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13.Juni - die Ansichten eines Clowns zu "Liebe"

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"Kinder werden erwachsen. Das heißt Pädophile müssten sich dann immer wieder eine neue 'Liebe' suchen weil die Kinder sich körperlich und geistig verändern.

Das ist keine Liebe."

Das ist die Meinung eines "Clowns", die er in meinem Gästebuch deponiert hat.


Auf meine (vielleicht zu lange) Antwort hat er nicht reagiert und ist scheinbar auch nicht interessiert an einer von mir offerierten persönlichen Begegnung oder einer weiteren Diskussion.


Man kann diesen Eintrag und meine Antwort hier nachlesen.

Beim Verkraften des sehr schmerzlichen Verlustes eines geliebten Menschen haben für mich nun folgende Worte, die ich diesem "Clown" zur Antwort geschrieben habe, eine Bedeutung in ganz besonderer Weise:


Lust will – mit Nietzsche gesagt – Ewigkeit!
Darum ist sie ein unabdingbares, so wundervolles und leider so missbrauchtes und falsch interpretiertes Lebenselixier!

Aber
Lust darf nicht mit Tat gleichgesetzt werden!

Liebe kann Tod überwinden,
Lust, in ihrem Erfüllungsbegehrnis, nicht.

Darum leiden wir im eigenen Weiterleben mehr unter dem Ver-lust(!) unerfüllten Lustbegehrens als am unabwendbaren Verlust geliebter Menschen, ob dies durch Erlöschen der Liebe durch „Fremdgehen“ oder anderer menschlicher Unvollkommenheiten oder durch den Tod geschieht.

Wahre Liebe (nicht die Lust nach Erfüllung!) kennt keine Grenzen, keinen Tod!
Deshalb können wir (zum Glück!) wohl auch nie den wahren Sinn unseres Dasein ergründen!

Kein Mensch kann dem andern vorschreiben wie er zu lieben hat, keiner kann dem andern erfüllend erklären was ihm/ihr selbst Liebe und Lieben bedeutet und wie er/sie sich dabei fühlt und verhält und wie lange solche Gefühle andauern und wie diese gelebt (und „geliebt“) werden!.


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