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Missbrauch mit dem Missbrauch

INHALT > ES > Kinderschutz - über alles!?


Eine Geschichte aus dem


im


Die Geschichte aus Arizona, die hier erzählt wird ist die eine.
Die kann hier nachgelesen werden.
Die andere Geschichte ist aber eine, die es in ungezählten Varianten gibt. Auch bei uns in der Schweiz.
Nicole Althaus kennt einen Schweizer Vater, der seine kleine Tochter wegen Badewannenfotos während zweier Jahre nur noch in Begleitung sehen durfte. Später normalisierten sich die Beziehungen wieder , aber der Missbrauchs-Verdacht blieb an ihm kleben. Bis heute...
„Die Sensibilisierung der Gesellschaft für Kindsmissbrauch und Pädophilie ist wichtig und richtig.“ schreibt Frau Althaus,
„ Aber die  Kehrseite davon ist offenbar eine Tendenz, hinter jeder Ecke einen bösen Pädophilen zu vermuten. Das ist fatal. Nicht nur für betroffene Scheidungsväter oder Lehrer, sondern auch für tatsächliche Missbrauchsopfer. Und hat Folgen für alle Väter. Denn wer mit der Angst leben muss, seine Beziehung zu den eigenen Kindern, könnte eines Tages von Polizei, Psychologen und Richtern seziert werden, lebt in ständiger Selbstzensur.“
Wenn ein Vater aus Angst vor zu nahem Körperkontakt zu seinem Dreikäsehoch meint: „Ein Bad mit dem Kind? Ist mir zu gefährlich,“ und ein anderer Vater gesteht, dass er jeweils seine Freundin rufe, wenn das Töchterchen im Windelbereich wund sei und eingecremt werden müsse fragt wohl Nicole Althaus nicht zu Unrecht am Schluss ihres Artikels:

„Sind wir vor lauter Sensibilisierung paranoid geworden?“


(Wobei die effektive Grund-Frage noch unbeantwortet bleibt: Sensibilisierung vor was?)

LESER-BEITRÄGE:

Ein kleine Zusammenfassung von Erfahrungen aus dem Leserkreis:
(Hervorhebungen durch mich - tinjo)


„An meine Ausbildung an der PH schauten wir einen Film über einen japanischen Lehrer, der herausragende pädagogische Fähigkeiten besitzt. In einer Szene fasst er einer Schülerin an den Schultern, um sie zu loben. Ein Raunen ging durch den mit angehenden Lehrpersonen gefüllten Raum. In der Nachbesprechung blieb vielen nur diese Szene im Kopf und sie wurde am meisten diskutiert.

  • Unser Dozent stand mit seiner Meinung, dass die Gesellschaft in Bezug auf Missbrauch übersensibilisiert sei, fast alleine da." (Michael Egger)



  • "Als dreifacher Vater der selber nie Missbrauch erlebt hat bin ich selber sehr vorsichtig und umsichtig im Umgang insbesondere mit meinen Toechtern

und ueberlasse gewisse Aktivitaeten (ins. waschen des intimbereichs normalerweise dem Kindermaedchen oder meiner Frau, man weiss ja."(Stefan Meier )

  • "Ich kenne zwei Sportlehrer, die im Sportuntericht keine Hilfestellung mehr geben: Zu gefährlich wegen möglicher Mißbrauchsvorwürfe.

Einer wurde bereits zweimal von Schülerinnen wegen sexueller Belästigung angeklagt: Folge waren beide Male lange, zermürbende Verfahren, beide Male wurde er (zurecht!) freigesprochen. Er macht den Schülerinnen keinen Vorwurf: die hätten ihm nicht 'eins auswischen wollen', sondern seien einfach zutiefst überzeugt gewesen im Recht zu sein. "(Michael Schreiber)

"Als sich mein Bruder im Dorf-Fussballclub als Juniorentrainer meldete, habe ich ihm davon abgeraten. Als ich als Nachhilfelehrer für kaufmännische Angestellte mein Studium in einer Privatschule finanzierte, habe ich immer darauf geachtet ein Schulzimmer nahe am Sekretatiat zu benutzen und habe immer offen kommuniziert, dass die Tür des Klassenzimmers aus diesem Grund offen bleibt." (Pizza Hut)

"Alle sind sich einig, dass Kinder vor Missbrauch geschützt werden sollen. Es gibt jedoch auch psychischen Missbrauch (von Müttern und Vätern), der unter der Fahne 'Konsequente Erziehung' läuft und verheerend sein kann. Der Missbrauch des Missbrauchs, von dem hier die Rede ist, bringt unendlich viel Leid über Familien, über die Opfer und die allzu oft 'vermeintlichen' Täter. Wir brauchen nicht nur gesunden Menschenverstand, sondern Intuition, Feinfühligkeit und Respekt. Bei falschen Anschuldigungen kommt der Faktor Machtmissbrauch dazu.

