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Stellungnahme

ARCHIV > Der zweite "Fall" > Dokumente

Stellungnahme zum " Blick"-Artikel vom 7.August 2008.


Aus meinen pädophilen Neigung mache ich keinen Hehl wenn ich von vernünftigen Menschen darauf angesprochen werde oder in einem Vertrauensverhältnis ein solches Bekenntnis von Bedeutung ist. Nicht ich habe mich in der grossen Öffentlichkeit geoutet, sondern der "Blick" hat dies getan. Ich wollte nie meine Person in den Mittelpunkt stellen, sondern die Sache, um die es mir geht.

Die Absicht, die ich mit meiner Homepage verfolge, ist einerseits

  • ein Beratungsangebot und anderseits
  • eine kritische Betrachtung von Medienmitteilungen zum Thema „Pädophilie“, das in der Regel nur dann zur Sprache kommt, wenn es um Täter und Opfer geht, oder wenn Experten über „die Pädophilie“ reden.
  • Den Pädophilen wird kaum je irgendwie und irgendwo die Möglichkeit geboten, sich selbst zu äussern und aufzuzeigen, dass es nicht wenige gibt, die ihr Leben ohne Schädigung von Kindern meistern.


Ich nehme mir die Freiheit heraus, kritisch über Medienleute zu schreiben und aufzuzeigen, wo sie in ihrer journalistischen Sorgfaltspflicht daneben greifen. Insbesondere geht es mir um die Einhaltung von Differenzierung zwischen einer pädophilen Veranlagung und pädokriminellen Taten. Letztere toleriere ich in keiner Weise (s. hier). Dass ich mediale Vorverurteilungen und deren Folgen besonders scharf kritisiere, erachte ich als mein gutes Recht und sehe nicht ein, weshalb ich im "Blick" gewissenlos in den Dreck gezogen werden kann und sich deswegen sogar der katholische Administrationsrat überlegt, ob ich in einem Verwaltungsamt für das Ansehen der Kirche noch tragbar sei. In seiner Stellungnahme wird mit keinem Wort die persönlich motivierte Hetz-Kampagne dieses Boulevard-Journalisten kritisiert. Hingegen findet man es problematisch, wenn ich mich in kontrollier- und diskutierbarer Weise mit einem heiklen Thema auseinandersetze und mich damit identifiziere. "Eine differenzierende Betrachtung in der Öffentlichkeit sei kaum möglich." Ich wundere mich, wie man zu der Feststellung kommt, man könne dies von der Bevölkerung auch nicht erwarten. Ich stelle dieser Meinung entgegen, dass nicht alle im Volk ihre geistige Nahrung dem "Blick" entnehmen. Ich frage mich auch, weshalb sich ein Herr Dammann so über meine kleine, bis jetzt bescheiden beachtete und bisher laienhaft aufgezogene Homepage so ereifert und sie schweizweit bekannt gemacht hat.

Ich nehme keine Sexualverbrecher in Schutz.

  • Ich setze mich ein für die Freiheit von Beat Meier, weil ich ihn als den Menschen kennen gelernt habe, der er heute ist.
  • Er hat seine Strafe schon längst verbüsst.
  • Seine ihm in der Schweiz zu Last gelegten Taten hat er nach seinen Aussagen nie begangen. Gerichtsmedizinische Gutachten, die dies bestätigen, wurden von den Gerichten ignoriert. (Dokumente liegen mir vor).


  • Beat Meier sitzt nun seit Jahren als Verwahrter ohne jegliche Hafterleichterung im Hochsicherheitsgefängnis Pöschwies. Beat Meier ist ein Mensch, der nicht eingesperrt bleiben darf. Das ist meine Überzeugung und dafür stehe ich ein.


Der Vorwurf, die Homepage der katholischen Kirche Murg sei "ähnlich gestaltet" wie meine, ist absurd. Ich habe diese in der aktuellen Gestaltung übernommen. Sie steht in keinem Zusammenhang mit meiner eigenen und ist völlig anders aufgebaut. Von einem Gerichtsberichterstatter hätte ich ein genaueres Hinsehen erwartet.

Wer mich wegen meinem Engagement für mehr Menschlichkeit und Verstand in der Be- und Verurteilung von "Pädophilen" kritisieren möchte, oder sonstwie zu einer vernünftigen Auseinandersetzung mit meinen Anliegen bereit ist, lade ich ein, meine Homepage unvoreingenommen zu lesen und dann mit mir persönlich Kontakt aufzunehmen.

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