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Wolllust im Sommerloch
Was sich das
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heute Abend geleistet hat (und etliche Male wiederholt)
könnte kaum mehr primitiver und menschenverachtender sein.
Ich hoffe nur eines: dass alt Bischof Ivo Fürer, oder sonst jemand,
diesen Filmemacher oder das Schweizer Fernsehen oder beide,
wegen krasser Verletzung der Menschenwürde einklagen wird.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Bischof Ivo den fertigen Film gesehen hat
und diesen so akzeptierte. (Bin ich naiv oder ein unverbesserlich ans Gute glaubender Optimist?)
In diesem Film wird das "Opfer" des Alois F. so dargestellt, als käme seine ganze Lebensmisere von dieser unverarbeiteten Vergangenheit. Dass er noch einige Jahre nach der Haftverbüssung in gutem Kontakt stand zu seinem "Missetäter" und sich erst dann abwandte, als es bei Alois F. nichts mehr zu holen gab, hat er natürlich geflissentlich verschwiegen. Wie muss doch dieser Filmemacher entweder naiv sein oder nichts anderes gewollt haben, als billig und schnell einen wollüstigen Film zu drehen, egal was stimmt oder nicht, Hauptsache er kann "Opfer" präsentieren.
Mit der Einbindung einer Comic-Geschichte, in welcher ein Bub von einem Pfarrer zu Dingen genötigt wird, die keineswegs jenen Vorgängen entsprechen, denen die "Opfer" der beiden diskreditierten Pfarrer ausgesetzt waren, werden auf sträflich unzulässige Art deren Taten mit jenen aus dieser Bildergeschichte vermischt. Würde ich das, was von dieser Bildergeschichte erzählt wird bildlich gestalten, würde ich wegen Herstellung von Kinderpornographie bestraft. Man sähe da einen dicken, behaarten Bauch mit einem grossen, harten Männerpenis, der von einer Kinderhand umfasst wird, die wiederum von einer zu dem harten Penis und dem dicken, behaarten Bauch gehörenden Hand am seinem harten Penis festgehalten wird, weil sich der Bub, der zu der kleinen Hand gehört, davor ekelt, diesen grossen, harten Penis zu berühren.
Zeit, dass neue Leute die Leitung übernehmen mit hoffentlich etwas mehr Geist und Achtung vor der Menschenwürde.
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