  • Dass die Etikette “sexueller Missbrauch” auch an Unschuldigen hängen bleibt, dass die Kinder sekundär traumatisiert werden, indem man ihnen den Vater wegnimmt, scheint die MachtmissbraucherInnen nicht zu kümmern." (Ursula Herzig)


  • "Die gleiche unterschwellige Angst dürfen übrigens auch Lehrmeister und Arbeitgeber haben…"(O. O)


"Die Missbrauchs-Ängste können noch weit mehr um sich greifen.

  • Mir ist passiert, dass ich als Grossvater durch meinen eigenen Sohn verdächtigt wurde, 'es' mit meinem Enkel treiben zu wollen.

Ich wurde anlässlich eines einwöchgien Besuches (sie wohnen im Ausland) entsprechend argwöhnisch überwacht und kontrolliert. Irgendwann sagte man mir, als es zu körperlichem Kontakt beim Spielen oder Blödeln kam, ich solle “das lassen”. Klaren Wein eingeschenkt darüber, dass ich unter Generalverdacht stand, hat mir mein Sohn aber erst ein Jahr später, als er mich ernsthaft fragte, ob ich 'wirklich pädophil' sei.

  • Hintergrund seiner absurden Vermutung war, dass ich einen zu Unrecht in Regensdorf eingesperrten 'Pädophilen' vertrat.

Ergo: Nur schon eine aktive Beschäftigung mit dem Thema kann einen selbst bei nahestehenden Personen hinterrücks zum “Pädophilen” stempeln. Seither meide ich den Kontakt, da die Bewegungen meiner Arme und Hände sonst unter ständiger Beobachtung stünden." (Emil Bärtschi)

"Ich kann dem vorher Geschriebenen nur zustimmen.
Unterdessen bin ich 75 Jahre alt und weder Tochter noch Sohn werden mit mir in eine Badewanne steigen wollen oder nackend ins Badezimmer gehen.

  • Aber als meine Kinder in dem Alter waren, erlebte ich das gleiche mit einem Bekannten, der fast 12 Monate in Untersuchungshaft saß, weil seine Frau ihm Missbrauch mit seiner dreijährigen Tochter in der Badewanne unterstellte.

Das alles natürlich in Zusammenhang mit einer anstehenden Scheidung.
Der Bekannte leidet bis heute unter den damaligen unbewiesenen Unterstellungen, hat seine damalige Arbeit verloren, ist deswegen dreimal umgezogen, weil seine hasserfüllte Frau ihn immer wieder an seinen jeweiligen Wohnorten auftrieb und die Nachbarschaft vergiftete. (GJHammes)

In einem bekannten Fall, wurde ein Vater des Kindesmissbrauches zu 6 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Tochter jetzt über 30 Jahre alt, drogensüchtig, hat vor zwei Jahren ihren Vater angezeigt, weil er ihr kein Geld mehr gab, um ihren Drogenkonsum zu finanzieren. Der Vater, der sich vor gut 10 Jahren scheiden liess, hat eine Asiaten geheiratet und mit ihr zwei Kinder gezeugt. Das hat die Ex-Frau ihm sehr übel genommen und absolut negativ im Prozess ausgesagt. Der Asiatin, die in der Schweiz lebt, wurde angetragen, dass sie wieder nach Hause gehen soll und die Kinder mitnehmen soll, währen der Mann nunmehr ihm Gefängnis sitzt. Ausserdem haben die Behörden ihm den Zugang zu diesen Kindern ebenfalls verboten und die Kinder dürfen nach der Entlassung nicht mit ihrem Vater in einer Wohnung leben.
Der Prozess war rein auf Indizien aufgebaut. Die Zeugen der Verteidigung wurden gar nicht, oder kaum angehört. Es gab nicht einmal Fotos, oder dergleichen, die einen Missbrauch belegen. Der Vater war bekannt, dass es in einer Organisation mithalf, die entführte Kinder wieder rückführte, aber hatte nie persönlich Kontakt mit den Kindern.
Der Mann ist gezeichnet für sein Leben, darf weder seine (neuen) Kinder sehen, kann sein Leben vergessen, aufgrund der Aussagen von einer Drogensüchtigen, dubiosen Zeugen aus dem Milieu und einer hasserfüllten Exfrau.

