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Kinder nicht zu lange anschauen!

ARCHIV > Problem KIRCHE










"Kinder im Religionsunterricht nicht zu lange anschauen. Es kann zu Missverständnissen kommen."









online berichtet an Ostern 2010:




"Nach den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche lanciert das Bistum Chur einen 7-Punkte-Plan. Die Massnahmen zeigen, wie sich Pfarrer und Priester gegenüber Kindern und Jugendlichen neu verhalten sollen:

  • Beichten nicht im Beichtstuhl abnehmen, sondern in der Kirche.


  • Kinder im Religionsunterricht nicht zu lange anschauen. Es kann zu Missverständnissen kommen.


  • Vorsicht vor zu viel Nähe. Notfalls lieber zu wenig als zu viel Körperkontakt.


  • Bei persönlichen Gesprächen mit Schülern immer Tür offen lassen.


  • Keinem Schüler oder Ministranten auf die Schulter klopfen.


  • Die Kleidung bei Ministranten nicht selber zurechtzupfen, sondern sie dies gegenseitig tun lassen.


  • Bei Ausflügen oder Lagern allein im Zimmer schlafen.


Geplant ist, dass der 7-Punkte-Plan mit den präventiven Massnahmen jetzt an alle Pfarreien geht.



In der "Südostschweiz" vom Freitag, 26.März 2010,Seite 12, wurde in folgendem Leserbrief auf etwas aufmerksam gemacht, das in der zur Zeit herrschenden Missbrauchs - Hysterie kaum thematisert wird:

Nämlich
"dass Herunterspielen, Verschweigen und Vertuschen noch im letzten Jahrhundert bei uns in der Schweiz die gesellschaftlich sanktionierte Art und Weise war, wie die Bevölkerung mit Missbräuchen umging"

Wir sollten doch in diesem neuen Jahrhundert wirklich aufgeschlossener und aufgeklärter sein. Zumindest ist dies die Jugend! Da wirkt doch dieser 7-Punkte-Plan geradezu kindisch und trotzköpfig:
"Wenn ihr uns solche Vorwürfe macht, dann schützen wir uns vor Verdächtigungen"
oder mit anderen Worten: Solche Massnahmen sind einmal mehr egoistisch, jugendfeindlich und kontraproduktiv! Sie wirken auf die heutige Jugend geradezu lächerlich und verleiten höchstens zu Machtmissbrauch auf die andere Seite hin: Unbeliebte Erwachsene können aus Rachegefühlen heraus in Verdacht gezogen werden, wenn doch schon ein zu langes Anschauen, ein auf die Schulter klopfen, ein Zurechtzupfen eine Kleides als Missbrauch ausgelegt werden darf!

Ist es nicht direkt ein Einladung dazu, unbeliebte Erwachsene auf einfach Art in Existenzprobleme zu bringen?

Und zudem wird ist damit nur ein kleines Problem gelöst. Das viel grössereerfahren wir aus der Statistik, wie
meldet


"Ein Drittel der Geschädigten waren zum Zeitpunkt der Tat unter 10 Jahre. Zwei Drittel zwischen 10 und 15 Jahre. Am häufigsten gaben die Opfer als Täter für die sexuellen Übergriffe Bekannte/Nachbarn und Kollegen/Freunde an. Danach folgten Familienmitglieder und den Opfern unbekannte Personen. Die Altersstruktur der beschuldigten Personen zeigt, dass 63 Prozent der beschuldigten Personen über 25-jährig waren, 19 Prozent zwischen 18 und 25 Jahre alt und 18 Prozent der Täter noch minderjährig. "

Leserbrief



Die Kirche fürchtet die Macht der Medien mehr als der Teufel das Weihwasser!*



Allerdings hörte man heute anderes aus Rom. Haben die im Vatikan die Absicht der Medien tatsächlich durchschaut?
Beruhigend für manche im Glauben Starke, aber die Macht der Medien ist damit nicht besiegt...

...und so lange weder die Kirche noch die Medien sich einer unvoreingenommenen, wissenschaftlich fundierten Auseinandersetzung mit dem Thema "Pädophilie" stellen, wird es zwischen Kirche, Medien und Gesellschaft keinen "Waffenstillstand" geben...




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