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3.Februar - 100 Ermittler !!!

ZUM TAG > 2011 > Februar 2011

2. Februar 2011, 12:57, NZZ Online
100 Ermittler bei Berner Missbrauchsfall
100 Ermittler bei Berner Missbrauchsfall
Heimverband nennt Namen
Nach Bekanntwerden des bislang grössten Falls von sexuellem Missbrauch im Kanton Bern laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.
Mehr als 100 Mitarbeiter der bernischen Strafverfolgungsbehörden stehen im Einsatz.
Die Behörden gehen demnach
mindestens 122 Opfern aus.

2. Februar 2011, Neue Zürcher Zeitung
«Institutionen sind gefordert»
Mark Zumbühl von Pro Infirmis zu den Berner Missbrauchsfällen
Nach dem Missbrauchsfall fordert Pro Infirmis laut Geschäftsleitungsmitglied Mark Zumbühl schärfere Kontrollen in Heimen und eine Diskussion über andere Wohnformen für Behinderte.
Befürchten Sie, dass jetzt, ähnlich, wie dies in der katholischen Kirche passiert ist, im Gefolge dieses monströsen Falls weitere bisher unbekannte Vergehen an Behinderten bekannt werden?
Das kann man nicht so ohne weiteres extrapolieren,
ganz sicher ist aber, dass man jetzt à fond untersuchen muss, ob das nur die Spitze des Eisbergs ist. Hier stehen auch die Behinderteninstitutionen in der Pflicht.

2. Februar 2011, 15:35, NZZ Online
«Die Dunkelziffer bei sexuellen Übergriffen ist hoch»
Psychologe weist auf Abhängigkeitsverhältnis zwischen Behinderten und Betreuern hin
In Einrichtungen für Behinderte lässt sich der sexuelle Missbrauch wegen des Machtgefälles zwischen Betreuten und Therapeuten nie völlig ausschliessen.
Mehr Kontrollen lehnt Humm nach dem bisher grössten Fall von sexuellem Missbrauch im Kanton Bern als nicht praktikabel ab.
«Man kann aus einem Heim keine Polizeiwache machen.»

2. Februar 2011, 16:50, NZZ Online
Überprüfungen können Verbrechen nicht verhindern
Wie ist das möglich? Diese Frage beschäftigt nach dem Bekanntwerden der schweren Missbrauchs-Serie im Kanton Bern, bei der ein 54-jähriger Sozialtherapeut in den letzten 29 Jahren über 100 Opfer missbraucht hat, die Öffentlichkeit.
Michel Horn, Leiter der Abteilung Kinder und Jugendliche im Alters- und Behindertenamt in der Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) des Kantons Bern betont,
dass den Behörden in diesem Falle keine Hinweise auf mögliche Vorkommnisse vorgelegen haben. Wäre dies der Fall gewesen, wäre die GEF selbstverständlich umgehend aktiv geworden.



«Es braucht unangemeldete Kontrollen»
Interview: Vincenzo Capodici. Aktualisiert am 02.02.2011 24 Kommentare
Herr Wehrli, der Sozialtherapeut H. S. hat während 30 Jahren in Heimen mindestens 114 Kinder und Behinderte sexuell missbraucht, in acht weiteren Fällen blieb es beim Versuch. Wie konnten diese Verbrechen so lange unentdeckt bleiben?
Die Kontrollen von Heimen sind ungenügend. Auf diesen Missstand weisen wir schon seit Jahren hin.
"Notwendig ist zudem eine unabhängige Stelle, an die sich Heimbewohner oder deren Familienangehörige wenden können, wenn sexuelle Übergriffe oder Misshandlungen passieren."


Während - einmal mehr - im neuesten "Missbrauchs-Fall" der Schweiz von "122 Opfern" die Rede ist, niemand sich aber im Ernst frägt, was ihnen wirklich geschehen ist und wie es ihnen heute geht, weiss man in Guatemala etwas ganz gewiss: Tausende von Kindern wurden verschleppt.

Wen interessiert denn das schon - hier, in der Schweiz!
Uns sind doch diese 122 Opfer dieses Sozialtherapeuten schon Skandal genug, was müssen wir uns da noch mit Problemen in Lateinamerika befassen....


31. Januar 2011, Neue Zürcher Zeitung
Auf der Suche nach den verschwundenen Kindern
Guatemala hat einen der schlimmsten Bürgerkriege Lateinamerikas durchlitten. Auch fünfzehn Jahre nach dem Friedensschluss geht die Suche nach
Tausenden von verschleppten Kindern weiter.


Ein guatemaltekisches Mädchen vor einer Wandmalerei mit blutigen Szenen aus dem Bürgerkrieg. (Bild: Reuters)

Im Januar sind 29 Jahre vergangen, doch als Lucia die dramatischen Ereignisse im Dorf Xalbal in den nördlichen Dschungelgebieten Guatemalas schildert, fliessen ihr die Tränen übers Gesicht. Für sie scheint es gestern gewesen, dass die Helikopter des guatemaltekischen Militärs einflogen. Die Soldaten schossen um sich und nahmen dann auf einer Lichtung, die als Spielplatz diente, 19 Kinder im Alter von 3 Monaten bis 14 Jahren gefangen – 11 Mädchen und 9 Knaben, ausserdem ihre 4 Mütter. In den Helikoptern schafften sie sie fort. Lucia, eine Indígena aus dem Mayavolk der Quiché, trocknet die Tränen mit einem Ärmel ihrer Bluse und fügt kaum hörbar hinzu: «Die Soldaten waren erst Monate zuvor ins Dorf gekommen und hatten die Väter ermordet.»

Seit fast zehn Jahren ist das Heks zusammen mit Uno-Organisationen das finanzielle Rückgrat des Liga-Programms «Todos por reencuentro». So förderte das Heks die Nachforschungsarbeit der Liga in den vergangenen sieben Jahren
mit einer halben Million Franken. Aber die Unterstützung für das Kinder-Nachforschungsprogramm scheint nicht mehr prioritär zu sein.

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