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gute Menschen

ARCHIV > Der zweite "Fall"


Gute Menschen

haben mich durch die Zeit begleitet, in der nichts mehr war, wie noch einen Tag vor der ersten, so unsäglich primitiven und perfiden Blickattacke, ausgelöst durch eine noch perfidere, armselige Verleumdungskapagne eines pensionierten Polizeibeamten.

Nicht alle

lassen sich von Eiferern von ihrem eigenen Uteilsvermögen abbringen.
Nicht alle sehen in mir ein Monster. Es gibt auch Menschen, die ihren gesunden Menschenverstand nicht verloren haben. Ihnen ist die Begegnung mit mir - vor dieser Dreckkampagne, während und auch nachher - wichtiger. Es bedeutet ihnen mehr als verlogenes und heuchlerisches Gutmenschentum und feiges Versteckenspiel, wenn es um Tatsachenbeweise geht.

Es gibt noch Menschen mit Format!

Das sind nicht solche, die ihre Meinung nach dem Wind richten, der gerade bläst. Sie richten ihren Blick nach allen Seiten und nicht nach dem einen...
Sie lassen sich nicht von einer Sichtweise beeinflussen, die schon mit wenig Verstand schnell durchschaut ist!
Sie befassen sich mit dem Menschen, nicht mit der Sensation oder dem Skandal, der um ihn gemacht wird.

Diesen Menschen gilt mein Dank und meine Hochachtung!




Auszüge aus E-Mails:

(auch im Gästebuch gibt es viele mutmachende Meldungen)

Lieber Martin,

ich weiss nicht ob Du Dich noch an mich/ uns erinnerst, ....

Es ist mir ein Bedürfnis Dir zu schreiben, denn gestern Abend rief mich meine Tochter an um mir mitzuteilen, dass Du im Fernsehen zu sehen bist und ich soll schauen. Wie Du siehst hat sie Dich erkannt, denn wir haben solch schöne Erinnerungen an Dich, Dein ehemaliges Haus in ............. wo wir bei Dir sehr schöne Ferien verbringen durften. Vor allem erinnerten die Kinder sich an den Martin mit den Uhren, Spieluhren und elektrischem Klavier etc. Aber auch ich denke an die schöne Zeit mit Wanderungen, Gespräche ................ Für all dies möchte ich Dir von ganzem Herzen danken und ich habe oft an Dich gedacht.
Für Deinen Schritt und Deinen Mut an die Oeffentlichkeit zu treten, wünsche ich Dir viel Kraft und Gottes Hilfe. In Deinem Gästebuch habe ich geblättert und war sehr traurig über sehr viele Einträge und kann es nicht verstehen wie manche Leute reagieren. Wie schnell wird man vorverurteilt und die meisten verstecken sich noch hinter ihrem " sauberen " Mäntelchen. Sie kennen Dich doch nicht und haben nicht's gelesen.
Es würde mich freuen einmal von Dir zu hören.
Mit lieben Grüssen....

Lieber Herr Joos

.... Mich haben die Widersprüchlichkeiten in Ihrem Kirchenblatt verärgert. Da heisst es beispielsweise auf Seite 6 "Warum gibt es Aussenseiter? Warum werden andere Menschen gehänselt und fertiggemacht?" Das sind zwar Fragen, aber ich entnehme ihnen indirekt, dass hier besonderen Wert darauf gelegt wird, Kindern zu vermitteln, dass es keine Menschen geben darf, die gehänselt und ausgegrenzt werden dürfen. Nun entdecke ich aber in dem Artikel zu Ihrem Fall das hier: "Laut der Stellungnahme hält es der Administrationsrat «jedoch für problematisch, einen bekennenden und auf einer eigenen Internetseite publizistisch aktiven pädophilen Menschen in ein öffentliches Amt wählen zu lassen».

