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24.Dezember - Heilig Abend - hoffentlich gewaltfrei...

ZUM TAG > Das Wort zum Sonntag 2010


(K)eine frohe Weihnachtsbotschaft...


Eigentlich schön und ein frohes Ereignis für eine junge Familie mit einem Kind, wenn sie Weihnachten in trautem Zusammensein feiern kann.
Doch hier geht es um eine junge Familie, in welcher der Vater vor kurzer Zeit noch in Untersuchungshaft war. Diese dauerte Mitte Dezember schon drei Monate und musste dann automatisch überprüft werden. Die Staatsanwältin wollte die Haftzeit verlängern weil weiterhin dringender Tatverdacht, Flucht- und Rückfallgefahr bestehe. Das sei unverhältnismässig, meinte der Haftrichter, weil keine konkrete oder erhebliche Fluchtgefahr für den Delinquenten bestehe. So durfte der junge Mann zurück zu Frau und Kind.

Er wird sich zwar später vor Gericht verantworten müssen für seine schlimme Tat, die er - nach Auskunft des Haftrichters – weitgehend gestanden habe. Eine mögliche Wiederholungsgefahr wird von ihm nicht befürchtet, obwohl er seit längerem als gewaltbereit gilt.

Ob und wie diese kleine Familie wohl Weihnachten feiert? Wie mag es der jungen Mutter zu Mute sein, wie geht's dem Kind?

Was hat der junge Familienvater verbrochen?

Ein Zeitungsverträger war am Sonntag, dem 13. September, kurz vor 5 Uhr mit schweren Kopfverletzungen neben seinem Auto gefunden worden. Tags darauf starb er im Spital. Als Verdächtiger wurde der 22-jährige Mann unmittelbar nach dem Vorfall festgenommen.

Die Witwe des Getöteten wohnt in unmittelbarer Nähe des freigelassenen Tatverdächtigen.


Nebenan steht ein Gedicht, das ein Mensch auf diese Weihnachten hin verfasst hat, dem absolut keine Gewalthandlungen zur Last gelegt werden konnten und wurden und der trotzdem sein Leben seit 17 Jahren im Gefängnis verbringen muss. Verwahrt wegen hoher Rückfallgefahr...

Rückfallgefahr für Taten, die er nie begangen hat....

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