tinjo's HOMEPAGE


Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


28.Januar - Alles wirkliche Leben ist Begegnung

ZUM TAG > 2009 > Januar 2009

Mittwoch,28.Januar 2009


Alles wirkliche Leben ist Begegnung!

Vorgstern habe ich diesen Satz von Martin Buber zitiert.

Wie recht er doch hat!

Genau das ist es, was mich nun seit bald einem halben Jahr so bedrückt. Ich spüre, wie etwas Wichtiges mir schwer geworden ist:

Begegnung!


Nicht dass ich niemandem mehr begegnet wäre, niemandem mehr begegnen wollte!

Was ist denn Begegnung?

  • Ist das, jemandem auf der Strasse begegnen und ohne diesen Menschen zu beachten, vorbei zu gehen?


  • Ist es, ihn beim Vorbeigehen zu grüssen?


  • Ist Begegnung stehen bleiben und mit ihm ins Gespräch zu kommen?


Nein!

All das ist noch nicht wirkliche Begegnung, noch nicht "das wirkliche Leben"!

Im Wort "Begegnung" sehe ich zwei Eigenschaften, die auf eine Änderung hinzielen.
Ich sehe in "-gegnung" das Wort "Gegner", im "Be" davor, der Änderungswillen, ein Be-kämpfen von etwas, oder ein Be-richtigen, ein Be-sprechen usw.

Begegnung im und zum Guten (als Sinn des Lebens!) ist (auch!), mit einem "Gegner", d.h. jemandem, der einem be-gegnet, zum Miteinandergehen einzuladen oder dazu bereit zu sein, auf seine Einladung dazu einzugehen. Oder auch: wieder auseinanderzugehen, ohne sich etwas schuldig zu sein (oder zu bleiben!), oder schuldig zu werden!

Warum also wurde mir "Begegnung" so schwer?

Weil ich schuldig gesprochen bin, ohne jedes "mutmasslich", das jedem Angeklagten zusteht, bis vor Gericht seine - zumindest vor Gesetz wahre - Schuld festgelegt wird!

Ich bin "vor dem Volk" schuldig, weil ich "pädophil" bin. Ich weiss zwar nicht, was dieses dabei - und damit über mich - denkt und habe mich auch selbst nie vor der grossen Öffentlichkeit als "Pädophiler" bezeichnet. Bis zu dem Moment, wo man von mir Ehrlichkeit forderte, weil man mich als Schuldiger aus der Gesellschaft ausschliessen wollte!

Ich kam "dem Volk" entgegen (bereit zur offenherzigen Begegnung mit diesem!), indem ich eine Wahrheit bekannte, die für mich eine andere ist als für "das Volk".

Weil dem immer noch so ist, war das vor der "Aufklärungsmission" jener moralischen Eiferer, für mich Grund genug, dies nicht "vors Volk" zu bringen. Dieses hat nun mal von "Pädophilie" eine andere Vorstellung als ich. Mit einem Bekenntnis dazu wird man zum Gegner des Volkes , ist eine "
Be-Gegnung" nur mit viel Erklärungs- und Unschuldsbeteuerungsaufwand möglich. Und der Voraussetzung, dass man mir Glauben und Vertrauen schenkt..! Deshalb ja meine langjährige anonyme Aufklärungs- und Betreuungsarbeit! (Ein weiteres "Be-",verbunden mit "Treue"!)

Auch der Bischof und seine Gefolgsleute haben Angst vor jedem "Pädophilen"! Deshalb wollten sie mich weghaben, um das Kirchenvolk vor einer persönlichen Be-Gegnung mit einem solchen zu schützen, weil ein "Pädophiler" eben ein Pädophiler,
ein Gegner, ist! Einer, der die Kirche in Verruf und Schwiergkeiten bringt! Besser keine Be-Gegnung, sonst wird die Kirche unglaubwürdig. Also nicht mehr so, dass sie eine Lebenshilfe bedeutet?

Was ist wirkliches Leben?

Wirkliches Leben ist Begegnung.

Herr Bischof und alle Ihr, die Ihr "Kirche" sein wollt und Menschen zu Gegnern erklärt, habt Ihr auch schon davon gehört?




Suche

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü