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Radio RSR

ARCHIV > 2008

Ein Drama mit Folgen...
24.März 2008

OSTEREIER-TÜTSCHETE BEIM WESTSCHWEIZER RADIO!


Crise à la RSR Enquête indépendante



Un désaveu pour Gérard Tschopp ? [Keystone]


24.März 2008:

Vertrauen in Westschweizer Radiodirektor angeschlagen


Eine unabhängige Untersuchung soll klären, ob der Direktor des Westschweizer Radios, Gérard Tschopp, in der Affäre um kinderpornographische Bilder richtig gehandelt hat.


DAS NEUESTE ZUERST:


Am 14.Juni 1008 schreibt die :

Kinderporno-Affäre beim RSR: Ex-Mitarbeiter im Hungerstreik
Lausanne. sda/baz. Der Informatiker, der im Rahmen der Affäre um kinderpornografische Bilder beim Westschweizer Radio (RSR) entlassen worden ist, ist am Freitag in den Hungerstreik getreten. So will er erreichen, dass das Radio ihn wieder einstellt.

Mein Kommentar:
Traurig und bedauernswert, wenn ein Mensch sein Leben aufs Spiel setzen will, weil er keinen Erfolg gehabt hat beim "Verrätschen" eines ihm missliebeigen Vorgesetzten....


8.Juli 2008




Kinderpornografie:

Kadermitglied muss gehen
Zur Erinnerung:
In der Osterzeit dieses Jahres bekam Gérard Tschopp der Direktor des Westschweizer Radios Probleme. Es wurde eine unabhängige Untersuchung eingeleitet, die klären soll, ob er in einer Affäre um kinderpornographische Bilder richtig gehandelt habe.

Diese liegt nun vor.







In der Kinderpornografie-Affäre bei Radio RSR hat der frühere Kantonsrichter Jacques Reymond seinen Untersuchungsbericht abgeliefert.
Konsequenz: Das fehlbare Kadermitglied wird entlassen.


"Kritik muss RSR-Direktor Gérard Tschopp einstecken. Laut Reymond hat Tschopp im Krisenmanagement und in der Kommunikation Fehler gemacht. Die Strukturen und die Prozesse auf Direktionsstufe müssten deshalb verbessert werden. Angesichts seines bisherigen Leistungsausweises könne aber Tschopp diese Reformen leiten."

"In der Affäre um kinderpornografische Bilder beim Westschweizer Radio hat der frühere Kantonsrichter Jacques Reymond seinen Untersuchungsbericht abgeliefert. "

Es ging um einen Informatiker beim Westschweizer Radio, der fand, seine Vorgesetzten hätten eine Affäre unter den Tisch gekehrt. Er hatte im Jahre 2005 bei einem Kadermitglied kinderpornografische Bilder auf dem Computer entdeckt. Radiodirektor Tschopp hatte damals diesen Mitarbeiter "nur" verwarnt und ihm eine dreijährige Probezeit auferlegt, welche er ohne weitere Verfehlungen überstand.

Weil der Informatiker diese Geschichte im letzten März ohne Rücksprache mit dem Arbeitgeber publik machte, wurde er fristlos entlassen. Laut Reymond zu Recht. Der wiederholte Vertrauensbruch lasse ein Arbeitsverhältnis nicht mehr zu, hiess es. Deshalb hat der RSR-Verwaltungsrat die Entlassung bestätigt. Hingegen will er den Informatiker finanziell unterstützen und ihm bei der Stellensuche helfen.

"Nun entlässt das Radio aber auch das fehlbare Kadermitglied, aufgrund der Empfehlungen Reymonds. Dieser Schritt rechtfertige sich allein schon mit dem Ausmass, das die Affäre angenommen habe, teilt das Westschweizer Radio heute mit. Ausserdem habe der Fall zu grossen Spannungen innerhalb des Betriebs geführt."

RSR-Direktor Gérard Tschopp wird von Reymond kritisiert, weil er in der Kommunikation Fehler gemacht habe. Strukturen und Prozesse auf Direktionsstufe müssten verbessert werden, aber Tschopp könne aufgrund seines bisherigen Leistungsausweis diese Reformen selber leiten.

In den ersten Berichten war von 13 "erotischen" Kinderabbildungen die Rede, die der Informatiker auf dem Computer gefunden habe. Der "pädophile Charakter der Bilder" wurde damals von der Direktion verneint, welche sich auf das Urteil von drei beigezogenen Experten verliess. Aber diese Experten hätten "bloss 25 bis 30 der über 250 Pornobilder zu Gesicht bekommen." behauptete der Informatiker. (Was berechtigte ihn, alle zu besichtigen? Wie kam er dazu?)

Interessant ist, dass im Untersuchungsbericht die effektive "Tat" des Kadermannes nicht mehr im Vordergrund steht, sondern dass "allein schon mit dem Ausmass, das die Affäre angenommen habe" sich eine Entlassung dieses Mannes rechfertige.

Interessant ist auch diese missionarische - oder fast schon märtyrerische Selbstüberschätzung dieses Informatikers, der glaubt, für seine "gute Tat" selbst sein Leben aufs Spiel setzen zu müssen. Er hatte immerhin einen Hungerstreik inszeniert, den er ohne Blamage nicht einfach vorgaukeln konnte.

Die wahre Motivation dieses Mannes zu seinen Aktionen würde mich interessieren. Aber damit stehe ich wohl eher einsam da. Der Volksmeinung wird genüge getan, weil der böse Pornokonsument seine Strafe bekommt und der Denunziant seine Rehabilitation, - so gut dies eben noch geht.

NACHTRAG AM 17.NOV.2009:

In
ist heute zu lesen:


Pädophile Bilder

Ehemaliges RSR-Kadermitglied verurteilt
Das Lausanner Polizeigericht hat einen ehemaligen leitenden Angestellten des Westschweizer Radios RSR wegen harter Pornographie zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Mann hatte im Jahr 2005 Bilder mit pädophilem Inhalt heruntergeladen.
...
Es bestrafte ihn mit einer bedingten Geldstrafe von zehn Tagessätzen zu 100 Franken, zudem muss er die Prozesskosten von über 10 000 Franken übernehmen. Das Gericht bestätigte damit eine bereits früher erlassene Strafverfügung.

Zu Gunsten des Angeklagten wertete es, dass die Tat schon vier Jahre zurückliegt und dass im Internet schlimmere pädophile Darstellungen kursieren als jene Bilder, die er heruntergeladen hatte. Zudem habe er seine Stelle verloren und keine neue gefunden.

Ob der ehemalige RSR-Kadermann das Urteil anfechten will, konnte er auf Anfrage am Montag noch nicht sagen. (SDA)

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