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23.Okt. - Väter dürfen keine Kinder zeugen

ZUM TAG > 2009 > Oktober 2009




Eltern sind häufigste Täter bei Gewalt an Kindern


Dieser Bericht in der NZZ gibt zu denken


Es ist die „schweizweit erste Kinderschutzgruppe“, die zu „ihrem 40-Jahr-Jubiläum die jährlich publizierten Fälle von Kindsmissbrauch über vier Jahre zusammengefasst und nach teils neuen Kriterien ausgewertet“ hat
Darin kommt sie zum Ergebnis, dass „psychische und körperliche Gewalt überwiegend von den eigenen Eltern ausgeübt wurde. Die entsprechenden Anteile lagen

  • bei der psychischen Gewalt bei über 80,
  • bei der körperlichen bei über 70 Prozent.
  • Gegen 90 respektive auf über 80 Prozent steigt der Anteil «Eltern», wenn auch «neue Lebenspartner» einbezogen werden.“


Aber :


„Ein völlig anderes Bild zeigt sich dagegen bei der sexuellen Gewalt“


Jetzt kommt aber nicht die - einmal mehr - zur grössten Gefahr hochgepokerte Gruppe, die z.B. „Marche-Blanche“ zu ihrer neu lancierten Eidgenössischen Volksinitiative


«Pädophile sollen nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen»


bewogen haben kann. (Davon wird noch zu reden sein!)

Das "völlig andere Bild", das sich bei sexueller Gewalt zeigt, betrifft für

  • rund ein Viertel der gemeldeten Übergriffe die Väter oder der neue Lebenspartner,

während der „grosse Rest“

  • auf das Konto des weiteren Bekannten- und Verwandtenkreises gehe!


Ich nehme an dass dies die von Marche-Blanche ins Visier genommenen Berufs- und Freizeit-Gruppen aufhorchen lässt und dass sie dann vielleicht ihre eigene Initiative starten werden, in der es in leicht abgewandelter Form heissen könnte:

"Väter dürfen keine Kinder zeugen!"*

und dem Untertitel:

„Zuhause muss beginnen, was gelten soll in Berufs- und Freizeit-Amt“


  • Die Statistik zeigt doch recht eindeutig, dass Kinder in ihrer Integrität innerhalb der eigenen Familie am meisten gefährdet sind (durch den Vater, den Onkel, den Familienfreund!)


Die neue Initiative von "Marche Blanche" kann also nur der moralischen Aufpolierung der Institutionen dienen, die mit Kindern zu tun haben, wird aber an neuen Statistiken wohl kaum etwas ändern.

Was sich sicher ändern wird, ist die Situation „Pädophiler“ - ob sie sich etwas zu Schulden kommen liessen, oder auch nicht:

Die "Pädophilen" sind die Gebrandmarkten.


Die Folge:

Sie müssen sich noch mehr tarnen in der Öffentlichkeit, werden sich immer bessere Ablenkungstaktiten ausdenken müssen (weshalb sie z.B.nicht verheiratet sind, weshalb sie bei Kindern und Eltern so beliebt sind, usw.) und kommen immer mehr in Konflikte, die – je nach Geistes- und Gemütszustand - zu verheerenden Kurzschlusshandlungen führen könnten...

Das ist meine Ansicht, die sich auf Aussagen von Betroffenen begründet, die ihre Gefühle und sich selbst im Griff haben, aber in ständiger Angst leben müssen, in Verruf zu kommen und ihre Lebensziele gefährdet sehen.

Lebensziel eines verantwortlich lebenden „Pädophilen“ ist ein in die Gesellschaft integriertes Wirken, das seinen Fähigkeiten und seiner Motivation entspricht und so viel oder wenig mit selbstsüchtigem Streben zu tun hat wie bei sogenannt „Normalen“.

  • Was ist das für ein Menschenbild, das jene sich ausmalen, die glauben, Kinder dadurch schützen zu können, dass sie eine Minderheit aus ihrem Kreis eliminieren wollen?


  • Wo sind die Statistiken, dass „pädophile Ersttäter“ nach einer Verbüssung einer Straftat und entsprechender Therapie weiterhin schwere Straftaten verübten?


  • Wie sieht die Statistik aus bei rückfälligen Vätern, Freunden, Onkeln, Bekannten?



*Sie werden sich jetzt wohl fragen, was das soll! Bitte lesen Sie nochmals den Initiativtext:

«Pädophile sollen nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen»


Wenn "Pädohile" nicht mehr mit Kindern arbeiten dürfen so dürften Väter auch keine Kinder mehr "machen", weil diese sie nur zeugen, um sie zu missbrauchen!


Verstehen Sie jetzt, wo ich die verblendete Denk- und Sichtweise der Initiant(inn)en sehe?


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