So. Was ist eigentlich das Problem der Leute?! Was ist daran bitte problematisch, einen auch ausserhalb der Kirche aktiven Menschen, der für Verständnis und Akzeptanz kämpft, in ein öffentliches Amt wählen zu lassen? Was haben die Menschen überhaupt ständig mit ihren Differenzierungen zwischen heterosexuell, homosexuell, pädophil, ephebophil, gerontophil und was weiss ich nicht noch alles? Wo ist da der Unterschied? Der eine mag eben Frauen, der andere Männer, einer Jungs, einer Mädchen, ein anderer wieder Rentner - warum zum Teufel schließt das aus, dass ein Mensch, der da ein bisschen aus der Reihe tanzt, in den Kirchenrat gewählt werden darf? Wieso überhaupt sieht man in Pädophilen immer eine Gefahr? Ich versteh es einfach nicht! Und mir kommt schon langsam die Galle hoch. Gibt es unter den tausenden, zehntausenden, hundertausenden oder vielleicht auch millionen Pädos auf dieser Welt auch nur EINEN, der ein Kind missbraucht, so sieht man in allen anderen auch eine Gefahr. Anders bei heterosexuellen Männern. Gibt es unter den milliarden heterosexuellen Männern hunderttausende (jetzt pure Behauptung) Vergewaltiger, werden diese Verbrechen auch nur denen zur Last gelegt, die sie verüben. Niemand würde auf die Idee kommen, die komplette Bevölkerung deswegen zu beschuldigen. Auch gibt es heute immer noch keine Strafverschärfungen und Überwachungsmaßnahmen um von heterosexuellen verübte Vergewaltigungen präventiv zu verhindern. Nein. Aber vor Pädophilen muss man die Allgemeinheit schützen - auch wenn bekannt ist, dass der Großteil aller Kinder gar nicht von Pädophilen missbraucht werden.
Anderes Beispiel. Ein Mensch begeht einen Mord. Sind jetzt alle anderen Menschen auch gleich automatisch Mörder? Jemand fährt ein Kind tot. Muss man jetzt die Öffentlichkeit vor Autofahrern schützen? Dürfen Autofahrer jetzt nicht mehr in den Kirchenrat gewählt werden???
Nun noch einmal zu den Differenzierungen. Kann man Gefühl nicht einfach mal Gefühl sein lassen? Gewalt ist immer Gewalt und sie ist immer schlimm. Egal von wem sie verübt wird. Menschen, die anderen Menschen Gewalt antun, gehören bestraft. Aber es ist doch einfach Fakt, dass Gewalt aus jeder sozialen Schicht, aus allen möglichen Gefühlen und Beweggründen heraus ausgeübt wird - sei der Täter/die Täterin nun heterosexuell, homosexuell oder pädophil. Der einzige Unterschied sind die Gefühle. Und hier stößt die Welt auf ihre eigene Intoleranz - warum nicht einfach andersartige Gefühle akzeptieren? Warum ständig immer dieses "normal" und "unnormal"?
"Einem pädophil veranlagten Menschen dürfe nicht automatisch eine pädophile Handlung oder Straftat zur Last gelegt werden. Diese Menschen bräuchten die Unterstützung von Therapeuten und Seelsorgern." Erster Satz - richtig. Zweiter Satz schon wieder so etwas. Klar, sollte man allen Menschen helfen, die Probleme haben. Aber wer hat hier die Probleme mit der pädophilen Ausrichtung - der Pädophile oder Öffentlichkeit? Ein Pädophiler mit Problemen hat sicher Anspruch auf eine Therapie, so wie es jeder Mensch mit Problemen hat. Aber was ist mit denen, die gut klar kommen? Fragt man die überhaupt einmal, ob sie überhaupt Probleme haben? Diese Probleme werden ihnen permanent unterstellt - denn, ganz einfach, die Pädophilie ist das Problem! Akzeptanz? Ha, ha, ha...
Und so ist es denn auch gar nicht so verwunderlich, was da auf sie hereingeprasselt ist - die Pädophilen sind die Hexen und die Juden der Neuzeit. Die haben keinen Anspruch auf Rechte. Die haben keinen Anspruch auf Respekt. Denen muss man nicht zuhören, denn "man weiss ja alles über sie". Kennt man EINEN Pädphilen, kennt man sie ALLE. So ist das heute. Und nicht anders. Etwas anderes als "traurig" fällt mir dazu nciht ein.

