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das "Geständnis"

ARCHIV > Der zweite "Fall" > Dokumente

Kurz-Zusammenfassung:
Eine norddeutsche Journalistin wollte eine Geschichte schreiben über die Beziehung eines pädophilen Mannes zu einem Jungen. Sie kam mit mir in Mail-Kontakt aufgrund meiner damaligen Beratertätigkeit bei ITParcados. Nach einigen Monaten intensiven Mail-Austausches und meinen vergeblichen Bemühungen, für sie jemanden zu finden, der es wagt, von einer solchen Beziehung zu berichten, schlug ich ihr vor, ihr aus meinem eigenen Leben zu erzählen. Daraus könne sie dann ihre Geschichte lebensnah konstruieren. Ihr war es daran gelegen, einmal von einer Beziehung zu berichten, in der es keinen "Täter" und kein "Opfer" gibt!
So kam es zu einem Treffen und einem langen Interview mit mir. Sie schildert in ihrem Bericht wahrheitsgetreu meine Beziehung zu einem Jungen und schmückte diese aus mit einem kleinen Sex-Final, weil die Leute, aber auch der Verlag, solches verlangten, wie sie sagte, damit die Story überhaupt ankomme!
Diese Ausschmückung konnte ich ihr nicht verwehren. Es handelt sich ja nicht um eine authentische Biographie, und mein Name kommt nicht vor. Dass die Beschreibung auf mich stimmt, störte mich nicht, da man mich in der Region Hamburg, Berlin und Bremen ja nicht kennt!
Weil in Deutschland das Schutzalter bei 14 festgelegt ist, wählte sie für die Sex-Begegnung des Buben mit dem Erwachsenen das Alter 15.
Das also ist der Hintergrund zu dieser Erzählung.
Mir kann man zwar vorwerfen, dass diese Geschichte eine Zeit lang unverändert auf meiner Homepage zu lesen war. Das war vielleicht naiv, weil ich nicht damit rechnete, dass mir daraus ein Strick gedreht würde. Nach meinem Dafürhalten handelt es sich um eine schöne - und gemäss deutschem Gesetz- legale Geschichte. Ich stehe gerne dazu, dass es meine Geschichte mit "meinem" Jungen ist. Bis eben auf die Ergänzung zur Lustbefriedigung des Volkes...



Fazit: Die katholische Administration, der Bischof, der Pfarrer, der Staatsanwalt, die Polizei, die meisten Medienleute und eine ganze Menge ahnungsloser Menschen, fielen auf diese obskure, dümmliche "Geständnis" - Behauptung des "Blick"-Journalisten herein...
...und nahmen es als
"bare Münzen" auf!

Noch dümmer als diese Behauptung ist also, wie sich alle auf diese "falschen Münzen" stürzten und eigentlich bestraft werden müssten wegen gewissenlosem Umgang und "Heimzahlung" mit "Falschgeld"!

Nachtrag: am 11.Juni 2009 hat das Untersuchungsrichteramt Uznach, Zweigstelle Flums, die "Aufhebungsverfügung" ausgestellt, die bestätigt, was den wahren Tatsachen entspricht!


Kommentar zu einem "Geständnis", das keines sein kann:

Da war am 11.08.2008 im "Blick" zu lesen:

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Kirchenverwaltungsrat Martin Joos (66) hatte Sex mit einem 15-Jährigen. Dies gestand er in einem Interview – und die Murger Kirchenleitung wusste es.


Dieses kleine Wörtchen
"gestand" hat eine grosse "unglaubliche Geschichte" ausgelöst!

  • Unglaublich nicht deswegen, weil eine so dumme Behauptung im "Blick" zu lesen war. Das wissen selbst die einfachsten Leute: man kann nicht alles glauben, was in diesem Blatt steht!


  • Unglaublich aber, wie viele - doch sicher intelligente - Leute, dieses "Geständnis" für bare Münze genommen haben und es ihnen keine einzige Nachfrage wert gewesen war, nachzukontrollieren, ob es sich dabei nicht um "Falschgeld" handeln könnte!


