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Karl Cervik

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Karl Cervik





Aus dem Eintrag in Wikipedia:

Karl Cervik wuchs von 1931 bis 1942 in Wien und von 1942 bis 1945 in Würzburg (Mainfranken) auf. Danach lebte er von 1945 bis 1948 wieder in Wien und Niederösterreich. Im Jahr 1946 starb seine Mutter an Hunger und Kälte, 1949 sein Vater. Er wollte 1948 mit 16 Jahren in die USA auswandern, kam jedoch aufgrund eines Sturzes bei seiner Flucht aus der dritten Etage des Landeserziehungheimes Karlshof in Wabern bei Kassel nur bis Essen-Kupferdreh. Der Unfall (Verletzung am Steißbein mit Gehbehinderung) zwang ihn zur Arbeits- und Wohnungssuche ins Ruhrgebiet. Schon seit 1945 musste er sich allein in ländlichen Gebieten durchschlagen. Arbeit und Wohnung waren in Essen gleichzeitig nachzuweisen, daher musste er als Bergbaulehrling anfangen. Er absolvierte von 1948 bis 1950 seine Lehre als Bergknappe auf der Zeche Heinrich in Essen-Überruhr. Von 1951 bis Mitte 1955 war er in der chemischen Industrie (Rheinisch-Westfälische Farbwerke Nierenhof), in der Bauwirtschaft (Fa. Koppers, Fa. Schryn) und als Praktikant in der Kohlenstoffbiologischen Forschungsanstalt der Ruhrgas AG bei Dr. Rempke in Essen-Bredeney tätig. 1955 fing er bei der Bahmmeisterei Essen Hbf 1 der DB an, zuletzt war er im technischen Dienst bei der Bundesbahndirektion Essen. Im Zweiten Bildungsweg machte er 1986 das Fachabitur. 1990 schied er nach einem Herzinfarkt aus dem aktiven Beamtendienst aus. Cervik ist Mitglied im deutschen (DS) und österreichischen (OSV) Schriftstellerverband.

Auszeichnungen und Ehrungen

* 2006 Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien




Veröffentlichungen:

* Hat Lernen einen Sinn? - Der Eisenbahner 1962
* Kindergärten in Nordrhein-Westfalen - Von den Versäumnissen eines sozialen Rechtsstaates - HU-Mitteilungen 1969
* Elternhaus und Schule in der Gesellschaft von morgen - Vorgänge 1970
* Demokratie für Unmündige? Zum Schulstreit in Nordrhein-Westfalen - Vorgänge 1971
* Mit Rudolf Kühne: Politische Gewalt und Terrorismus - Vorgänge 40/41 Zeitfragen 1979
* Gruppenarbeit in der Justizvollzugsanstalt Essen 1972 - Zeitschrift für Gruppenpädagogik 2/1979 S. 37ff
* Über sexuelle Beziehungen von Strafgefangenen mit ihren Angehörigen. Vorgänge 47/48 Heimat und Identität 1980
* Sexualität hinter Gittern - Analysen, HU-Essen 1980
* Kindermord in der Ostmark. Kindereuthanasie im Nationalsozialismus 1938-1945 LIT-Verlag Münster ISBN 3825855511.
*
Was ist Pädophilie? Annäherung an ein strittiges Thema, BoD Verlag Norderstedt 2005, ISBN 3833427302 Kritik: Martin Joos
* Co-Autor Rainer Busch: Der Steinkohlenbergbau in Essen Überruhr, Bürgerschaft Essen-Kupferdreh, ISBN 3-00-019524-6
* Der Abnahmebeschluss - Eine Kindheit in den nationalsozialistischen Erziehungs- und Fürsorgeanstalten in den ehemaligen Gauen Wien, Niederdonau und Mainfranken. Eine Spurensuche. BoD Verlag Norderstedt 2007, ISBN 978-3-8334-6696-0. Ko-Autorin Frau Dr. Kerstin Dietzel. Kritik: Rosemarie Schulak.
* Umweltschutz bei der Bundesbahndirektion Essen 1990
* Armut in Deutschland, Österreich und Schweiz - Minderheiten - 7. März 2009
* Gedichte 2009

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Aus naheliegenden Gründen kam ich mit Karl Cervik in Zusammenhang mit der Herausgabe seines Buches "Was ist Pädophilie" in Kontakt.
Was mich aber an diesem Menschen fasziniert, ist seine Vielseitigkeit, sein Interesse und sein Engagement für seine Mitmenschen, besonders für die Randständigen, Missachteten, Unverstandenen.
Deshalb widme ich diesem - nicht ohne Grund mit dem Goldenen Verdienstzeichen des Landes Wien ausgezeichneten Menschen - hier eine umfassendere Würdigung seines Schaffens.


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