Zu Ihrer Homepage möchte ich Sie beglückwünschen! Ich bin schon sehr gespannt auf das Resultat!
...
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und liebe Grüße,

Lieber Herr Joos,
jetzt bin ich erschrocken: Hat man Sie so verletzt? Geben Sie auf?
Sie haben alles Recht der Welt dazu. Aber es macht mich traurig - und ich finde es so verkehrt, dass die Falschen zurücktreten. Ich kann es gut verstehen, wenn Sie sich dem Hickhack nicht mehr aussetzen wollen
....
Wenn Sie sich so entschieden haben - und hoffentlich aus eigenem Entschluss - dann respektiere ich das. Vielleicht haben Sie das Ihre schon getan, vielleicht rollt der Stein jetzt weiter und kann im Verein mit anderen doch noch am grossen Machtgebäude etwas rütteln.
Ich würde sehr gerne einmal mit Ihnen sprechen.
...
Ich wünsche Ihnen eine ruhige, wärmende, tröstende innere Zuflucht

Lieber Herr Joos,

Es ist die dunkelste Krise, ein Sturz ins Bodenlose, den Sie mitmachen. Ich finde mich in manchen Situationen, die Sie schildern, wieder. Mein ganz einfaches Gefühl ist folgendes: Sie leiden so sehr und fühlen sich Ihrem Credo, nicht aufzugeben, total verpflichtet.
Wie wäre es, wenn Sie es so sehen könnten: Sie haben genug gelitten.
Sie können alles einem Grösseren überlassen. Vielleicht sieht es nach aussen aus wie Aufgeben. Aber Sie müssen nicht aufgeben, nur den Kriegsschauplatz, auf dem es doch nur Tote und Verletzte gibt, verlassen. Die Erfahrung wie es ist, wenn man sagt: Ich kann nicht mehr, nimm Du meine Sache in Deine Hände, ist letzten Endes erlösend.
Im Moment sieht es für Sie wie eine Niederlage aus. Aber es ist so wie die Geschichte mit den Spuren im Sand, die Sie sicher kennen:
Dort, wo Sie wähnen, allein gelassen worden zu sein, hat Gott Sie auf die Arme genommen und Sie getragen. Ihr Beitrag wäre dabei, dass Sie sich tragen lassen, alles gehen lassen, was Sie quält, und vertrauen.
Auch wenn Sie es zuerst demütigend finden. Was können die Leute machen, wenn sie kein Opfer mehr haben, wenn Sie plötzlich weg sind, sich nicht mehr entgegenstellen? Es ist glaube ich im Judo eine Taktik, dass man sich nicht entgegenstellt, sondern den Schwung des Angreifers nutzt, so dass er von seiner eigenen Stosskraft mitgerissen wird.
Es ist schwer, den Glauben fahren zu lassen, dass dies die einzige Lösung sei, sich selbst zu helfen. Die grössere Lösung steht schon da, um Ihnen zu helfen. Aber man hat immer die Freiheit zu wählen.
Sie auch. Ich habe mehrmals die Lösung gewählt, mir selber zu helfen.
Weil ich es nicht besser wusste. Ich habe immer verloren. Erst als ich alles gehen liess und mir bitterlich verlassen vorkam, da ging plötzlich - auf einer ganz anderen Ebene, ein Licht auf.
Kennen Sie das Gleichnis von den Schlangen? Ich glaube, es war Moses, der dem Volk Israel während einer Schlangenplage eine "eherne" Schlange zeigte und sagte, dass wer seinen Blick auf die eherne Schlange richte, von den Schlangen aus Fleisch und Blut erlöst sei.
Es braucht die Kraft, seinen Blick von der "lebendigen" Schlange abzuwenden. Was die lebendige Schlange ist, werden Sie selber für sich ausmachen: möglichst alles, auf das Sie sich werfen wollten.
Begeben Sie sich innerlich auf eine andere Ebene, so wie Sie es äusserlich vorhaben.
Ich berichte Ihnen nur von meinen eigenen Erfahrungen. Was Sie damit machen, liegt in Ihren Händen. Sie haben immer das Recht, selbst zu entscheiden - und es ist immer richtig. Sie werden auch dann nicht verlassen sein, wenn Sie sich ganz anders entscheiden. Es ist vielleicht schwieriger. Aber allein sind Sie nie. Sie merken es vielleicht nur nicht.
Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie so wählen, wie es für Sie gut
ist. Es gibt das schöne Abschiedswort: "B'hüet Di! ....

