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11,Februar - der neue Ruralkanonikus

ZUM TAG > 2010 > Februar 2010

Der Pfarrer von Murg wurde durch das Domkapitel, nach Konsultation im bischöflichen Administrationsrat, zum neuen Ruralkanonikus gewählt.

Mir könnte das egal sein, wenn ich nicht ausgerechnet zur selben Zeit beim Bischof Beschwerde eingereicht hätte gegen Pfarrer Emil Hobi, weil er in ehrverletzender Weise Unwahrheiten über mich verbreitet und immer noch zu verhindern versucht, dass die wahren Umstände im Zusammenhang mit meinem Rücktritt aus dem Kirchenverwaltungsrat bekanntgegeben werden. Wenn ein Pfarrer in ein solches Amt gewählt wird, dessen Gedächtnis solche Lücken aufweist, dass er sich nicht mehr erinnern kann (oder will), wie es damals zu meiner Wahl in diesen Rat gekommen ist und was er von mir gewusst hat, gibt mir dies zu denken.

Das wird wohl niemanden gross stören, weil man sich weitgehend einig ist, dass "so einer wie ich" nie ein solches Amt hätte annehmen dürfen... Da ist der Herr Pfarrer an seiner Feier in St.Gallen in guter Gesellschaft. Sowohl der Bischof wie auch der Administrationsrat haben sich ihre Meinung über mich schon lange gemacht, ohne dass sie mich wirklich angehört haben, und es wird sie bei ihrem Fest mit Pfarrer Hobi kaum belasten, dass sie meine Beschwerde ganz einfach ignorieren.

Mögen sie ihr Fest in christlicher Nächstenliebe und in ungetrübter Freude ihrer Selbstgerechtigkeit im Namen des Herrn feiern...

Ich scheue mich nun auch nicht mehr, Klartext zu schreiben. Ich habe es dieser verlogenen Amtskirche zu verdanken, dass ich in meiner Existenz in jeder Hinsicht auf eine Weise geschädigt wurde, die jeder christlichen Gesinnung spottet.

Wenn der Bischof, der Administrationsrat und das Domkapitel einen Pfarrer in ein höheres Amt befördert, obwohl gegen ihn nicht aufgearbeitete Beschwerden vorliegen, ist dies allein schon ein Grund, dass etwas nicht mehr stimmt in dieser Organisation. Beispiele gäbe es noch viele. Die kirchenkritischen Medien freut's.

Auch wenn meine persönliche Abrechnung mit dieser Kirche mein eigenes Problem bleiben wird, so ist es doch ein Beispiel mehr für das unverzeihliche Versagen jener Leute, welche die Kirche nach aussen zu vertreten und für diese einzustehen hätten.

Die Medien hätten sich ganz sicher nicht so sehr um meinen "Fall" bemüht, wäre es nicht um einen angeblichen "Kirchenskandal" gegangen.

Die "Kirche" hat bis heute nicht gemerkt, dass ich sie genau in jenem Punkte seit eh und je in Schutz genommen und verteidigt habe, wo sie zu Unrecht angegriffen wurde. Zum Beispiel hier. Sie hat zu oft kläglich versagt und sich selbst dem Pöbel ausgeliefert.

Wie anders wäre sonst die Verteidigung des Administationsrates zu verstehen, wenn er sich damit rechtfertigen will, indem er es "nach wie vor als problematisch" erachtet, "wenn eine pädophil veranlagte Person, welche sich dazu bekennt, selber publizistsich aktiv ist und mit diesem Thema an die Öffentlichkeit tritt, ein kirchliches oder ein kirchennahes Amt ausübt."?

Eine solche Haltung offenbart die Unfähigkeit oder wohl eher Nichtbereitschaft dieser Leute, sich unvoreingenommen mit meinen wahren Absichten zu befassen. Stattdessen diskreditieren sie mich allein aufgrund ihrer sturen Vorurteile, die sie sich nicht nehmen lassen wollen.

Eine Arroganz, die unverzeihlich bleibt, solange diese Christen sich auf ihren Erlöser berufen, der zu seiner Zeit als Aussenseiter, Querulant und Unbeugsamer galt.

Ich werde mich weiterhin für Gerechtigkeit und christliche Nächstenliebe einsetzen und es nicht einfach hinnehmen, wenn "im Namen Jesu" inquisitorische Handlungsweisen wieder aufleben.

"Sarganserländer" , Donnerstag, 11.Februar 2020, Seite 7



In Kürze wird hier die gesamte Dokumentation meiner abgewiesenen "Anklage zur gütlichen Regelung" und die Abweisungsverfügung des Administrationsrates mit entsprechendem Kommentar zu lesen sein.

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