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die Kinder und Jesus...

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"Lasset die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran!" (Matth. 19,14)


Diese Worte werden Jesus zugesprochen.

Jesus, der ledige Mann und Heilsverkünder ruft seinen Zuhörern zu
:

„Hindert die Kinder nicht daran, zu mir zu kommen“!

Was will er denn von ihnen oder mit ihnen. War Jesus "pädophil"?

Total daneben, diese Frage! Taktlos, wenn nicht gar blasphemisch!

Nein, Jesus war sicher nicht "pädophil", so wie man heute diesen Begriff versteht! (deshalb auch die "Anführungs- und Schlusszeichen"!) Seine Jünger (und "Jüngerinnen"!) und seine „Fans“ machten ihm wohl auch keine Schwierigkeiten, wenn sich Kinder um ihn scharten.

Wenn heute eine Pfarrer oder ein Jugendarbeiter dasselbe sagt - wenn ganz allgemein heute jemand gerne Kinder hat und diese gerne zu ihm gehen - ist dieser Mensch dann "pädophil"?

Vielleicht!

Ist doch nahe liegend, dieser Verdacht - und in unserer Zeit schnell auf fast jedermanns/-fraus Zunge!

Im wahrsten Sinne des Wortes : (pädo=kind/ phil=liebend, besondere Zuneigung haben) sollte jeder, der mit Kindern zu tun hat
pädophil* empfinden und dazu stehen können!

*Aber eben: im wahrsten Sinne des Wortes:
"kinderliebend" (ohne egoistische sexuelle Absichten!)

Na und?! - Wenn das so einfach zu erklären wäre..!

Würde das Dazu - Stehen, "pädophil" zu empfinden ohne Misstrauen zur Kenntnis genommen, dann wären weitere Ausführungen dazu überflüssig.

Es kam sicher nie jemand auf die Idee, Jesus unlautere Gesinnung nachzusagen, weil er eine besondere Ausstrahlung auf Kinder hatte und für diese eine besondere Zuneigung zeigte.

Schauen wir uns doch die Eigenschaften Jesu nochmals an, die so positiv auch auf Kinder ausstrahlten:

* Er hat sich mit Menschen aller Schichten - "mit Gerechten und Sündern" – befasst
* Er ist unvoreingenommen auf sie zugegangen.
* Er hat in ihnen das Gute angesprochen das in jedem Menschen steckt,
* Er hat an die Umkehr zum Guten auch bei "gefallenen Menschen" geglaubt,
* Er hat die menschliche Fehlbarkeit in seinen Weisungen einkalkuliert
* Er hat beim Volk für mehr Glauben an persönliche Eigenverantwortung appelliert!
* Er hat die Kinder als Vorbilder für den Glauben an das Gute hingestellt

Er war in jeder Hinsicht ein Vorbild - Auch und besonders für Kinder

Jesus ist Vorbild und Wegweiser für alle, die sich zum Christentum bekennen. "Christliche" Gesinnung ist auch in unserer Zeit noch nachahmenswert, sogar dann, wenn man mit dem Glauben an Gott und seinen Sohn und mit der Kirche Mühe haben sollte !

Sicher gab es auch schon zur Zeit Jesu Menschen, denen man Kinder besser nicht anvertraut hätte.

Gilt das heute aber für alle Menschen, die eine besondere Zuneigung zu Kindern haben?
Dürfen Eltern Ihre Kinder niemandem mehr ohne Angst vor schlechten Taten anvertrauen?

Darauf lässt sich nicht so einfach antworten. Einig ist man sich jedoch schnell, wenn ich frage:

  • Darf man Kinder einem bekennenden "Pädophilen" anvertrauen?


Darauf finde ich nun aber – im Gegensatz wohl zu der grossen Mehrheit - keine einfache Antwort!

Sicher kann ich aus meiner Überzeugung nur sagen:

  • „Es kommt auf dessen Gesinnung an.“


Vielleicht stimmen Sie mir jetzt sogar zu.

Tun Sie das aber immer noch, wenn die Medien wieder einen "Kinderschänder" hochgehen lassen, der vielleicht Kindern nichts anderes "angetan" hat, als was jeder Vater, jede Mutter ungestraft jederzeit tun darf? (Und als gute Eltern sogar tun sollten....!) - Glauben Sie den Medien jetzt nicht mehr alles, bevor ein wirkliche Schuld auch tat-sächlich vorliegt und erwiesen ist, dass das "Opfer" wirklich Schaden gelitten hat?

Oder ist auch weiterhin für Sie dieser Lehrer, dieser Sporttrainer, dieser Pfarrer, der doch "ein so Guter" war, von heute auf morgen zum verachtenswürdigen "Kinderschänder", geworden weil die Medien es so berichten ? (Rufschädigung "lebenslänglich" für den Vorverurteilten nehmen die Medien in Kauf, wenn sie Umsatz mittels einem Skandalbericht wittern. Das kenne ich nun aus eigener Erfahrung...)

Ich finde keinen Grund, mich in meinen Beobachtungen und Gefühlen bei einem "Pädophilen" anders zu verhalten als bei irgend einem Menschen, dem ich Kinder anvertrauen würde. Und damit wäre ich wieder bei meinem (christlichen?) Grundsatz:


  • Ich stehe dafür ein, dass auch für "Pädophile" die gleichen sozialen und menschenrechtlichen Regeln gelten sollen wie für alle anderen unbescholtenen Bürgerinnen und Bürger und diesen dieselben Möglichkeiten zu einer vollwertigen Lebensgestaltung offen stehen.


Vielleicht haben SIe noch Mühe, meinen Gedanken zuzustimmen. Mich würde es sehr freuen, wenn Sie sich noch weiter auf meinen Seiten umsehen

- und noch mehr, wenn Sie sich - ob kritisch, zustimmend, ablehnend, mit Vorschlägen, oder wie auch immer, - dazu äussern!

Herzlichen Dank!


Hier erfahren Sie mehr über meinen fachspezifischen Werdegang.

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