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Der erste "Fall"

ARCHIV > im Blickpunkt der Öffentlichkeit

Herbst 2006


„Der Fall“ ... um was geht es?


Der Blick brachte erstmals am 23. August 2006 einen „Skandal“-Bericht über Vorgänge im Verein „Verdingkinder suchen ihre Spur“. Im Untertitel heisst es:

SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr ist empört. Ausgerechnet der schlimmste Bubenschänder der Schweiz kümmert sich um Verdingkinder.“

In diesem Bericht gibt es mindestens zwei Skandale:

Der erste ist, dass der Mann, um den es geht - Beat Meier - als „schlimmster Bubenschänder der Schweiz“ blossgestellt wird. Dieser wurde vom Verein als Sekretär eingestellt. Er musste seine Arbeit, die er zur vollsten Zufriedenheit der Vereinsmitglieder ausführte, hinter Gefängnismauern verrichten. Beat Meier hat seine ihm zur Last gelegten Straftaten, die er von Anfang bestritt, je begangen zu haben, schon längst abgesessen. Seither ist er im gleichen Gefängnis und ohne jegliche Hafterleichterung verwahrt. Aufgrund dieser Blick-Hetzjagd musste er jetzt seine Tätigkeit für den Verein aufgeben. Ein Mensch wurde durch diesen verlogenen Blick-Artikel nicht nur aufs schlimmste diffamiert, es wurde auch einem Verein mit guten Absichten und seinen Mitgliedern schwersten Schaden zugefügt. Näheres zu seiner Situation entnehmen Sie bitte beiliegender Broschüre der „Aktion freebeat“, Komitee zur Befreiung von Beat Meier.

Der zweite Skandal in diesem Bericht ist die Tatsache, dass sich SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr derart von einem Blick-Journalisten einspannen lässt, dass sie den Austritt aus diesem Verein gibt, ohne dass sie die genaueren Hintergründe zur Kenntnis nahm, auf die sie von verschiedenen Seiten aufmerksam gemacht wurde.

Der Blick doppelte nach und griff in einem zweiten Bericht im Sonntagsblick vom 1. Oktober Beat Meier persönlich an mit der Schlagzeile: „VERRÜCKT Beat Meier (60), der schlimmste Bubenschänder der Schweiz, vertreibt seine verharmlosende Biografie vom Knast aus.“

Beat Meier hat während seiner langen Haftzeit einen autobiographischen Roman verfasst mit dem Titel : „Eine (Schweizer) Kindheit ...unter vielen ähnlichen.“

Darin erzählt er in Ich-Form seine traurige Kindheit in verschiedenen Pflegefamilien und Heimen und seine abenteuerlichen Erlebnisse auf seinen Fluchtversuchen, wenn ihm Gewalt und Ungerechtigkeit unerträglich wurden. „Verharmlosend“ sollen die Schilderungen sein von Begegnungen Beats mit Männern, die ihm Liebe entgegenbrachten, auf die er nach all den Gewalterfahrungen gerne einging, auch wenn diese Bereitschaft von einigen Männern auf eigensüchtige Weise missbraucht wurden. Er schildert aber auch, wie er sich von diesen Menschen flüchtete, wenn sie ihm allzu nahe kamen... Ich kann hier nicht auf Details eingehen. Aber bereits die Tatsache, dass Beat Meier dieses Buch in Ich- Form schreibt und das letzte Kapitel mit dem Vermerk versehen ist: „12 Jahre alt“, lässt durchblicken, dass der Journalist dieses Buch nicht gelesen hat. Seine Absicht ist - wohl ebenso desinteressiert, den wahren Sachverhalt zu erfahren, wie Nationalrätin Fehr - einen Skandal an den anderen zu reihen mit dem einzigen Interesse, für seinen Verlag Umsatz zu erzeugen auf Kosten eines Menschen, der sich nicht wehren kann. Mehr über das Buch erfahren Sie
hier

Anlass zu diesem Schreiben gab aber
der dritte - und hoffentlich letzte – Skandalbericht des Blicks zu dieser Sache vom 9.Oktober2006 unter dem Titel:

Enthüllt - Das Netzwerk des Bubenschänders
Sie sind Theologen, Therapeutinnen, Geschäftsleute. Und sie haben ein einziges Ziel: Sie wollen Beat Meier (60), unbedingt aus dem Knast holen. Den schlimmsten Bubenschänder der Schweiz.


Zu diesem „Netzwerk“ werde also auch ich gezählt:

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