Und dies, obwohl doch eigentlich allen klar sein sollte, dass ein Geständnis nur dort angebracht ist, wo man beschuldigt wird. Also in einer Sache, bei der es um Schuld oder Unschuld geht und der Schuldige sein Schuld eingesteht.

Dazu aus

:Geständnis
Geständnis Zivilprozess: die Erklärung einer Partei, dass eine vom Gegner behauptete Tatsache wahr sei. Die zugestandene Tatsache bedarf keines Beweises

und aus
WIKIPEDIA: Das Geständnis ist das Einräumen eines bestimmten Sachverhaltes, das dem Gestehenden zur Last gelegt wird.
Bereits im Römischen Recht wurde der Satz Confessio est regina probationum (Das Geständnis ist die Königin der Beweismittel) geprägt.
Das Geständnis kann sowohl im Zivilprozess als auch im Strafverfahren eine Rolle spielen. Den gewichtigeren Anteil nimmt das Geständnis im Strafverfahren ein.


Also: ein Geständnis legt man ab, wenn man beschuldigt wird und dazu stehen möchte. Es ist eine Angelegenheit der Rechtsordnung, aber sicher nicht etwas das man einer Boulevard-Zeitung oder jemandem als Stoff für eine Erzählung zur eigenen Belastung gibt!

  • Für wie dumm hält man mich eigentlich - oder wie naiv ist solche Denk- und Schreibweise?


Und eben dies war der Anfang zu dieser aufgebauschten, dümmlich begründeten Affäre, die nicht nur mir grossen Schaden zugefügt hat, sondern auch weiteren Menschen, die absolut ungerechtfertigt in diesen Skandal hineingezogen wurden!

Was ist denn wahr an der Sache und wo fängt der daraus konstruierte Stumpfsinn an?

Dazu eine Zusammenfassung der Geschichte und ein Kommentar zum "Blick"-Bericht:


Mein lieber Junge

so beginnt die Geschichte:


Tinus sagt, er habe lange gebraucht, um endlich "zu sehen und zu sagen, wer ich eigentlich bin". Nämlich ein Mann, der nur Nichterwachsene lieben kann. Eine Erkundungsreise in das ganz und gar Unmögliche - das trotzdem wenigstens Gehör finden will
von CORNELIA KURTH


Der „Blick“ schreibt dazu:

Der entlarvende Bericht «Mein lieber Junge» im deutschen «TAZ»-Magazin stammt aus dem Jahr 2002. Darin outet sich Martin Joos, diesmal als «Tinus»: «Auch Pädophile verlieben sich.» Damit meint er die Liebe zu Buben.

Nicht der Bericht ist entlarvend, sondern die ungefragt publik gemachte Identifizierung des „Tinus“ mit meiner Person unter voller Namensnennung und der Darstellung dieses Berichtes als ein Schuld-Eingeständnis! Entlarvend für die perfiden Methoden der Boulevard-Presse, die man scheinbar achselzuckend zu akzeptieren hat. Auch wenn bei solchem Tun wohl am meisten unschuldige Opfer produziert werden. Als "Täter" dürfte ich den Journalisten nicht bezeichnen, sonst bekäme er wohl noch Recht, wenn er gegen mich klagte... Mich würde es jedenfalls nicht wundern, nach dem, was ich aus Beschwerden beim Presserat erfahren habe. (Z.B. hier...)

Der "Blick"-Journalist zitiert seine deutsche Kollegin:

«Nach diesem Gespräch schlafen Tinus und der Junge zusammen»

und schreibt in seinem Skandal-Bericht:

„Damals war Martin Joos 43 Jahre alt, der Bub angeblich 15-jährig“

Es kümmert ihn überhaupt nicht, dass er hier unnachgefragt Verbindungen bastelt und Erzählungen als Tat-Sachen hinstellt und der ganzen „Blick“ Leserschaft dies als ein skandalöses Verhalten einer zu Unrecht beschuldigten Person "verkauft" (und dafür vom Ringier-Konzern „gutes“ Geld verdient...)

