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17.Februar - kein Urlaub wegen Fluchtgefarhr...

ZUM TAG > 2011 > Februar 2011

Kein Urlaub ...

...wegen Fluchtgefahr ?

Heute hat Beat Meier, verwahrt in der "Justizvollzugsanstalt Pöschwies", einmal mehr einen abschlägigen Bescheid erhalten.
Was ansonsten sogar Mördern, Vergewaltigern und sonstigen Kriminellen irgendwann einmal gewährt wird, davon kann Beat nur träumen.

  • Einmal mehr wird ihm jegliches Recht auf Urlaub verweigert. Wegen zu hoher Fluchtgefahr...!


Er, der - wenn man die Dinge objektiv, ehrlich und mit gesundem Menschenverstand betrachtet - eigentlich unschuldig verurteilt und zu Unrecht eine ihm auferlegte Strafe abgesessen hat und seither hier




- völlig zu Unrecht und wegen einem damals unter unglaublich unprofessionellen Umständen erstellten lausigen psychiatrischen Gutachten - verwahrt ist ...
Beat Meier hat seit über zwölf Jahren die "Pöschwies"-Mauern - ausser für Gerichtstermine - nie mehr verlassen dürfen.

"Die Justizvollzugsanstalt Pöschwies (JVA Pöschwies) ist mit 426 Plätzen für straffällige Männer die grösste geschlossene Anstalt der Schweiz. "
steht in der Homepage dieser Anstalt.

Weiter heisst es dort:
"In die JVA Pöschwies werden volljährige Männer eingewiesen, die zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr Dauer, zu einer stationären Massnahme oder zu einer Verwahrungsmassnahme verurteilt worden sind."

Weil Verwahrung nicht dasselbe ist wie das Absitzen einer Strafe, wird sich der Eingang zur "Vollzugsanstalt" bald nicht mehr so präsentieren wie auf obiger Foto.

Die "Strafanstalt" heisst jetzt "Vollzugsanstalt", um dem Umstand gerecht zu werden, dass Verwahrte eben nicht Strafgefangene sind. Für Verwahrte ändert sich aber auch in Zukunft nichts daran, dass sie unter denselben Bedingungen wie Strafgefangene ihre - im einzigen Unterschied zu diesen
unbefristete - Einsperrung im Bewusstsein eines Strafzustandes verbringen müssen, weil für sie die selben - wenn nicht sogar noch strengere - Bedingungen wie für die Strafgefangenen gelten. Während die Strafgefangenen sich auf die Zeit nach ihrere Haftzeit einrichten können, bleibt Verwahrten nichts anderes übrig, als sich mit der bis zum bitteren Ende gültigen Lebenssituation abzufinden und sich bestmöglich einzurichten, oder Tag für Tag und lebenslang unter der Freiheitsberaubung zu leiden.

Ganz besonders schlimm und eigentlich unerträglich wird eine solche Situation dann, wenn ein Verwahrter zu Unrecht und ohne jeglichen triftigen Grund, der eine Verwahrung rechtfertigen würde, diesen Zustand aushalten muss.
Bei Beat ist dies erwiesenermassen der Fall.

Einzig die Angst der Verantwortlichen, die stur an einem einmal gefällten Urteil festhalten und alle Sinne verschliessen vor neuen Erkenntnissen, verhindern das, was im "Fall Beat Meier" schon längst hätte geschehen müssen:

Seine sofortige Freilassung!


Sie verschliessen sich vor dem, was doch so eindeutig begründet und fachmännisch abgeklärt wurde: Dass Beat für etwas verurteilt wurde, das er nie getan hat und auch nie tun würde! Ein neues, über hundertseitiges Gutachten eines renommierten Psychiaters und Professors bekundet dies auf jeder Seite seiner gewissenhaften Dokumentation, dass es keinen triftigen Grund gibt, Beat in Verwahrung zu behalten.
Ich habe dazu absolut eindeutige Belege, in die ich auf Wunsch gerne Einsicht gewähre.

Warum tun sie das?

Aus Angst um ihre eigene Machtposition und aus Angst vor den Medien - insbesondere vor dem überflüssigsten Boulevardblatt der Schweiz! Wenn dieses Wind bekäme, dass sich in Beats Situation etwas zu seinen Gunsten verändern würde, gäbe dies - so fürchten sie - einen medialen Angriff auf jene Verantwortlichen, die Beat Vertrauen und mehr Selbstverantwortung zugestehen.

Wovor haben diese sonst noch Angst? Vor ihrem eigenen schlechten Gewissen, das ihnen nur dann Ruhe lässt, wenn der Grund dafür unter dem Deckel, bzw. in Verwahrung gehalten wird. Im Klartext:
Die Verantwortlichen sind sich des Unrechtes, das sie in korrupter Weise aufrecht erhalten, sehr wohl bewusst. Nur ihre - scheinbar unangreifbare - Macht lässt solche himmelschreiende UngeRECHTichgkeiten zu.

Die "Aktion Freebeat"
* setzt sich seit Jahren für Beat Meiers Freiheit ein.

  • Warum werden solch skandalöse Zustände in der Schweiz geduldet ?


  • Warum bewundert (auch) das Schweizer-Volk den Mut zum Aufstand der Unterdrückten in Tunesien, Ägypten und weiteren Ländern und lässt achselzuckend Menschenrechtsverletzungen wie die geschilderte (das ist nur eine von vielen...!) im eigenen Lande zu?


*Obwohl ich (aus guten Gründen) mich nicht direkt an dieser Aktion beteilige, unterstütze ich vorbehaltlos und aus wohlbegründeter Überzeugung die Forderungen dieser Aktionsgruppe.




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