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Turnstunde

ARCHIV > 2008




Ein Sexvorwurf genügt – und schon gibt es kein Halten mehr. | Stefan Jäggi
Foto aus DAS MAGAZIN


Verrenkungen in der Turnstunde

Ein Bericht aus:

http://dasmagazin.ch/index.php/verrenkungen-in-der-turnstunde/

"Die Pädophilenhysterie hat dazu geführt, dass Sportlehrer ihre Schülerinnen auf dem Minitrampolin lieber mal fallen lassen, als helfend zuzupacken. Nennt man das sensibilisiert?"



In den Reaktionen zu diesem Artikel schreibt Thys Flüeler u.a.: " Die Pädophilenhysterie bildet die Speerspitze rechstkonservativer und neureligiöser Kreise zur Rückgewinnung einer repressiven Sexualmoral."

...
"Pädophilie ist nichts anderes als eine krankhafte Störung des Sexualverhaltens, vergleichbar etwa mit der Buliemie als Störung des Essverhaltens."


Die Absicht ist hier der springende Punkt. | Stefan JäggiFoto aus DAS MAGAZIN

MEIN KOMMENTAR

Ich kann mich den Ansichten von Thys Flüeler anschliessen, was die Pädophilenhysterie betrifft. Hingegen irrt er sich, wenn er Pädophilie als „krankhafte Störung“ wie etwa Bulimie definiert. Ein Blick ins Internet unter dem Stichwort „Pädophilie“ zeigt, wie uneinig sich Wissenschaft und Fachleute sind! In der Berichterstattung in den populären Medien ÜBER Pädophilie werden DIE PÄDOPHILEN, um die es geht, ausgeschlossen, einfach ignoriert, solange sie nicht zu Tätern geworden sind. Es wird nicht geduldet, dass sie sich zu ihrer Neigung bekennen und diese nicht als Krankheit, sondern als Teil ihrer Persönlichkeit akzeptieren und gelernt haben, damit verantwortungsvoll zu leben.
Nicht „die Pädophilen“ sind eine Gefahr für die Kinder, sondern die Gesellschaft, die nicht anerkennen will, dass solche Neigungen zu den menschlichen Eigenschaften gehört! Was sonst überall gilt, dass Angst vor etwas abgebaut werden kann, wenn man deren Ursache kennt und allfällige Gefahrenmomente damit eliminieren kann, herrscht hier Ignoranz. Am liebsten würde man „die Pädophilen“ ganz einfach aus der menschlichen Gesellschaft eliminieren. Man will nicht zur Kenntnis nehmen, dass es auch „Pädophile“ gibt, die mit ihren Neigungen genauso vernunft- und verstandgesteuert zu leben imstande sind, wie es von jedem „normalen“ Menschen erwartet wird. Und zwar ohne, dass er seine vielleicht auch nicht so gesellschaftskonformen geheimen Gelüste verschweigen muss! (Man erwartet von jedem „Normalen“, dass er „selbstverständlich“ nicht alles ausführt, nachdem ihm gelüstet!)

Ja, es scheint wirklich so, dass einer perversen Körperfeindlichkeit Vorschub geleistet wird, aber vor allem, was unter einem verlogenen, scheinheiligen Kinderschutz geschieht: Man möchte die „Kinder“ bis zu ihrer letzten Sekunde ihrer Schutzalterzeit vor allem bewahren, während ihnen ab einer Sekunde danach alles erlaubt wäre. Zum Glück sind unsere 16jährigen „Kinder“ in der Mehrzahl viel aufgeklärter und souveräner als es sich diese falschen KinderschützerInnen in ihrer schizophrenen Erwachsenenwelt vorstellen können. So nötig und wahr ein Bericht ist wie der vorliegende, so ist es doch auch im Verdeckten eine Schuldzuweisung an „die Pädophilen“, die nun alle jene in Verruf und Nöte bringen, die es handgreiflich mit Kindern zu tun haben…

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