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19.April - "Topstory" zum Dauerthema!

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Sonntag, 19.April 2009


Heute die
"TOPSTORY" in der Zeitung:




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KAMPF GEGEN PÄDOPHILE:
POLIZEI WIRD GEBREMST

2011 tritt die neue Strafprozessordnung (StPO) in Kraft – mit weitreichenden Konsequenzen:


"Heute dürfen Polizisten im Internet verdeckt Pädophile ermitteln. Künftig ist das nicht mehr möglich: Undercover-Cops können im Netz nicht mehr präventiv nach Kinderschändern suchen. "

Höchst fragwürdig die Fälle, die in diesem Bericht präsentiert werden und hinhalten müssen für die Effizienz von verdeckten Polizeiaktionen. Sie enthalten diverse Kritikpunkte, die in einer Pro- und Contra-Diskussion erörtert werden müssten und wohl kaum zu Gunsten solcher Einsätze sprechen würden, wenn man alle Auswirkungen berücksichtigt.
Wenn schon Beispiele, bitte auch solche, in denen Pädophile (die ja generell als „potentielle Täter“ verfolgt werden!) mit unverhältnismässig schweren Eingriffen in die Privatsphäre (z.B. präventive Hausdurchsuchungen mit einzigem Ziel, harte Pornographie aufzufinden), als bisher unbescholtene Menschen in schwerste existenzielle Nöte geraten, wenn nicht gar in den Selbstmord getrieben werden. Es wäre Aufgabe der Medien, auch diese Fälle einmal zu untersuchen.
Gibt es eine Statistik über "Undercover-Einsätze" und Hausdurchsuchungen bei "Pädophilen", die allein deswegen polizeilich überwacht oder in die Mange genommen werden, weil sie verdächtigt werden, pornographisches Material zu besitzen oder die sexuelle Integrität von Kindern verletzt zu haben, ohne dass ein konkreter Hiinweis darauf hin deuten würde und dass die Übung für die Fahnder erfolglos abgebrochen werden musste?
Wohl kaum, denn wenn "in Sachen Pädophilie" untersucht wird und falls der Verdächtige auch noch zu seiner "Pädophilie" steht, ist er bereits kriminell und gewisses Material, das bei "Normalen" straflos ist, wird ihm unter Umständen durch solches "präventives Vorgehen" seine ganze Existenz vernichten oder ist zumindest ein unverhältnismässiger Eingriff in seine persönliche Integrität.


Nadja Pastega gebraucht in ihrem Bericht wenigstens im Untertitel das richtige Wort: Kinderschänder.

Im Text ist dann nur noch von "Pädophilen" die Rede. "Pädophile" schänden keine Kinder. Solches tun, bzw. versuchen nur Menschen mit einem gestörten Sexualverhalten. "Pädophile" sind weder krank noch als solche kriminell. Deshalb darf es auch nicht Aufgabe der Polizei sein solche präventiv zu überwachen.


Ist es die Redaktion oder diese Journalistin, die in der Illustration und im Titel

„Kampf gegen Pädophile“

als "Topstory" ankündigt?

Immer wieder das selbe diskriminierende Gedankenlosigkeit:

Eine Minderheit wird pauschal kriminalisiert .
"Pädophile" müssen und dürfen nicht
„bekämpft“ werden.
Das sollte auch dem dümmsten Menschen klar sein!

Deshalb sind die vorgesehenen Änderungen in der Strafprozessordnung in diesem Punkt eine Korrektur in die richtige Richtung und ein Zeichen, dass in der Schweiz ethische Grundwerte nicht ganz unbeachtet bleiben...


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