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8.Mai - "Manche Kinder kennen Männer nur aus dem Fernsehen"!

ZUM TAG > 2011 > Mai 2011

"Manche Kinder kennen Männer nur aus dem Fernsehen"

meint der Bremer Erzieher Frömbgen in einem Bericht im "Weser Kurier".

in dem er ein zwar längst bekanntes Problem aufgreift, das immer dann wieder neu aufgewärmt wird, wenn etwas passiert. Wie jetzt in Deutschland nach der Festnahme eines Erziehers, der drei Kindermorde gestanden hat.


"Dass Männer Schwächen haben, auch verwundbar und nicht immer stark sind, dass sie auch trösten können – das erfahren manche Kinder womöglich nie.". meint Frömgen und weist darauf hin, mit welchen Problemen u.a. es verbunden ist, wenn sich ein Mann als Erzieher ausbilden lassen will:


"Es steht der Generalverdacht im Raum, ein Mann, der mit Kindern arbeitet,
ist potenziell pädophil."

Vielleicht ist es in der Schweiz noch nicht so schlimm, dass Kinder Männer nur aus dem Fernsehen kennen, aber dass diese auch hier in der Erziehung oft fehlen und Kinder (zu) wenig direkten Kontakt zu ihren Vätern oder anderen männlichen Bezugspersonen haben, ist sicher auch hier festzustellen.


Dass aber ein "Generalverdacht" auch hierzulande genau so besteht wie in Deutschland und anderen Ländern, lässt sich leicht feststellen. Man verfolge nur einmal zwei, drei Tage lang die Meldungen in den Medien. Diese Tage werden garantiert nicht vergehen, ohne dass dieses Thema auftaucht mit den enstprechenden Begleitmeldungen mit Warnungen und Bedenken! Man würde sich schnell einig: Jeder, der Pädophilie Verdächtige sei ein "potentieller Kinderschänder", vor dem Kinder geschützt werden müssen.
Da wären allfällig vorhandene (und meist sogar nachweisbar vorzügliche...) Qualifikationen im Umgang mit Kindern absolut bedeutungslos, oder aber sogar besonders verdächtig und nur ein beweisträchtiges Argument mehr dafür, wie heimtückisch sich ein "Pädophiler" das Umfeld verschafft, um seinen "perversen Neigungen" nachgehen zu können.


Dass ein solches Problem tatsächlich besteht, ist fraglos und muss ja gerade wieder mal in Deutschland in schrecklicher Realität zur Kenntnis genommen werden.

Die Frage und die Aufgabe, die sich jetzt einmal mehr stellt, wird aber auch dieses Mal kaum anders angegangen werden, als dass "das Kind mit dem Bade ausgeschüttet" wird:

Man wird weiter bei der Überzeugung bleiben, dass niemand mit "pädophilen Neigungen" auf Kinder "losgelassen" werden darf!

Das ist für einen "Kernpädophilen" etwa so schlimm, wie wenn man einem fussballbegeisterten Knabenjeden Umgang mit einem Fussball verbieten würde.

Ist das weit her geholt und zudem ein schlechter Vergleich, weil ein "Pädophiler" ja erstens erwachsen ist und es sich beim Fussball zweitens um eine Sache handelt?

Nein!

Denn ein "echter Pädophiler" betrachtet ein Kind so wenig als " Sache", wie für den Knaben der Fussball weit mehr bedeutet als einfach ein Spielgerät. Wer sich nur so lange mit dem Fussball abgibt, bis er seine Frust oder Lust abreagiert hat, ist kein echter Fussballer. Ebenso wenig ist ein "echter Pädophiler" derjenige, der ein Kind nur zur Abreaktion seiner Lust- oder Unlustgefühle für sich benutzt!

Ergo wäre es das Natürlichste und Vernünftigste, wenn der "Pädophile" ebenso frei und offen über sein "Hobby" sprechen könnte wie der Fussballfan über seines.

Noch Fragen und Bedenken offen?


Bestimmt! Also sollten diese so angegangen werden, dass sie zur Lösung eines erkannten Problems führen und nicht (wieder, wie gewohnt!) zur Schuldzuweisung an solche, die erst dann zur ernsthaften Gefahr für Kinder werden könnten, wenn sie ihre Lebensprobleme zu lange für sich behalten müssen...


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