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ZUM TAG > 2009 > Oktober 2009
Das sollte doch wirklich zu denken geben, was die
hier meldet:
Der französische Polanski-Anwalt Georges Kiejman sagte, es sei nicht "völlig ausgeschlossen, dass sich Roman Polanski entschliesst, in die USA zu reisen, um sich zu erklären".
Das mag mancher als das betrachten, was Polanski schon längst hätte tun sollen.
Finde ich eigentlich auch!
Nur ist für mich die Begründung ausschlaggebend, die Kiejman anfügt:
"Er erinnerte an einen bewundernswürdigen Brief, den das Opfer des sexuellen Missbrauchs vor etwa zehn Jahren geschrieben habe. Darin schreibe die Frau, ein öffentlicher Prozess wäre ihr noch viel abträglicher als Polanski, dem sie vollkommen und definitiv verziehen habe. Sie wünsche, dass Polanski in aller Freiheit in die Vereinigten Staaten reisen könne, sagte Kiejman."
Da müsste man jetzt von Polanski erfahren können, was ihn trotzdem davon abgehalten hat, sich früher zu stellen.
Hört Schutz vor Vergewaltigung auf, wenn ein Kind volljährig wird?
(weiterer Kommentar zum "Fall Polanski" hier)
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