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27.Januar - Vatikan: Schadensbegrenzung

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Dienstag, 27.Januar 2009

Nochmals zum gleichen Thema wie gestern:

Dazu eine Bemerkung aus der Katholischen Internationalen Presseagentur Kipa:

Erklärungen zu Traditionalisten und Bischof Williamson erwartet
Vatikan bemüht sich um Schadensbegrenzung

Von Johannes Schidelko / Kipa
Rom, 26.1.09 (Kipa) Der Vatikan bemüht sich seit dem Wochenende intensiv um Schadensbegrenzung. Für den Papst war die Aufhebung der Exkommunikation der Lefebvrianer-Bischöfe eine Geste der Einheit und ein
Akt der Barmherzigkeit sowie ein Schritt zur Wiederherstellung der kirchlichen Gemeinschaft mit den Traditionalisten zum 50. Jahrestag des Konzils, das diese bislang so erbittert ablehnen. Aber nach den abwegigen Äusserungen des britischen Bischofs Richard Williamson zu Holocaust und Gaskammern ging die Rücknahme der Exkommunikation für ihn und drei weitere Traditionalisten-Bischöfe am Samstag in Kritik und Protesten unter.

Auf vielen Ebenen versucht der Vatikan seither klarzustellen, dass es sich um zwei getrennte Vorgänge handelt: Dass die Äusserungen von Williamson völlig inakzeptabel seien und nichts mit der Position von Papst und Kirche zu tun haben. Dass man aber die Rücknahme der Exkommunikation und die KZ-Leugnung nicht vermischen könne, betonten Vatikansprecher Federico Lombardi wie der Ökumene-Minister Kardinal Walter Kasper

Dazu können Sie hören:

Tagesgespräch: Dienstag, 27.1.2009, 13.00 Uhr
Bischof Koch zu den umstrittenen Papst-Entscheiden
Der Papst hat vier exkommunizierte Bischöfe, darunter auch ein Holocaust-Leuger, wieder in die katholische Kirche aufgenommen. Das hat in weiten Kreisen Protest ausgelöst, auch in der katholischen Kirche. Es gibt aber auch Lob für den Papst.


...und jetzt ein anderes, auch nicht ganz neues Thema:

Auf der Homepage :


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kann man im ARCHIV unter "Meldungen" lesen:

"Administrationsrat empfiehlt Kirchenverwaltungsrat Martin Joos, sein Kirchenverwaltungsratsmandat in Murg SG niederzulegen.

Am Montag, 11. August 2008, sind in der Presse verschiedene neue Enthüllungen und Verstrickungen rund den Murger Kirchenverwaltungsrat Marin Joos veröffentlicht worden. Der Administrationsrat hat darauf hin die Sachlage
neu beurteilt. Aufgrund dieser Entwicklung hat er dem Kirchenverwaltungsratspräsidenten empfohlen, Martin Joos den Rücktritt als Kirchenverwaltungsrat nahezulegen.

Damit könnten eine Beruhigung der Situation erreicht und eine Versachlichung der derzeit sehr emotional geführten Diskussionen erreicht werden. In der Kirchgemeinde Murg muss wieder Ruhe einkehren. Die geführten Diskussionen nützen niemandem, weder der Kirchgemeinde Murg noch dem betroffenen Martin Joos.

Der Administrationsrat betont, dass rechtlich nur der Betroffene selber seinen Rücktritt erklären kann. Denn die Bestellung der örtlichen Kirchenbehörden ist alleinige Sache der Kirchbürgerschaft.
Martin Joos ist vom Volk gewähltes Behördenmitglied und bleibt dies bis Ende der Amtsdauer am 31. Dezember 2011, ausser er erklärt vorzeitig seinen Rücktritt."


Es seien damals "in der Presse verschiedene neue Enthüllungen und Verstrickungen rund den Murger Kirchenverwaltungsrat Marin Joos veröffentlicht worden."
Niemand aus dem Administrationsrat hat in Murg oder direkt bei mir nachgefragt, um was für "Enthüllungen und Verstrickungen" es sich handeln soll. Sie sollen mir einmal erklären, um was es geht und weshalb sie mich zum Rücktritt aufforderten , wessen ich mich schuldig gemacht habe!

In seinem ersten Communiqué zum "Fall Murg" schreibt der Administrationsrat:

"Pädophilie ist ein sehr sensibler und heikler Bereich. Eine differenzierte Betrachtung ist in der Öffentlichkeit kaum möglich. Sie kann von der Bevölkerung auch nicht erwartet werden. Missverständnisse und Vorurteile sind programmiert. Die Kirchgemeinde und mit ihr die Kath. Kirche könnten in Verbindung mit pädophilen Straftaten gebracht werden.

Der Administrationsrat betont einerseits, dass keine Vorverurteilungen geschehen dürfen. Einem pädophil veranlagten Menschen darf nicht automatisch eine pädophile Handlung bzw. Straftat zur Last gelegt werden. Diese Menschen brauchen auf Ihrem Lebensweg allenfalls die Unterstützung von Therapeuten und Seelsorgern.

Andererseits verurteilt der Administrationsrat klar und deutlich pädophile Handlungen. Solche Straftaten sind in jedem Fall strikte durch die staatlichen Behörden und Gericht zu ahnden."

Ich stelle hier nur zwei verschiedene Sachlagen und Ansichten dazu dar.

Vergleichen will ich nicht. Zu oft musste ich hören, das könne man nicht vergleichen, wenn ich etwas mit einem Beispiel veranschaulichen wollte...


In der Murger Kirchgemeinde jedenfalls, ist wieder Ruhe eingekehrt...


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