Ich persönlich, bin mit einer sehr jungen Frau glücklich verheiratet, die Kinder mit mir wollte. Habe sie jedoch überzeugen können, dass man in dieser Gesellschaft keine Kinder bekommen darf, weil ich vielleicht nur kurze Zeit Vater sein darf, bis irgendein Spinner daherkommt und irgendwelche Thesen aufwirft, die unser beider Leben grundlegend verändern können. Du darfst dein Kinder nicht einmal mehr anschreien, oder ihnen ihre Playstation wegnehmen, weil auch das schon zur Gewalt gehört. Finanziell ist es so oder so ein Minus, abgesehen dass sie deine volle Zeit brauchen. Tut sich das Kind weh, wird zuerst hinterfragt, ob du es geschlagen hast.

  • Ich hätte gerne Kinder, aber bei so einer kranken Gesellschaft, ist das wohl das Gefährlichste was man überhaupt tun kann.

Ist nicht paranoid, ist wie ein Impfung! Ich überzeugt, dass viele Männer so denken und es werden immer mehr, wie ich selbst aus meinem Bekanntenkreis mitbekomme." (Thomas S )


  • "Als ich einmal mit den Nachbarskindern auf einer Turnerveranstaltung ein Karussell drehte, kam sofort eine Frau und beobachtete mich permanent.

Natürlich verstehe ich das auf die eine Art, auf der anderen Seite kotzt es mich an. Männer werden heute per se sofort verdächtigt. Das Frauen Kinder viel häufiger Missbrauchen als Männer ist ein wirkliches Tabuthema und wird einfach ausgeblendet." (Apild)

"Wie schnell Väter , Onkels, Opas, … des Missbrauchs bezichtigt werden, habe ich selber erleben müssen. Jedoch aus der anderen Perspektive. Ich hatte mich wegen diverser Probleme in psychotherapeutische Behandlung begeben. Dort wurde mir erklärt, dass meine Symptome auf einen Missbrauch hindeuten würden, an den ich mich nicht erinnern könnte, weil ich diesen verdrängt und vergessen hätte. Um mir dabei 'zu helfen', mich wiederzuerinnern wurden gezielte manipulative und suggestive Techniken angewandt, die dazu führten,

  • dass ich falsche Missbrauchserinnerungen entwickelte und glaubte, mein Vater hätte mich sexuell missbraucht.

Für meine Mutter waren die Behauptungen meiner Therapeuten ein gefundenes Fressen, um sich endlich an ihrem verhassten Ex-Ehemann rächen zu können. Sie setzte dem ganzen noch eins drauf und erfand 'tolle' Geschichten über meinen Vater. Bei Interesse kann meine Erfahrung unter http://www.induzierte-erinnerungen.com/viewtopic.php?t=87 nachgelesen werden." (Jenny)

"Ein Punkt fehlt mir in diesem Artikel:

  • Ein Missbrauchsvorwurf kann das Leben eines Mannes komplett ruinieren.

Wenn es sich herumspricht, wird man(n) auf der Strasse angespuckt, schikaniert, angepöbelt, geschlagen. Arbeitslosigkeit/Sozialhilfe sind ebenfalls Folgen davon, was sich negativ auf die Wirtschaft auswirkt – das alles nur wegen einer Soziopathin. Den Wohnort (bzw. das Land) zu wechseln kann allenfalls helfen, oder auch nicht." (Perdu)

