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20.Oktober - Pädophilenhetze bei SF 10vor10

ZUM TAG > 2010 > Oktober 2010


eine dreiteilige Reportage in der Nachrichtensendung 10vor10


Einmal mehr diese Pauschal-Diskriminierung der "Pädophilen!
Klapproth kann es nicht genug wiederholen: "die Pädophilen, diePädophilen, die Pädophilen!"


Herr Klapproth, wenn Sie eine Sendung machen z.B. über den Strassenstrich in Zürich, schwatzen Sie dann auch ständig von den "Heterosexuellen", die auf der Suche nach einer "Liebesdienerin" sind?
Aber diese Frage finden Sie wohl voll daneben. So daneben, dass Sie und die SF-Redaktion eben gar nicht begriffen haben, was ich mit meinem Kommentar am 18.Oktober Ihnen mitgeteilt habe und Sie mir keine Antwort gegeben haben, obwohl dort steht: "wir werden ihre Anfrage so schnell wie möglich beantworten."
Wer und was ist danun wirklich voll daneben??


Sendung vom 20.Oktober:

Internet-Pädophile: wie Kinder geschützt werden können

Im Schnitt kann damit gerechnet werden, dass ein Kind im Internet-Chat nach drei Minuten von einem Pädophilen belästigt wird. Ab Ende Jahr wird die bislang oft erfolgreiche Polizei-Fahndung nach Online-Pädophilen wegen einer Gesetzeslücke stark eingeschränkt. Im dritten Teil unserer Serie geht Reto Kohler der Frage nach, wie in dieser Situation Kinder zu schützen sind


Sendung vom 19.Oktober

Streit um Chatroom-Pädophilie

Kinder sind im Chatroom den Attacken von Pädophilen ausgesetzt. Die Polizei ermittelt verdeckt, um Täter aufzuspüren. Doch eine Gesetzesänderung bedroht diese Arbeit. Bund und Kantone schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu.

Sendung vom 18.Oktober:
Verdeckte Ermittlung bald vorbei

In der Schweiz ist die Fahndung nach Chat-Pädophilen bisher erfolgreich, wie Recherchen von «10vor10» zeigen. Alleine die Zürcher Stadtpolizei hat in diesem Jahr schon neun Pädophile verhaften können. Doch ab dem 1. Januar 2011 wird die verdeckte Ermittlung im Internet wegen Gesetzeslücken sehr viel schwieriger.






Betrifft 10vor10 von heute: Warnung der Polizei: Die Suche nach Pädophilen im Netz wird ab nächstem Jahr viel schwieriger

Sehr geehrte Redaktion, sehr geehrter Herr Klapproth,
Wie Sie leicht feststellen können, wenn Sie nach meinem Namen z.B. bei Google nachforschen, (aber auch in Ihrem eigenen Archiv werden Sie fündig), sehen Sie, dass ich als "Pädophiler" „zwangs“geoutet bin. SFaktuell hat auch seinen Teil dazu beigetragen, dass ich damit leben muss. Auch wenn man mir eine in der Vermutung unzutreffende Straftat angehängt hat, um mich zum Schweigen zu bringen, kann ich zumindest Letzteres seither erst recht nicht. Deshalb ersuche ich Sie sehr höflich und mit sicher gutem Recht, dass Sie in der Wortwahl etwas konkreter werden: Warum kann man denn nicht, wie sonst doch ganz allgemein üblich und sogar unabdinglich, das bezeichnen was gemeint ist?
Beispiel: Allein schon bei der Ankündigung für die morgige Sendung: "Die Suche nach Pädophilen im Netz wird ab nächstem Jahr viel schwieriger" müsste Ihnen bewusst werden, wie peinlich es für Sie wäre, würden Sie z.B in anderem Zusammenhang schreiben: "Die Suche nach Heterophilen im Netz wird ab nächstem Jahr viel schwieriger"
Sie werden denken, das sei doch gar nicht vergleichbar und zudem kein Grund, nach "Heterophilen im Netz" zu suchen, weil.... Eben! Also müsste doch zumindest angezeigt werden, was diese "Heterophilen" im Schilde führen - und vor allem ob damit alle gemeint sind!
Meine Geschichte wird sie wohl kaum interessieren, oder wenn, dann vielleicht so, wie über mich berichtet wurde. Und gerade deshalb, weil zumindest dem Grossteil Ihrer Zuschauer/innen mit solcher Wortwahl immer wieder eingeprägt wird, dass "Pädophile" - also auch ich - nichts anderes im Sinne haben als Kinder zu schänden und ihnen im Internet aufzulauern, wehre ich mich und werde nicht aufhören, mit allen legalen Mitteln Mitmenschen daraufhin zu sensibilisieren, dass eine Minderheit nicht ständig pauschal für jene Wenigen büssen muss, die sich tatsächlich an Kindern vergehen. (Es sind übrigens in der Mehrheit „Ersatztäter“ und nicht „Pädophile“, - Väter und Täter aus dem Kreise der Familie!) Es sind nicht alle „Pädophile“, nicht alle „Väter und Onkel“, die im „Netz“ in Zukunft noch schwieriger zu finden sein werden, gemeint, sondern ausschliesslich jene, die dort Illegales (ver)suchen.
Ich danke Ihnen verbindlich für Ihre Aufmerksamkeit und hoffe, dass Sie der zeitgleichen Vorgehensweise von RTL2 eine klugere, sachgerechtere und der Beachtung der Menschenwürde entsprechende Berichterstattung gegenüberstellen können.
Mit bestem Dank für Ihre Aufmerksamkeit und freundlichen Grüssen, Martin Joos, www.tinjos.ch

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