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Lebenszeichen für Bekannte in Europa

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Lebenszeichen für Bekannte in Europa

Ach ja, du, wenn’s geht, wenn du jemanden kennst, der da chatet; es gehe mir gut, auch habe ich kein Problem wenn die Adresse da weiter geht. Schlimmeres als böse Briefe kann ich nicht bekommen. Aber vielleicht wichtig für andere, damit sie nicht den gleichen Fehler begehen. Es würde reichen, wenn da nur ankommt, dass ich am Leben bin, relativ gesund. Ich war "Schmusebärchen". Es gibt eben da einige, die echt in Ordnung sind. Das habe ich erlebt mit Tuck, der mit Leuten da mal versucht hat, auf englisch zu chaten, ja, ist Jahre her, nicht meine Chat-Kontakte, seine. Es gibt da sicher ein paar Leute, die wissen möchten, wie es mir geht.
Chaträume.   Über (erkaufte und echte) Freundschaften
Wenn es hin und wieder in meinen Briefen etwas durcheinander geht; ich bin bekannt für plötzliche Gedankensprünge, zwei, drei Schritte voraus, was die Leute hin und wieder verwirrt. Zudem bin ich eigentlich ein echt scheuer Mensch. Krebs halt, immer seitwärts wegrennen. Es hat schon einiges an sich. Ich musste lernen, vieles einfach einzustecken, nicht immer weg zu rennen. Ich habe mich lange in mir selbst versteckt. Ich habe von Thailand aus in der Bonbontüte gechatet mit sogenannten Gleichgesinnten und dabei die Erfahrung gemacht, dass sie sich fast alle ihre Freundschaften mit Geschenken erkaufen (müssen). So à la „kannst du mir das neue Handy“ etc. Da habe ich so langsam bemerkt, dass ich irgendwie glücklicher dran bin. Ich musste und wollte hier nie eine Freundschaft erkaufen. Es war nie eine Frage danach, auch nicht nach Geld. Es war einfach Freundschaft, beieinander sein, sich gegenseitig helfen. Ich habe auch nie einen Lebenspartner unter den Jungs gesucht. Ich habe keine Ahnung, warum ich hier anders bin.
Da im Chat kamen so Sprüche rüber wie: „Er wird langsam zu alt“. Wie kann man eine Freundschaft an dem fixieren, dass er nun Haare hat? Erinnert an Mo, der unbedingt Haare haben wollte und mit 16 noch keine hatte. Er hat’s mit allen möglichen Hausmitteln versucht; Zwiebel auflegen etc. Ich habe mich damals halb krumm gelacht, ihm gesagt, wenn sie kommen, kommen sie und Zwiebelsaft brennt die höchstens weg. Weißt, der Stolz, man wird ein Mann!
Keine Rückkehr nach CH
Rückblickend über die Jahre in der Schweiz, muss ich sagen: Nein, ich will da nicht mehr hin. Ich habe zwar keine kriminelle Vergangenheit, aber mir fehlt da die Menschlichkeit. Ich habe mich in CH immer mehr in mein eigenes Schneckenhaus zurückgezogen, kam zu dem Schluss, dass es echte Freundschaft, Liebe nicht gibt, dass alles, aber auch alles nur ums Geld geht, es reine Geschäftsbeziehungen sind. Erst hier durfte und darf ich erleben, dass es das wirklich noch gibt, nicht nur Jungs, nein, auch mein thailändischer Arbeitgeber hält heute noch zu mir, seine Frau und Kinder und der ist absolut nicht von unserer Sorte!
Er wollte mich mit Familie hier besuchen, ich habe ihm abgeraten, warum 900 Km reisen für 30 Minuten Besuch? Er ist derjenige, der mir den Anwalt organisiert hat, der irgendwie mit seiner Frau verwandt ist. Auch ein österreichisches Paar, meine Ex-Arbeitgeber, die bankrott gegangen sind, halten noch zu mir. Komischerweise alles Leute, die mich über Jahre kennen und sich nicht so einfach von der Presse manipulieren lassen. Leider haben sie alle auch nur ein absolutes Minimum Geld. Mein vorausbezahltes Erbteil habe ich ja im Jahr nach dem Tsunami „verprasst“, in Zement, Backsteine, Tore, Türen usw. 
Davon werde ich jetzt erzählen:

Tsunami, Weihnachtsessen am Abend davor


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