"Schlimm, schlimm, schlimm!!!!
Als Vater bin ich mit der Mutter zusammen erste und fast einzige Ansprechperson für mein Kind im Säuglings- und Baby-Alter.
Wir sind zusammen verantwortlich, für das seelische und körperliche Wohl zu sorgen. Wir haben dafür zu schauen, dass sich das Kind prima und gesund entwickelt.
Liebe, Geborgenheit, körperliche Nähe, Nestwärme, Umarmungen, “schmüüsele”, in den Arm nehmen, drücken, führen und emal en 'Schmatz' werden nicht einfach verabreicht, sondern von den Kindern regelrecht eingefordert und abgeholt.
Mein Sohn will mich jeden Abend umarmen und festhalten.
Übrigens: Bin ich ein Rabenvater, wenn ich dem Kind (ob Sohn oder Tochter ist doch völlig egal), die Windeln wechsle? Wäre ich verpflichtet, wenn meine Frau mal nicht zu Hause ist, das Kind in seinem Dreck liegen und sitzen zu lassen, weil ich nicht sein Schnäbeli, Füdli und Schnäggli reinigen darf? Muss es wirklich wund werden? Darf ich nicht salben?
Gerade heute ist ein Bericht von Urs Althaus in der Weltwoche. Dort beschreibt er ein anderes Thema als absolut lächerlich und abwertend oder verachtend:
Wenn man jeden Menschen der Diskriminierung beschuldigt, diskriminiert man selber. Das ist paradox, aber wahr.
Wir sind heute in der Zeit so degeneriert, dass wir immer zuerst schauen müssen, ob nicht irgendjemand etwas falsch macht. Und dabei vergessen wir, dass wir uns in erster Linie eigentlich selbst beobachten sollten. Denn genau mit unserer Bespitzelung benehmen wir uns paranoid und diskriminierend. Unsere Eifersucht auf das Wohl Anderer versuchen wir zu kaschieren, indem wir kritisieren und den anderen schlecht machen.
In meiner Jugend habe ich meinen Vereinsteilnehmern gesagt:
'Macht die anderen nicht schlecht, damit Ihr gut da steht. Macht euch besser!'
Aber das kostet halt Aufwand. Und manchmal kommt die Erkenntnis, dass das nicht möglich ist
Es schmerz zuweilen, mit dem eigenen Grössenwahn und der Inkompetenz konfrontiert zu werden…
Ich hoffe, um die Schlaufe zum eigentlichen Thema wieder zu finden, dass wir Menschen lernen, dass Nächstenliebe im kleinsten Kindesalter beginnt und absolut notwendig ist.

  • Nur wenn die Eltern die “Erlaubnis” haben, mit dem Kind eine normale und gesunde Beziehung ohne Angst und Abwertung aufzubauen, können Sie dazu beitragen, dass aus den Nachkommen keine paranoiden Wahnsinnige heranwachsen, die alles als gefährlich und schlimm und schlecht sehen.

Das wünsche ich mir und allen anderen. Und vor allem den Kindern." (Ruedi)

  • "Missbrauch mit dem Missbrauch ist ein furchtbares Thema, das leider viel zu sehr ausgeblendet wird, bei den zuständigen Behörden.

Gerade bei Trennung und Scheidung erleben wir im VeV immer wieder, wie sehr dieser Vorwurf zur schärfsten Waffe der Frau geschmiedet wird. Und auch wenn der falsche Vorwurf an sich strabar wäre, so verhält es sich damit meist wie mit den verweigerten Besuchsrechten – eine Bestrafung ist nicht möglich, die Beweise zuwenig sicher, die Vorwürfe meist doch gar nicht so gemeint und so weiter und so fort. Der betreffende Mann ist aber emotional, seelisch, womöglich auch gesellschaftlich und beruflich ein für alle Mal ruiniert. Er muss vermutlich wegziehen, verliert womöglich seinen Job, ganz sicher aber seine Selbstachtung und den Glauben an die Menschheit. Dazu verliert er den Kontakt zu seinen Kindern auf der Stelle und oft unwiederruflich. Und all dies nur, weil im Verlauf einer Scheidungsverhandlung damit ein paar Punkte gemacht werden können? Und sowas nennen unsere Behörden dann Kindeswohl.

  • Aufklärung tut hier dringend not – Aufklärung bei Behörden und bei Gerichten.

Wir vom VeV beraten täglich Männer in dieser und ähnlichen Situationen. Wir wissen, wie es den betroffenen Vätern geht, sehen, wie sie leiden und können nur den Kopf schütteln, über die Unfähigkeit gewisser Behörden, ebenfalls die Wahrheit zu sehen." (Oliver Hunziker,Präsident VeV Schweiz
http://www.vev.ch )

"Andere Sache: Ein Lehrer zum Beispiel hat es heutzutage nicht leicht.

  • Wenn eine Schülerin aus möglicher Abweisung oder Frust / Laune ein Gerücht in Umlauf bringt, der Lehrer habe sie unangebracht berührt / belästigt, sieht es düster aus für den Lehrer. Der Ruf und die Karriere sind heutzutage durch solche Beschuldigungen sofort ruiniert und der Wiedereinstieg in den Beruf fast unmöglich.

Wie seht Ihr die Rolle des Lehres der diesen jugendlichen Gefühlen und deren Gefahren ausgesetzt ist?" (pdaddy)

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