Lieber Herr Joos,
Ich möchte nur eines schnell zu bedenken geben. Es steht mir zwar nicht zu, ich kenne Sie noch nicht einmal - darum, lesen Sie es nur und überdenken Sie es und dann handeln Sie wie es für Sie stimmt:
...
Sie sind verletzt, von oben bis unten eine einzige Wunde. Alles tut weh. Es ist eine schreckliche Zeit.
...
Lassen Sie Ihren Freund nicht fallen. Er hat mir nur Dinge erzählt, die für Sie sprechen. Man braucht Freunde. Lassen Sie ihn weiter Ihren Freund sein! Einfach verzeihen und die Sache mit ihm ruhen lassen! Tönt das machbar? Nur Sie wissen es. Ich werde nicht mehr davon reden. Verzeihen Sie, wenn ich mich unzulässig eingemischt habe! Aber bedenken Sie es. Ich hänge noch ein Gedicht an, das mir gestern wieder in die Finger kam. Ich wünsche Ihnen alles, alles Gute, wirklich! ....


Vertrauen

Ich glaube
Dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten,
Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen,
die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.

Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage
soviel Widerstandskraft geben will,
wie wir sie brauchen.

Aber er gibt sie nicht im voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müsste alle Angst
Vor der Zukunft überwunden sein.

Ich glaube,
dass Gott kein zeitloses Fatum ist,
sondern dass er auf aufrichtige Gebete
und verantwortliche Taten wartet und antwortet.


Dietrich Bonhoeffer


Es zählt nicht mehr was Sie tun oder was Sie sagen. Es zählt nicht, wer Sie sind, sondern nur WAS Sie sind. Es wird immer wieder von allen Seiten geschrien, man würde den Holocaust verharmlosen, wenn man Pädophile mit Juden vergleicht. Aber nichts anderes ist der Fall. Die Pädophilen sind die Juden des 21. Jahrhunderts. Damals war es den Nazis auch egal, dass die meisten Juden stinknormale, landestreue Deutsche waren, die sogar teilweise im 1. Weltkrieg gekämpft und Auszeichnungen erhalten hatten. Ihnen war egal, dass sie ganz normale Menschen waren. Sie interessierten sich einen scheißdreck für den einzelnen, mit seiner individuellen
Persönlichkeit. Sie waren eben einfach Juden. Mehr Begründungen brauchte es damals nicht.
Und heute ist das nicht anders! Da können die Leute sagen, was sie wollen. Ein Mensch, der pädophil ist, wird einfach pauschal gehasst. Fragt man nach der Begründung für diesen Hass, ist die Antwort vorprogrammiert: " Der ist halt pädophil!" PUNKT..
...
Liebe Grüße,...

