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8.Februar - Sie verdienten Schlagzeilen!

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Sonntag, 8.Februar 2009

Heute Morgen im in der


Sternstunde Religion:


"The Prison and the Priest


2008

Sein Arbeitsplatz sind modrige Gefängnisse der Millionenmetropole Nairobi, und er engagiert sich für Menschen, die «unter die Räuber gefallen» sind: Mörder, Diebe und auch zu Unrecht verurteilte Verbrecher. Der 79-jährige Sankt Galler Benediktiner Peter Meienberg spendet Trost und Zuversicht."


Das ist Arbeit an der Basis. Sie führt nur kurzfristig zu Schlagzeilen. Zum Beispiel während den
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Faszinierend ist, auf welche Weise dieser Benediktinermönch (und Bruder von Niklaus Meienberg!) sich Geld für seine Missionsarbeit verschafft:

"Kreativ ist auch Meienberg selbst, wie er mit der Finanzierung seiner Stiftung «Faraja-Trust» beweist. Mit einem Kredit seines Bruders baute er in Nairobi 22 Luxusappartements, die er an wohlhabende Leute aus dem Ausland vermietet – etwa Mitarbeiter von Hilfswerken oder Diplomaten. Mit diesen Einnahmen kann heute rund ein Drittel aller Leistungen von «Faraja-Trust» finanziert werden."

Solche Menschen verdienten mehr Schlagzeilen als ein "Bischof" Williamson und als manch anderes aufgebauschtes Thema über die Kirche, das zu nichts dient als diese in Misskredit zu bringen. Da imponiert mir die ausgefallene Idee dieses Paters um einiges mehr, von der ich nicht durch Schlagzeilen erfahren habe. Glücklicherweise gibt es wenigstens noch kulturell und ethisch hochstehende Sendungen auch im Schweizer Fernsehen, wie die "Sternstunde Religion". Leider nur von einer Minderheit beachtet. Umso dankbarer bin ich, dass es solche noch gibt!

Nicht weniger faszinierend war die darauffolgende Sternstunde Philosophie:

Die Sprache der Gewalt
Kriegsreporterin und Autorin Carolin Emcke im Gespräch


Hier ein Ausschnitt des Textes zu dieser Sendung aus Caroline Emckes Homepage, aus dem Zusammenhang gerissen, aber sicher auch passend zu den Aktualitäten dieser Tage (und mich persönlich sehr berührend...):

"Wer wir sein wollen, zeigt sich nicht zuletzt darin, wie wir diejenigen behandeln, die nicht dazugehören wollen oder können. Wer wir sein wollen, zeigt sich auch darin, wie wir umgehen mit denen, die uns infrage stellen. Erst durch jene, die uns anzweifeln, können wir herausfinden, wie sicher wir uns unserer selbst sind. Nicht indem wir uns versteifen und verhärten. Sondern indem wir uns hinterfragen lassen, indem wir uns der Kritik unterziehen, indem wir uns verständigen über unsere Werte und Sehnsüchte, indem wir ihre Entstehung nachzeichnen, indem wir fragen, ob wir ihnen eigentlich gerecht werden. "

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