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22.Juli - Wolllust im Sommerloch

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Wolllust im Sommerloch

Was sich das


heute Abend
geleistet hat (und etliche Male wiederholt)
ist zum einen eine würdenlose und unbeweisbare Beschuldigung eines Toten
und eine absolut sinnlose Neubelastung eines Menschen, der, weiss Gott, schon mehr als genug bestraft worden war...

Ich hoffe nur eines: dass alt Bischof Ivo Fürer, oder sonst jemand,
diesen Filmemacher oder das Schweizer Fernsehen oder beide,
wegen krasser Verletzung der Menschenwürde einklagen wird.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Bischof Ivo den fertigen Film gesehen hat
und diesen so akzeptierte.
(Bin ich naiv oder ein unverbesserlich ans Gute glaubender Optimist?)

In diesem Film wird das "Opfer" des Alois F. so dargestellt, als käme seine ganze Lebensmisere von dieser unverarbeiteten Vergangenheit. Dass er noch einige Jahre nach der Haftverbüssung in gutem Kontakt stand zu seinem "Missetäter" und sich erst dann abwandte, als es bei Alois F. nichts mehr zu holen gab, hat er natürlich geflissentlich verschwiegen. Wie muss doch dieser Filmemacher entweder naiv sein oder nichts anderes gewollt haben, als billig und schnell einen wollüstigen Film zu drehen, egal was stimmt oder nicht, Hauptsache er kann "Opfer" präsentieren.


  • Ist sich dieser Filmemacher bewusst, dass er einen längst Toten beschuldigt, dessen wirkliche Vergehen gar nie untersucht werden konnten und er diejenigen, die zur Sprache kamen, noch in seinen letzten Lebensjahren irgendwie wieder gut machen wollte?


  • Hat dieser Filmemacher nicht gemerkt, dass er auf geltungssüchtige "Opfer" hereingefallen ist, alte Unwahrheiten aufwärmt und indirekte Menschenjagd betreibt?


Mit der Einbindung einer Comic-Geschichte, in welcher ein Bub von einem Pfarrer zu Dingen genötigt wird, die keineswegs jenen Vorgängen entsprechen, denen die "Opfer" der beiden diskreditierten Pfarrer ausgesetzt waren, werden auf sträflich unzulässige Art deren Taten mit jenen aus dieser Bildergeschichte vermischt. Würde ich das, was von dieser Bildergeschichte erzählt wird bildlich gestalten, könnte ich wegen Herstellung von Kinderpornographie bestraft werden. Man sähe da einen dicken, behaarten Bauch mit einem grossen, harten Männerpenis, der von einer Kinderhand umfasst wird, die wiederum von einer zu dem harten Penis und dem dicken, behaarten Bauch gehörenden Hand am seinem harten Penis festgehalten wird, weil sich der Bub, der zu der kleinen Hand gehört, davor ekelt, diesen grossen, harten Penis zu berühren.

  • Ist eine solche Beschreibung nicht ebenso schlimm wie eine bildliche Darstellung?
  • Was hat diese wollüstig erzähte Geschichte mit dem gemeinsam,was dies beiden Pfarrer getan haben sollen?
  • Was bezweckt dieser Filmemacher und das Schweizer Fernsehen mit diesem Film, ausser Wollust und erneute Abscheu bei den Zuschauenden zu erzeugen und Geld damit zu verdienen?
  • Ist sich Alt-Bischof Ivo bewusst, dass er in geweisser Weise in einem Pornofilm mitgewirkt hat...?


Zeit, dass neue Leute die Leitung beim SF übernehmen, mit hoffentlich etwas mehr Geist und Achtung vor der Menschenwürde.

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