Lieber Herr Joos,
Zuerst möchte ich gern ankündigen, dass dies hier wahrscheinlich ein etwas längerer Text wird.
...
Zugegebenerweise bin ich nicht pädophil, aber eben auch kein Anti. Im Gegenteil – ich beschäftige mich bereits, trotz meines noch ziemlich jungen Alters, eine gute Zeit mit der Thematik, hauptsächlich wissenschaftlich, aber auch durch eigene Erfahrungen, Beobachtung der Medienentwicklung und dergleichen. Meine Arbeit in dieser Hinsicht wird noch lange nicht abgeschlossen sein, aber dennoch konnte ich mir schon mein persönliches Fazit bilden:
Die heutige Situation ist eine Katastrophe! Wo man hinschaut Diskriminierung, Stigmatisierung, Diffamierungen...angeführt von Pseudokinderschutzvereinen und sensationsgeilen Denunzianten ... . Ich habe es mir bereits nach kurzer Zeit erlaubt, den Kampf gegen diese Missstände zu meinem Lebensziel zu erklären, für welches ich, wie gesagt, leben, aber auch sterben werde und muss. Es ist ernüchternd, langsam zu begreifen, dass man scheinbar eine Rarität auf diesem Planeten ist, wenn man sich nicht gegen Pädophile einsetzt, sondern sich auch noch erdreistet seine Stimmer für sie zu erheben. Im Grunde ist es völlig klar, dass der „Kampf gegen Pädophile“ genauso schwachsinnig ist, wie damals die Verfolgung von Hexen und später Homosexuellen. Beschäftigt man sich erst einmal richtig mit der Thematik, wird jeder Mensch, der einen IQ von über 80 besitzt, einsehen, dass die Verfolgung einer Menschengruppe bloß aufgrund ihrer sexuellen Orientierung nicht gerechtfertigt werden kann und nicht geschehen darf. Leider ist sie heute Gang und Gäbe.

Bereits das Vorhandensein pädophiler Neigungen wird heute als Verbrechen angesehen, friedliche Bürger deshalb teilweise von vornherein stigmatisiert und ausgegrenzt. Dass ein Mensch mit pädophiler Neigung/Orientierung eigentlich ein ganz normaler Bürger ist und keinesfalls ein potentieller „Kinderschänder“ (denn dann müsste ein Heterosexueller ja auch bereits ein potentieller Vergewaltiger sein), wollen und können die Leute heutzutage nicht erkennen. Wie sollen sie auch?

Die Medien folgen diesem Wahnsinn blind, verdrehen Tatsachen, dramatisieren, denn mit der Hysterie des gemeinen Volkes lässt sich ja bekanntlich gutes Geld verdienen. Aus diesem Grunde verschwinden renommierte Soziologen und Sexualforscher auch mal ganz schnell von der Medienbildfläche. Ihre Fakten über Einvernehmlichkeit, sexuelle Frühentwicklung von Kindern, Studien des Dunkelfeldes etc. haben in den Köpfen der manipulierbaren Normalbürger nichts zu suchen. Stattdessen schleichen sich selbst ernannte Kinderschützer und Vereine, wie ... und dergleichen, radikale Feministinnen (Alice Schwarzer und co.) und andere Gurus an die Front und „klären auf“. Klären darüber auf, dass die Pädophilen ja die ganz schlimme Sorte seien. Sie stehlen und erkaufen sich das Vertrauen der Eltern und Kinder, belästigen in Internetforen kleine Mädchen (ja, und immer wird nur von Mädchen gesprochen...merkwürdigerweise), lauern in Schwimmbädern, Spielzeuggeschäften und auf Spielplätzen, spielen den guten Freund, während sie bereits die sexuelle Ausbeutung der Kinder planen und sie letzten Endes „schänden“.

Und genau weil die Menschen diesen Müll immer und immer wieder vorgesetzt bekommen, ist „der Pädophile“ zum Hassbild der heutigen Gesellschaft geworden. Dies wird sich in absehbarer Zeit wohl auch nicht ändern, die Menschen sind einfach zu faul, zu bequem und zu selbstverschuldet unmündig, um sich richtig zu informieren.
Wenn ich so darüber nachdenke, erscheint mir meine Denkweise eigentlich als das „Muss“, auch wenn ich meine Meinung nun wirklich nicht gern als absolut hinstelle. Allerdings kotzen mich die Zustände heutzutage bereits so an, dass ich nicht einmal in Ruhe Nachrichten schauen kann, ohne nicht den ständigen Wunsch zu verspüren, irgendwas gegen dieses scheußliche Fernsehgerät zu werfen. Ich war eigentlich schon immer positiv eingestellt zum Thema Pädophilie, doch seit ich angefangen habe, mich bewusst damit auseinanderzusetzen (das war etwa so mit 12 /13 Jahren), koche ich bei dem oben von mir Geschilderten über. Leider, denke ich, ist meine Einstellung zu Pädophilen schon bald ZU positiv.

