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22.Juli - es eilt die Zeit...

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Es eilt die Zeit...

... doch Zwängen will ich mich keinen hingeben. Das widerspräche dem, was ich in fortgeschrittenem Alter mir vorgenommen habe. Ich fühle mich auch hier zu nichts gezwungen. Mich hier regelmässig zu melden, wäre sinnlose Pflicht. Sich selber nicht so wichtig nehmen, heisst selbstzufriedener zu sein, nicht auf Anerkennung der eigenen Aktivitäten durch andere zu warten. Das heisst auch, sich seine Zeit so einzuteilen, dass man am Abend mit gutem Gewissen auf das zurückblicken darf, was man heute getan und geleistet hat. Wenn sich dann sogar noch Zufriedenheit oder gar Glück meldet, was kann dann noch fehlen?

Anderseits aber möchte ich auch nicht Angefangenes einfach einschlafen lassen. Vielleicht gibt es ja doch Leserinnen und Leser, die ab und zu hier rein schauen, auch wenn ich schon lange keine Rückmeldungen mehr erhielt. (Ausser jetzt von der "Hexxe", die zu den treuesten Besucherinnen zählt, aber nicht unbedingt zu den Fans von mir! Davon vielleicht später einmal mehr.)

Eine von vielen Eigenarten des Älterwerdens ist die Erkenntnis, dass man es in so vielen Dingen, die einen Tagesablauf ausmachen, mit jüngeren Menschen zu tun hat und dass in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sich so Vieles und immer schneller ändert, als ich es glaubte, in jüngeren Jahren mit älteren Menschen erlebt zu haben. Das lehrt einen mit Bedacht zu handeln. Auch wenn ich solches in so vielen Dinegn immer mehr vermisse und mir scheint, es werde auch in sehr wichtigen Dingen immer mehr zuerst gehandelt und erst dann gedacht...

So gesehen, könnte man einem Herrn Darbellay ein Kränzchen winden. Er macht auf Bedacht und ziert sich geradezu damit. Es ist ja nicht das erste Mal, dass er von Ruhe und Ferien spricht und damit eigentlich nur zu verdecken sucht, wie sehr ihn reizt, was er vordergründig dementiert. Ein Wankelmütigkeit, deren wahrer Hintergrund scheinbar kaum mehr Anstoss erregt: Selbstsüchtiges Abwägen, wann und was zu mehr Selbstbestätigung führt. Selbstsucht. Auch das eine Eigenart unserer Zeit. So meine ich wenigstens, es zu erkennen. Aber vielleicht war es früher nicht anders!

Jedenfalls eines bin ich mir sicher. Nach all dem, was ich mir von diesem Herrn Darbellay gemerkt habe , wünsche ich mir einen anderen Bundesrat! Das ist eine der Auswirkungen, wenn man sich auf einem Gebiet kompetent fühlt: Ich habe diesen Herrn ja nur auf diesem, mir vertrauten Gebiet beobachtet und seine Gesinnung geprüft. Eine Gesinnung, die sich nach eigenem Machtprofit richtet und jeglicher fundierter Fachkenntnis entbehrt. (Zumindest in jenem Fach, in dem ich mitreden kann) . Doch leider bleibt mir wohl wenig Hoffnung, dass sich nicht auch hier der "worst case" ergibt, wie schon in so vielen Entscheiden der letzten Zeit...

Trotz - dem !

Ich verliere die Hoffnung nicht, dass sich alles Geschehen einmal zum Guten wenden wird.




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