Cornelia Kurt erklärt:

„Ich war es, die Tinus gesucht hatte. Nicht ihn direkt, aber jemanden, der sich auskennt mit dem Thema Pädophilie und nicht sofort alle Henkerbeile schwingen würde. Ich wollte einen Freund von mir verstehen, der mir in seinen Briefen hemmungslos von zwölf- und vierzehnjährigen Jungs erzählte, die er übers Internet kennen lernte und von denen er so ausschweifend und bedenkenlos schwärmte, dass wir uns bald restlos zerstritten.“

Hier wird ersichtlich, weshalb sie das Thema beschäftigt und welches Jungen-Alter in einer pädophilen Beziehung sie besonders interessiert. Sie wehrt sich gegen den Vorwurf ihrer Freundin:

„Mit Pädophilen kann man nicht diskutieren. Schon indem du ihre Argumente ernst nimmst, gehst du zu weit!“

und zitiert mich wortgetreu:

„Tinus schrieb, Pädophilie sei eine ähnlich unausweichliche Neigung wie Hetero- oder Homosexualität, nicht wegzudiskutieren, nicht wegzutherapieren. Er schrieb, den "echten", den "strukturellen" Pädophilen gehe es nicht um genitale Sexualität mit dem Kind. Das Kind sei kein Ersatzobjekt für einen Erwachsenen, an den man sich nicht rantraue, sondern erste und einzige Liebe. Den Pädophilen bleibe gar nichts anderes übrig, als nach einem Kind zu suchen, dem die Liebe eines Erwachsenen etwas zu geben habe. Und - es gebe diese Kinder.“

Das Misstrauen ihrer Freundin bleibt begreiflicherweise. Sie ruft wohl entsetzt:

„Die Schwächsten der Schwachen. Solche, die sich nicht wehren können, weil sie so ungeliebt sind, dass sie selbst mit der perversen Liebe eines Pädophilen vorlieb nehmen. Die sich mit Geschenken locken lassen oder einfach sprachlos sind, wenn angebliche Freundschaft plötzlich etwas ganz anderes will!“

Doch Cornelia Kurth antwortet ihr mit einem Zitat das aus meiner Erfahrung stammt:

„die Gesellschaft begreife nicht, dass es auch Pädophilen um Liebe gehe. Nicht um Vergewaltigung und Nötigung, sondern um eine Liebesbeziehung.“

Klar, ruft die Freundin weiter aus:

„Aber das läuft doch aufs Gleiche hinaus! Die Pädophilen brauchen Kinder. Aber kein Kind braucht einen Pädophilen!“

Interessant die An- oder Einsicht der Frau Kurth:

„Da bin ich mir nicht mehr sicher.“

Auf den Verzweiflungsruf:

„Du spinnst!“

meint sie:

„Ich bin mir nicht mehr sicher, dass es unbedingt und immer ein Verbrechen ist, wenn ein Pädophiler ein Kind liebt.“

Ganz anders reagiert der „Blick“-Journalist:

"
Der pädophile Kirchenmann kann für den Buben-Sex nicht bestraft werden. Die von ihm eingestandenen Taten ereigneten sich gemäss Interview etwa 1985. Sie sind also verjährt."

Ich mag hier niemandem weiter aufdrängen, was mir und dieser Journalistin so wertvoll scheint in diesem Bericht. Man möge selber nachlesen und darüber nachdenken!

Ich zitiere nur nochmals die skeptische Freundin, die immerhin auch Positives im Bericht aufgenommen hat. Sonst käme sie wohl kaum zu der etwas unsicheren Schlussbemerkung:


„Ein
schönes Märchen! Und was weiter? Soll dein Tinus jetzt als Vorkämpfer gelten für eine Gesellschaft, in der das Schutzalter für Kinder abgeschafft wird und ebenso das Verbot von sexuellen Beziehungen mit Abhängigen?“

Also zu schön, um wahr zu sein???

Cornelia Kurth überlässt mit einem Zitat mir das Schlusswort:

"Das Problem ist unlösbar, ich weiß", sagt er. "Das war mein Junge und meine Geschichte. Ich erwarte nicht, dass die Gesellschaft Pädophilie akzeptiert. Aber ich erwarte, dass sie akzeptiert: Es handelt sich dabei um Menschen."