Nicht, weil das Thema Pädophilie etwas Negatives an sich hat, sondern weil es einfach unglaublich schwer ist, mit einer solchen Einstellung in der heutigen Welt, der heutigen Zeit zu existieren – ohne dabei kaputt zugehen, jedes Mal mitzuleiden und es als persönlichen Angriff zu regestrieren oder wutentbrannt wieder verdrehte Tatsachen sehen/lesen/hören zu müssen. Manchmal habe ich das Gefühl selbst pädophil zu sein, was natürlich nicht der Fall ist – aber Gruselmärchen über Pädos nehme ich grundsätzlich persönlich, weshalb Drohanrufe, Eier an der Fensterscheibe und wilde Beschimpfungen in diversen Internetforen selbstverständlich zu meinen Erfahrungen zählen.
...
Liebe Grüße,




Reaktionen aus dem Blick-Leserkreis zu:

von Walter Hauser

F.W., 11:04 | 24.08.2008
Lieber Herr Joos, Die Natur, bzw. Gott hat sie geschaffen wie sie sind und wenn man sie nun von der Basis her unterdrückt, tun sie das einzige Richtige, einer solchen Institution Kirche kann und darf man nicht mehr angehören, ich gratuliere ihnen zu ihrem Entscheid, denn wer die Kirche regelmässig besucht, ist noch lange nicht ein guter Christ!
Roberto, Hinwil - 09:35 | 24.08.2008
Diesen Medienzirkus um Martin Joos finde ich absolut daneben. Warum muss man einen offensichtlich harmlosen Mann so an die Oeffentlichkeit zehren? Es gibt genug Themen um die Seitenspalten zu füllen ohne einen Menschen kaputt zu machen.
W.A,- 08:36 | 24.08.2008
Lieber Blick, bitte berichten Sie mal über die wahren Kindsmissbraucher und lenken Sie nicht auf Pädophile wie Joos ab, die nicht mal kriminiell wurden. In den letzten Jahren gab es 50 Opfer schweren Kindsmissbrauchs durch heftiges Schütteln von Babies. Acht davon starben! 10 Kinder werden lebenslang schwer behindert sein. Bitte bringen Sie ebenso ausführliche Reportagen mit Namen von diesen heterosexuellen Frauen und Männer, die ihre Kindern tatsächlich missbraucht haben. Da ist doch das was dieser Joos macht - Bilder anschauen und Statuen sammeln - geradezu wohltuend im Vergleich zu dem was in der Realität passiert!
U.M. - 08:25 | 24.08.2008
Das zeigt, dass Joos diesem Jungen durch seine Zuwendung zu Liebesfähigkeit und zu beruflichem Erfolg geholfen, obwohl diese Bub aus prekären Verhältnissen kam. Das wahre Leid wurde ihm von seinen - notabene heterosexuellen - Eltern zugefügt, in dem sie ihn in ein Heim abschoben. Nur eben, solcher Missbrauch durch heterosexuelle Erwachsene gegen über Kindern wird natürlich nicht strafverfolgt. Die Verfolgung und Fokussierung auf Pädophile wie Joos, die mit ihrer Veranlagung verantwortungsvoll umgehen und eben nicht missbrauchen, sondern emotionale Liebe geben, lenkt nur vom tatsächlichen alltäglichen Kindsmissbrauch in Familien ab. In der Psychologie nennt man das glaube ich Projektion.

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