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12.Mai - zerbrochen - und zu Tode gestürzt

ZUM TAG > 2009 > Mai 2009

Zerbrochen, sich umgebracht -



und zu Tode gestürzt


zwei Tote, die leicht noch leben könnten...
... wäre unsere Gesellschaft richtig informiert.







"Bevor die 40-jährige Mutter von zwei Teenagern Anfang März aus dem Leben schied, kritzelte sie auf den Vordersitz ihres Autos eine Bitte an den Ehemann: «Sag meinem Vater, dass er gewonnen hat.»"

Diese Frau hatte falsche Vorstellungen über die Folgen der vom Schweizer Volk angenommenen Initiative «Für Unverjährbarkeit pornografischer Straftaten an Kindern» Sie hoffte, nun könne sie ihren Vater, der sie von 1982 bis 1985 sexuell missbraucht habe, vor Gericht bringen.

Weil das neue Gesetz nicht rückwirkend gilt, kam sie bei den Behörden nicht zum erwünschten Erfolg und brachte sich um. Man wird wohl die letzte Ursache für diesen unbegreiflichen Entschluss mit einer schweren Depression begründen. Zurück bleiben ihre Kinder in einem Alter, in dem sie ihre Mutter sicher noch dringend gebraucht hätten.
Man erfährt in diesem Bericht nichts Näheres über die Kinder.
Hingegen über Marche Blanche und den Staatsanwaltschaft, der ein Verfahren gegen ihren Vater wegen Ablauf der 15-jährigen Verjährungsfrist einstellen musste:
«Es war für mich schmerzhaft, der Frau zu erklären, sie habe kaum eine Chance auf Wiedereröffnung des Verfahrens».

Opfer handeln oft erst spät

Was mich stört an dieser Berichterstattung, ist die einseitige Information über die tragische Geschichte dieser Frau. Alles dreht sich um die rechtliche Situation, welche die Frau zu dieser Verzweiflungstat führte. Der unstillbare Rachewunsch wird nicht hinterfragt. Kein Hinweis auf die Umstände, weshalb die Frau als Mutter versagte und an sich selbst zerbrach.

  • Was geht in einem Menschen vor, dem Rache mehr bedeutet als das Glück der eigenen Familie?


Kein Wort der empfundenen Tragik, in welcher die Zurückgebliebenen sich befinden!
Dafür umso mehr Experten-Äusserungen, weshalb der Frau nicht geholfen werden konnte, ihren Vater vor Gericht zu bringen.

Mich beschäftigt der Gedanke, weshalb einer Mutter nicht anders geholfen werden konnte und sie keinen Sinn mehr darin sah, wenigstens ihren Kindern eine glückliche Jugend zu ermöglichen.

Wenn mir jetzt jemand vorwerfen möchte, ich könne nicht verstehen, was die Frau in ihrer Jugend durchgemacht hat, möchte ich darauf hinweisen, dass ich nach meinem Empfinden in diesem Bericht sehr wenig Hilfreiches erfahre, was dieser Frau zu einem glücklicheren Leben verholfen hätte.

Und schon gar keine Expertenberichte zur Situation der Zurückgebliebenen.

Akt. 11.05.09; 18:09 Pub. 11.05.09; 14:14
Kinderpornografie
Verdächtiger springt aus 17. Stock - tot

Ein 63-jähriger Mann ist am Montagmorgen bei einer Hausdurchsuchung der Aargauer Kantonspolizei aus einem Fenster des 17. Stocks gesprungen. Er war sofort tot. Die Polizei hatte wegen dringendem Verdacht auf Kinderpornografie ermittelt.

Einen derartigen Fall - im wahsten Sinne des Wortes - gab es im Aargau noch nie.

Es habe sich um einen "Wiederholungstäter" gehandelt, der in der Panik den Tod einer neuerlich drohenden Verhaftung vorzog.

Zum Zeitpunkt der Hausdurchsuchung hätten sich noch zwei Kinder in der Wohnung befunden, schreibt 20minuten und bezieht sich auf die Meldung von TeleZüri.

Diese Meldung wurde nirgends mehr bestätigt und scheint auch in jeder Hinsicht unglaubhaft.

Eigenartig ist aber doch, dass in der gleichen Berichterstattung die Rede davon ist, dass Polizisten, welche die Durchsuchung durchgeführt hatten, von einem Polizeipsychologen betreut werden mussten.

Wie es den angeblich anwesenden Kinder geht und ob diese nicht vielleicht auch Betreuung brauchten - kein Wort darüber! Das ist Information unserer Zeit!

Zur ersten Berichterstattung im schlimmsten Presseelaborat der Schweiz erspare ich mir einen Kommentar.
Zur zweiten nur dies: Der Selbstmörder habe 10 Buben missbraucht. Er sei ein «angenehmer Zeitgenosse» gewesen. Die Nachbarn beschreiben ihn als «gut aussehend»: braunhaarig, mittelgross, schlank, stets gepflegt und adrett gekleidet. Hilfsbereit und immer für einen Schwatz zu haben. Ob bei G. kinderpornografisches Material gefunden wurde, wollten die Behörden nicht sagen.

Ein solcher "Fall" ist diesem Blatt natürlich auch noch einen Hintergrundbericht wert. Einer dieser "Buben" war bereit, "auszupacken". Ich persönlich möchte ihm nicht ins Gesicht sagen, er sei ein Bube. Dieses "Kind" könnte doch recht böse werden! Noch mehr Bedenken hätte ich, ihm ungeschützt zu sagen, wie man einen Spitzbuben wirklich nennt, der solche Kontakte pflegt:
STRICHJUNGE! «Easy verdientes Geld für den Ausgang» Der 19-jährige erzählt, er habe Hansi vor etwa zweieinhalb Jahren kennengelernt. Joris T. masturbierte für Hans Rudolf G. ein Jahr lang jeden zweiten Tag.


Der "Bub" meint zum Tode von Hans Rudolf G.: «Ich bin schockiert. Dass er das getan hat, beweist wohl, dass er noch viel Schlimmeres gemacht hat als mit mir»

Dazu Untersuchungsrichter Peter Schmid:

«Wir werden natürlich die Eltern von möglichen minderjährigen Opfern informieren, was mit ihren Kindern passiert sein könnte.»


kein weiterer Kommentar...



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