Ich darf wohl daraus schliessen, dass sie zustimmt und es so stehen lassen kann.

Im Gegensatz eben zu all jenen, die aus dieser Erzählung nur das Eine herausgenommen haben.

Genau das eben, was so schändlich sein muss in ihrer (unbefriedigten?) Fantasie: Sie konstruieren einen "Täter", das "Opfer" interessiert niemanden, Hauptsache man weiss, dass es ein solches gibt, so wie es in den Schlagzeilen stand:
Der "Täter" hatte Sex mit einem 15-Jährigen" . Ja und? Auch wenn es so gewesen wäre:

  • wer hat sich nach dem Zustand des "Opfers" erkundigt?
  • Wie geht es ihm? Leidet er (immer noch) darunter?f
  • Herr "Blick"-Journalist: Weshalb haben Sie keinen Kontakt zu meinem "lieben Jungen" gesucht?


Mein angebliches "Opfer" hat von sich aus Kontakt zu den Medien gesucht, aber niemand hat sich ernsthaft darum bemüht. Warum wohl?

  • Warum hat der „Blick“-Journalist nicht auch seine deutsche Kollegin öffentlich getadelt, dass sie ein solch "schönes Märchen“ erzählt und nicht die "wahre, skandalöse" Tat-Sache?
  • So, wie er sie - von seinem Allwissen überzeugt und auf das ihm Wesentliche beschränkt - dem Schweizervolk zur "gerechten" Entrüstung über diesen unmoralischen, verachtenswerten "Kirchenmann" vorgelegt hat!


Hier wären Ihre Personalien: CORNELIA KURTH, Jahrgang 1960, taz.mag-Autorin seit 1998, lebt in Rinteln

Schlussbemerkung:
Ich fühle mich in kompetenter Gesellschaft, wenn ich persönlich für die Herabsetzung des Schutzalters auf 14 plädiere, wie in Deutschland und anderen Ländern.* Die Gründe, die dafür sprechen, lasse ich besser andere erklären. Mir würde man wohl nur egoistische Interessen vorwerfen! (Mehr Hinweise auf Kommentare zu einer vernünftigeren Kinderschutz-Regelung als dies gesetzliche Schutzalterbestimmungen sein können, folgen. Mir geht es um das Wohl des Kindes. Egoistisch finde ich, wenn man Aufsichts- und Schutzpflichten den Gesetzeshütern überlässt.) Allerdings weiss ich auch von den Bemühungen gewisser Kreise, die in ganz Europa das Schutzalter auf 18 hinaufzusetzen wollen. Was heissen würde, dass junge Menschen bis zur Vollendung ihres 18. Lebensjahres als "Kinder" definiert würden!
Vielleicht entspricht das wirklich unserer Zeit, in der Kinder von ihren (hoffentlich über 18jährigen, also erwachsenen!) Eltern wieder vermehrt als "Eigentum" betrachtet werden, - als etwas, das gesichert werden muss.

  • Mehr Sicherheit auf allen Gebieten!
  • Mehr Gesetze!
  • Mehr Abtretung (aus Bequemlichkeit, Egoismus?) von Eigenverantwortung (der Eltern z.B) an Gesetzeshüter!


Ist das wirklich Kinderschutz? Geht es wirklich um das Wohl des Kindes, oder lenkt es nicht eher ab vom schlechten Gewissen einer zügellosen Erwachsenenwelt?
Vor was will man denn Kinder schützen? Vor alle dem, was Erwachsenen schlechtes Gewissen macht, wenn Kinder erfahren, was sie treiben und lieben...?

*Selbstverständlich respektiere ich das geltende Gesetz nach wie vor und betreibe weder in meiner Beratungstätigkeit noch in meiner Homepage "Werbung" für eine Veränderung des geltenden Gesetzes. Es wird mir aber niemand verbieten wollen, bzw. dürfen, meine eigene Meinung zu haben!

Nachtrag: am 11.Juni 2009 hat das Untersuchungsrichteramt Uznach, Zweigstelle Flums, die "Aufhebungsverfügung" ausgestellt, die bestätigt, was den wahren Tatsachen entspricht!

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