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16,November - der Moralist und das Unheil

ZUM TAG > 2010 > November 2010


„Es sind immer die Moralisten, die am meisten Unheil anrichten“


Ausgerechnet der „Fichensepp“ zitiert Max Frisch und meint wohl kaum sich selbst damit! Der Herr Scheuber, der ehemalige Kriminalbeamte, der mit seiner Fichensammlerei einst in Zürich „grosses Unheil“, oder zumindest viel Ärger angerichtet hat!

Ich hoffe, sein letztes grosses Unheil das er anrichtete, sei sein hinterhältiger Versuch gewesen, „Ordnung zu schaffen und die Moral wieder herzustellen“ in der katholischen Kirchgemeinde von Murg!

Da ist dieser Leserbrief nur ein lehrmeisterlicher Versuch, Andersdenkenden Parieren beizubringen - diesmal als brave Kuschelpatrioten! (Unter welche Parteidecke sie sich zu kuscheln hätten, muss ich wohl kaum erwähnen...)

Die „linken Genossen“ sind mir derzeit zwar auch nicht gerade so sympathisch in ihrer vorschnellen Handlungsweise im „ Fall Lumengo“, aber da werden Sie, Herr Scheuber, der SP-Führung garantiert im Stillen „Bravo!“ zugemurmelt haben.

Was sich Herr Scheuber unter „Unheil“ vorstellt, in das unser Land langsam geraten könnte, ist genau so sicher ein anderes, als das, welches ich befürchte, wenn im „Land der freien Eidgenossen“ immer mehr die „Sonderjustiz“ gegen Andersdenkende und -handelnde angewendet wird und immer mehr einem „Automatismus“ der Vorzug gegeben wird, damit man nicht mehr selbst denken und entscheiden muss, ob die Einhaltung von Recht und Ordnung auch richtig kontrolliert und Verstösse dagegen nach Volkswillen geahndet werden.


Der Staat soll's richten.
Mehr Funktionäre braucht er, nicht Menschen!
(Schon gar keine "fremden Fötzel!")

Ist das die Schweiz, die Sie sich wünschen, Herr Scheuber?

Ich nicht!


Darf ich Ihnen, Herr Scheuber, einen anderen Gegenvorschlag empfehlen?

(Verbreitung und Leserbrief dazu sicher vom Verfasser erwünscht)

Franz Hohler – Gegenvorschlag



Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:

Art. 121 Abs. 3-5 (neu)

I

3. Im Wissen darum, dass ohne sie

a. weder Häuser, Strassen noch Tunnels gebaut würden,

b. weder Spitäler, Alters- und Pflegeheime, Hotels und
Restaurants betrieben würden,

c. weder Abfall, Reinigung, Verkehr und Informatik bewältigt
würden,

bedankt sich die Eidgenossenschaft bei allen Ausländerinnen und Ausländern, die hier arbeiten. Sie gibt ihrer Freude darüber Ausdruck, dass sie mit ihrer Tätigkeit das Leben in unserm Lande ermöglichen und heisst sie als Teilnehmer dieses Lebens willkommen.

4. Sie hofft, dass es ihnen gelingt, sich mit den hiesigen Gebräuchen
vertraut zu machen, ohne dass sie ihre Herkunft verleugnen müssen.

5. Sollten sie straffällig werden, unterliegen sie denselben gesetzlichen
Bestimmungen wie die Schweizer Bürgerinnen und Bürger.

II
Übergangsbestimmungen:

Dieser Gegenvorschlag bedarf nicht der Volksabstimmung. Er tritt für jedermann vom Moment an in Kraft, da er dessen Richtigkeit erkannt hat.


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