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23.Juli - der wiederkauende Bischof

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Der wiederkauende Alt-Bischof...



In einem Jahresrückblick zum Bistum St.Gallen schreibt eine Rosmarie Früh in der
über die Affären aus dem Jahre 2002, die gestern in der DOK- Sendung von SF1 auf schändliche Weise aufgewärmt wurden, folgendes:

"
Der Brief, mit dem Bischof Ivo der Pfarrei Walenstadt am 24. März mitteilen musste, dass ihr Seelsorger Alois F.(von tnjo "anonymisiert, analog SF!) sexueller Handlungen mit Kindern beschuldigt werde und er dessen Demission als Pfarrer und Dekan mit sofortiger Wirkung angenommen habe, war einer der schmerzlichsten Briefe, die er je schreiben musste. Dass die traurige Angelegenheit ausgerechnet in jener Zeit publik wurde, da weltweit sexuelle Übergriffe von Seelsorgern an Kindern aufflogen, war mit ein Grund, dass sie zu einem gesamtschweizerischen Medienthema wurde und das Bistum über lange Zeit mit diesem Fall in den Medien präsent blieb. Kam dazu, dass der Papst in seinem Gründonnerstagsbrief an die Priester das Thema Pädophilie ansprach und dann Ende April einen Krisengipfel im Vatikan zu diesem Thema durchführte. Für die Medien, die gern Ereignisse irgendwo auf der Welt auf die regionale oder lokale Ebene herunterholen, war daher das Bistum St. Gallen mit mittlerweile zwei Fällen ­ an Ostern hatte der ebenfalls in Walenstadt tätig gewesene Pfarrresignat Pius B. (von tnjo "anonymisiert, analog SF!) seine Schuld öffentlich gemacht ­ ein «gefundenes Fressen». (http://www.kath.ch/skz/skz-2003/schweiz/sc12.htm)

Was war das Bistum St.Gallen über lange Zeit für die Medien?

Ein «gefundenes Fressen»!

Die Mitwirkung von Alt-Bischof Ivo Fürer im gestern ausgestrahlten DOK-Film zeugt davon, dass weder er noch wohl sonst wer bei diesen Kirchenoberen zwischen Boulevardmedien-Scheintatsachen und seriösen Recherchier-Ergebnissen zu unterscheiden willens oder fähig ist. Wie sonst lässt sich erklären, dass ein Bischof in diesem widerlichen Film mitwirkt und es zulässt, dass auf eine unseriöse und unbewiesene Weise einer seiner toten Mitbrüder erneut dem Volk zum "Leichenfrass" und ein seit Jahren mehr Dahinvegetierender als Lebender, auf gemeinste Art von den Medien und einem schweigenden Volk bis ins Innerste zerstörter Mensch erneut "zum Abschuss frei" gegeben wird?
Das "Opfer" dieses Alois F., das in diesem Streifen die ganze Misere seines Lebens diesem Pfarrer und seinem langjährigen väterlichen Freund in die Schuhe schiebt, (wahrscheinlich dazu ermuntert vom Filmemacher), weiss sehr wohl, was wirklich seinem eigenen Verhalten und Versagen entspricht und was er in diesem Film zu sagen hatte, damit er erreicht, was er (oder eher noch der Filmemacher) erreichen wollte.

  • Will er etwa abstreiten, dass er als "Opfer" noch Jahre lang nach dem "Missbrauch" aus freiem Willen im Walenstadter Pfarrhaus verkehrte und auch anschliessend an dessen Haftentlassung sich von ihm verwöhnen liess, bis es nichts mehr zu holen gab? Weiss er, wo seine Mutter sich gestern aus Gram wegen diesem SF-Vergehen aufgehalten hat und bei wem sie Trost gesucht hat wegen dem Verhalten ihres Sohnes?
  • Sind sich der Bischof, der Filmemacher und alle, die für die Ausstrahlung dieses Elaborates verantwortlich zeichnen, bewusst, auf was sie da hereingefallen sind und welche sträflich unzulässigen, falschen Beschuldigungen in diesem Film suggestiv den beiden namentlich bekannten "Tätern" angelastet werden?


Wie bereits in meinem gestrigen Kommentar vermerkt, kann ich nur wiederholen:

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass Bischof Ivo den fertigen Film gesehen hat
und diesen so akzeptierte.
(Bin ich naiv oder ein unverbesserlich ans Gute glaubender Optimist?)"

und kann nur beifügen: wenn sich der Bischof nicht wehrt gegen dieses niederträchtige Machwerk, das mit seiner Mitwirkung verbrochen wurde, dann ist er entweder nicht mehr handlungsfähig oder vom guten Geist verlassen...

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