberto Eco

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„Wäre ich pädophil, hätte ich über die Pädophilie geschrieben."


(Umberto Eco in der "Sternstunde" , Schweizer Fernsehen, 25.Oktober 2009)

Wäre ich Umberto Eco, hätte ich diesen Ausspruch vielleicht nicht gewagt.

Er kann sich wohl kaum vorstellen, welch mediales Erdbeben allein das Wort "Pädophilie" in der Volks-Masse auslöst und wie Reaktionen aus den Medien wie ein Tsunami über intakte Zustände und den Auslöser der "Katastrophe" hinwegbraust und nichts als Chaos zurücklässt!

Doch halten wir uns erst mal an das Echo, das der Name Umberto Eco in uns auslöst.
Wem kommt dabei nicht " Der Name der Rose" in den Sinn?
Es ist Ecos erster, 1980 erschienener Roman, von dem bis 1989 bereits über acht Millionen Exemplare verkauft wurden.

Aussagen des Hüters des Geheimnisses, um das es in diesem Buch geht und diejenigen von William und Adson, die das Geheimnis gelüftet haben, seien hier (nach Wikipedia) zusammengefasst und geben zum Nachdenken Anlass:

„Lachen tötet die Furcht. Und ohne Furcht kann es keinen Glauben geben.“

Wer den Teufel nicht mehr fürchte, sagt Joge Burgos, brauche keinen Gott mehr:

„Dann können wir auch über Gott lachen.“

William:
„Ich bin wie ein Besessener hinter einem Anschein von Ordnung hergelaufen, während ich doch hätte wissen müssen, dass es in der Welt keine Ordnung gibt.“

"Ordnung, die unser Geist sich vorstellt, ist wie eine Leiter, die er sich zusammenbastelt, um irgendwo hinauf zu gelangen. Aber wenn er dann hinaufgelangt ist, muss er sie wegwerfen, denn es zeigt sich, dass sie zwar nützlich, aber unsinnig war."

Adson:
„Stat rosa pristina nomine, nomina nuda tenemus“

(„Die Rose von einst steht nur noch als Name, uns bleiben nur nackte Namen“).



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